Category: Drum & Bass

A.Fruit – Your Inner Sun EP [Hyperboloid]

A.Fruit hat eine neue EP auf Hyperboloid draussen, die voll von rhythmischen Footwork Tracks steckt. Sie hat ihre Konzentration scheinbar ganz auf die Percussions und die Melodien gesteckt und so finden sich auf der Your Inner Sun EP nicht ganz so typische 160er Tracks, die aber gerade deshalb sehr interessant sind und nicht langweilig werden. Ich freue mich immer, wenn Produzenten das 08/15 Schema hinter sich lassen und ein wenig experimentieren, von daher kommt mir diese EP gerade recht. Days ist wohl die eingängigste Nummer und damit der “Hit” der EP, aber gerade die melodiösen Nummern wie Your Inner Sun oder Reflection In Your Eyes haben einen ganz besonderen Vibe, in dem man sich verlieren kann.

Und dann mal wieder so ein Artwork, das fast schon zu schade für ein digital only release ist.

heute: DarkRealDark x GrimeGrimeGrime @ Uebel & Gefährlich, Hamburg

Heute geht es mit der Gang auf nach Hamburg um die Bristol/Hamburg/Berlin/Potsdam Connection zu feiern und zu verfestigen. Ihr wisst bescheid, los geht es ab 24 Uhr im Turmzimmer. Aktuelle Infos wird es dann bei facebook geben.

Shu, RBYN – Sub.FM (16.05.2018)

Gestern erfreuten sich alle Beteiligten bester Gesundheit und ich konnte mich auf den Weg einmal quer durch die Stadt in Shu‘s Studio machen. Die erste Stunde gibt es von ihm Soundtrack Musik, Hip Hop Beats und danach dann den gewohnt guten Sound um die 140 BPM. Ich habe die zweite Stunde übernommen und das Tempo ein wenig angezogen, bin dem Vibe aber treu geblieben. Nachhören könnt ihr die Show nun auf Soundcloud (wo Shu sie schneller hochgeladen hatte als ich zu Hause sein konnte…).

Various – Hardcore Will Never Die [free]

Etch, Coco Bryce, Filter Dread oder Prayer produzieren Hardcore als wäre es ’93 und wir müssten uns nicht mit Gewalt im Gazastreifen oder türkischen Despoten auseinandersetzen sondern uns nur fragen wo wir nun die besten weißen Handschuhe zum Raven herbekommen.

Corrupt Data will mit dieser Compilation dem Genre Hardcore ein Denkmal setzen und hofft darauf, eure Liebe neu zu entfachen. Auf das es heiße: Hardcore Will Never Die!

RBYN – Basscast #48 (Mai 2018)

Ich habe mich sehr über eine Mix Anfrage vom Basscomesaveme Blog gefreut, mag ich das Label und ihren Output besonders gerne. Kein Wunder also das ihre Basscasts auch immer wieder regelmäßig hier im Blog auftauchen. Diese Mischung aus Dub, Jungle und Reggae passt einfach so oft perfekt und macht mir immer wieder Spaß.

Für meinen Mix habe ich versucht genau diesen Vibe in meiner Lieblingsmusiknische zu finden. Fündig geworden bin ich bei Produzenten wie Moresounds, Sun People, Om Unit oder Digital die alle diese Einflüsse mit in ihr Genre genommen haben und daraus einen ganz einzigartigen Sound kreieren. Die warmen Temperaturen des Frühlings haben mich dann auch noch inspiriert und so entstand ein Mix, den man zu Hause auf dem Balkon genauso genießen könnte wie auf einem Open Air mit ordentlich Subbass in der Anlage.

Tracklist:

01. Sun Collective – Knots Dub [Avocaudio]
02. Burning Babylon – Dub Tropic [Burning Babylon]
03. Danny Scrilla – Higher Plane [ZamZam]
04. Om Unit – Wagonist Riddim (Moresounds Dub) [Cosmic Bridge]
05. Sun People – Challo Challo Motti [unreleased]
06. Moresounds – From The Streets [Dub-Stuy]
07. Proc Fiskal – A Fragrance [Cosmic Bridge]
08. LV & Joshua Idehen – Tough (Danny Scrilla Remix) [free]
09. Rasta Noton feat. Emperor Echo – How Bleep Is Your Dub [457]
10. Danny Scrilla – Jello [Cosmic Bridge]
11. Knautic – Connection Dub (DJ Madd Remix) [East Van Digital]
12. Genotype – Dubwiser [Exit]
13. Digid – Levitation [Through These Eyes]
14. Moresounds – Deep Base [Dub-Stuy]
15. RUZ – Billy Lion [Defrostatica]
16. The Untouchables – Suffa Ray Shun [457]
17. Digital – Time Out [Function]
18. Digital & Morphy – Shanty [Exit]
19. Mister Shifter – Dub Attack [Artikal]
20. Genotype – Version [Exit]
21. Disrupt – Jah Red Gold And Green [Jahtari]

Various – Future Sound of Leipzig [DICC001]

Beim letzten Release auf Defrostatica (die EP von Schmeichel) schrieb ich noch, dass TINA und Booga sich nun wieder vermehrt um die lokale Szene ihrer Heimatstadt kümmern. Prompt kommt das nächste (Mutanten) Mammut-Projekt an den Start. Eine Compilation namens Future Sound of Leipzig, auf der 17 Tracks von 19 Artists zu finden sind. Da so viele Tracks schwer auf Vinyl unterzubringen sind, gibt es dieses Mal CDs oder halt den Download zu kaufen.

Zu hören gibt es also die Zukunftsmusik aus Leipzig, Defrostatica hat sich bei einigen Newcomern aber auch alteingesessenen Artists umgehört und dort wahre Schätze entdeckt. So gibt es Footwork Tracks von Alec, DJ YumYum, Mute-ation oder SicStyle, Jungle von Maltin Worf oder RUZ oder Halfstep von KJUBI oder BRKN1. Und dazwischen immer mal wieder mutierte Bassmusik, die sich nirgendwo so recht einordnen lassen will, aber trotzdem wunderbar ihren Platz findet. Abgerundet wird die Compilation durch zwei Remixe von LXC und Labelchef Booga, die die ersten Releases auf Defrostatica im Remixgewand noch einmal neu auferstehen lassen.

Das Release wird heute in der Distillery zelebriert, wo eine Record-Release-Party stattfindet, auf der nahezu alle Künstler/innen der Compilation vertreten sind. Supporten könnt ihr das Release via Bandcamp, wo ihr die Compilation als CD und im digitalen Download kaufen könnt.