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HomeSick – 1800AREYOUSLAPPIN [Worst Behavior]

Nach zwei Compilations veröffentlicht das Worst Behavior Label aus New York nun seine erste Single. Die stammt von HomeSick aus Kanada, der eine sehr clubtaugliche Bassnummer abliefert, die gekonnt Elemente aus Ghetto House, Baltimore Club und Jungle mit einem fetten Drive auf 160 BPM vereint. Kurz noch die Ansage nach der Durchwahl abwarten und ab geht’s. Wer könnte bei der oben genannten Mischung also besser als Remixer geeignet sein als Sinistarr? Kaum zu glauben, aber er zieht die Schraube noch ein wenig fester und verwandelt 1800AREYOUSLAPPIN in eine von seinen brodelnden “Chicago meets Detroit” Nummern. Unten gibt’s die Preview für das Original, beide Tracks dann ab dem 31.7. bei Bandcamp.

Hns – Around 164 (Juli 2019)

Hns spielt einen DJ Mix irgendwo rund um die 164 BPM und beweist damit mal wieder das man von ihm immer eine Überraschung erwarten kann. Wer ihn also “nur” als Drum & Bass DJ kennt wird hier sicherlich die ein oder andere neue Inspiration bekommen.

Tracklist:

Kash, EQ Why – Got Mx Mind Formatted
Tehbis – Alphabet Ooz
Dawn Day Night – Higher Plains
Levrige – The Legend
Folding City – Museling
Coleco – Focus 10
Om Unit – Sleeping Dragon
Dj Madd – Dredlok
Dawn Day Night – Mister Meaner
Dj Madd – After Dark (ft. Jay Spaker)
Digid, TMSV – Gates
OneMind – Early Daze
Dj Madd – Duppy
Champion Sound – Through The Roots
OneMind – Quiet Fire (ft. Throwing Snow)
Sully – Lifted (Welfare rmx)
Danny Scrilla – Rigel7
Danny Scrilla – Jello
Philip D Kick – Vibe Off (ft Dj Spinn)
Om Unit & Moresounds – Nuff Music
Graphs – Broken Legs
Moresounds & Dj Madd – Undastand
The Invisible Man – Sonic Illusion
TMSV – Ego Death
Overlook – Misty
Rainforest – Earth Jah Rise
Dead Man´s Chest & Sknjob – Exhale
Maltin Worf – Clave
TMSV – King David Riddim
Surly – Wait Til The Stick Comes
Akuratyde – Into The Sea

Jenny Sharp – DJ Set at BRN 2019, Dresden

Bunte Republik Neustadt ist schon längst mehr als nur ein kleines “Stadtteilfest”, dank der aktiven subkulturellen Szene verwandelt sich da in den letzten Jahren immer wieder die eine oder andere Straßenecke in eine wahre Blockparty. So auch dieses Jahr, als Jenny Sharp knapp 90 Minuten lang ordentlich Bass aus den Boxen pumpte. Die Clips auf insta stories heizten schon ordentlich ein, so war ich dann auch froh das das komplette Set von RadioAktiv 2punkt0 aufgenommen und hochgeladen wurde. Macht euch also bereit für eine genre-übergreifende Mischung an Bassmusik, die nur ein Ziel kennt: Abfahrt!

Sun People, Champion Sound – SUB.FM (04.07.2019)

Sun People hatte diesmal einen Gastmix von Champion Sound in seiner Show und aus diesem Grund lege ich euch die zwei Stunden mal wieder sehr an’s Herz. Gestartet wird mit (autonomen) Drum & Bass, Jungle und Halfstep bevor dann Champion Sound die zweite Stunde mit ihrem dub-infizierten Sound übernehmen. Tracklist für den Champion Sound Mix (ab 1h:17min) findet ihr unten.

Tracklist:

??? – ??? [Forthcoming Artikal]
Champion Sound – Ghetto Youth (ft Hawkeye) [Forthcoming Defrostatica]
Champion Sound – Vershun Excurshun [Through These Eyes]
Amit – Red Flag [31 Records]
Sully – Porcelain [Uncertain Hour]
Champion Sound – Heaven [Dub]
Champion Sound – Through The Roots [Through These Eyes]
Sinistarr – Garden [Defrostatica]
Fracture & Neptune – Chal Dub [Astrophonica]
Champion Sound – Go Home To Yuh Papa [Dub]
Champion Sound – Talk [Forthcoming Defrostatica]
Digid – Order 66 [New World Audio]
Sinistarr – Emo [Defrostatica]
Strategy – Lanterns [Exit]
Champion Sound & ??? – ??? [Dub]
CTBZ – WUTANK [Dub]
Champion Sound – Bridges [Tribe Of Dub]
Mutt & Tedder – Right & Wrong [Fokuz]
Champion Sound – Warn Dem (Halcyonic & G Roots feat Vale Remix) [Dub Communication]

 

Om Unit – On Cue DJ Mix (Juli 2019)

Wenn ein Turntable Virtuose wie Om Unit schreibt, er hat den besten Mix seit seinem 2011er XLR8R Podcast aufgenommen, dann will das schon was heissen. Und wenn er dann auch noch einen Track von meinem Label in genau diesem Mix verwendet, bekomme ich das Grinsen natürlich gar nicht mehr aus dem Gesicht. Er hat nicht zu viel versprochen, es ist wirklich eine Reise durch die Tieffrequenzen, angefangen irgendwo in Chicago mit Electro-infizierten Bass Nummern, über Footwork Nummern hin zu Jungle und am Ende wieder ein bisschen ruhigerer Halfstep. Und natürlich (wie eigentlich immer bei Om Unit) mit einem Blick über den Tellerrand.
Das Interview bzw. der Artikel von DJ Mag ist auch lesenswert, selbst wenn man Om Unit’s Diskographie schon auswendig kennt.

Am 21.9. ist er übrigens mal wieder in Berlin zu Gast, den Termin darf man sich also schon mal gerne rot im Kalender markieren.

Tracklist:

DJ Stingray ‘Sphere Of Influence’ [Naked Lunch]
Jodey Kendrick ‘Item 3 [Rephlex]
Lewis James ‘KIT 5000’ [forthcoming Astrophonica]
CRZKNY ‘Futuro’ [Atomic Bomb Compilation]
ReDraft ‘4real’ [Depth Range]
Client_03 ‘Hope Repeater’ [forthcoming Astrophonica]
Om Unit ‘Untitled’
Sun People ‘Give It UP’ [forthcoming Rua Sound]
Philip D Kick ‘Bleach’ [forthcoming Astrophonica]
Mel G + Nikes ‘Bounce (A.Fruit Remix)’ [Black Marble Collective]
Captivate ‘Shimmer’ [Sublimate/Noctilux]
Fracture ‘Brothers And Sisters’ [1985]
Mala ‘Left Leg Out (Legend4ry Edit)’
EQ WHY ‘Get Out The Street’ [Zona Music]
FFF ‘Turn Bad’ [Sozialistischer Plattenbau]
Coco Bryce ‘Adventures In Perception’ [Western Lore]
Mahakala ‘The Realms’ [forthcoming White Label]
SP:MC ‘Taiko Dub (edit)’ [Tempa]
A.Fruit ‘Deep Insight’ [Cosmic Bridge]
Om Unit & Djrum ‘Ruins’ [forthcoming Cosmic Bridge]
Adrich ‘Telecon Shift’
Champion Sound ‘Vershun Excurshun’ [forthcoming Through These Eyes]
Rude Operator ‘Broken Sky’ [forthcoming Cosmic Bridge]
Es.tereo ‘Temple Of Rah’ [forthcoming Cosmic Bridge]
J:Kenzo ‘Dub For Bashenga’ [forthcoming Cosmic Bridge]
Vromm ‘Decentralized’ [forthcoming Cosmic Bridge]
Fracture ‘Give Me Love (feat. Fox)’ [1985]
Om Unit ‘Ulysses Returns’
Sepehr ‘Party At Heaven’s Gate’ [SPE:C]
Bop ‘Waterfall’ [Microfunk Music]
Leftfield ‘Melt’ [Colombia]

Yorobi – Membrain Promo Mix (Juni 2019)

Für die diesjährige Ausgabe des Membrain Festivals in Kroatien hat Yorobi diesen Promo Mix gebastelt und sie verbindet die Tracks mal wieder auf eine unvergleichliche Art und Weise das ich neidisch werde. Hört euch einfach mal den Übergang von dem Untouchables Track auf die neue Through These Eyes Nummer von Champion Sound an und ihr wisst was ich meine. Und dann spielt sie noch soo viel neues Zeug, was ihr vermutlich sonst noch nirgends gehört habt.

Tracklist:

1. Sun People – These Days (forthcoming RUA)
2. Suzi Analogue – Dont Clock
3. Nasty Jungle – Listen Dis (remix)
4. The Untouchables – Baiana (forthcoming Rupture Planet Series:Earth)
5. Champion Sound – Through The Roots (Forthcoming Through These Eyes Records)
6. Mahakala – Tomahawk (Forthcoming self-released)
7. Homemade Weapons – Constants
8. Dissect, Sicknote & J-Bionic – Celestial Spirit remix (forthcoming PAW)
9. Genotype & Just Jungle – Mellow Danger
10. Tom & Jerry – Bring Ya Dub
11. Necrotype – Produce and Control
12. Tim Reaper – B1 (forthcoming 7th Storey Projects)
13. Ruffkutt – London Massive
14. ESC – Black Tiles (forthcoming Straight Up BreakBeat records)
15. No Eyes – They Still Hating
16. A.Fruit – Deep Insight (forthcoming Earth Base)
17. Bop – Untitled Pattern 65
18. Justice & Necrotype – Acid 170 (forthcoming Modern Jazz Records)
19. A.Fruit – Make Them Shake (forthcoming Earth Base)
20. ???? – ????
21. Ben Kei – What Must I Do? (unreleased)
22. Hasegawa-4200 – Ban Ban Ban

Sinistarr – Everything On Time EP [DICA 011]

Ab morgen steht die neue Defrostatica 12″ in den Plattenläden und wir können uns über vier Tracks aus Detroit vom nie still stehenden Sinistarr freuen. Auf seiner Everything On Time EP unterstreicht er abermals seine Vielseitigkeit und den großartigen Effekt von gelungenen Kollaborationen.

KNS 2019 ist eine Zusammenarbeit mit Kiat, den wir ja auch schon von Defrostatica kennen. Stampfende Halftime Beats treffen auf Jungle Breaks und eine eiskalte Melodie, die perfekt zu den Breakbeats passt. Emo ist dann “Detroit in full effect”, die Claps sitzen gerade auf der eins, Agzilla übernimmt für die düstere Message und das Teil stampft einfach perfekt durch den Club. Garden lockert die Stimmung dann wieder angenehm auf, ein zerstückeltes Vocal Sample gesellt sich zu Footwork Breaks und trotzdem wirkt alles locker und klingt wirklich nach barfuß im Sommer. Liegt vielleicht mal wieder an der exzellenten Melodie, die Sinistarr da gezaubert hat. Torpor schließt die EP dann ganz subtil ab, eine flirrende Melodie liegt über einem brodelndem Bass und der Track nimmt sich schön viel Zeit im Aufbau und für die Stimmung.

Die Zahl 2019 hinter KNS hat es ja vielleicht schon verraten, das Teil ist quasi eine VIP Version vom Original. Und Robert und Tina machen ihr Ding bei den Artists anscheinend so gut, dass sie Sinistarr und Kiat überzeugen konnten, das Teil nach 10 nach Jahren ohne Stems oder ähnliches noch einmal neu anzugehen. Bei Bandcamp bekommt ihr das Original als digitalen Bonus noch obendrauf und es ist wirklich interessant zu hören, was sich da in einer Dekade verändert bzw. getan hat. Ich fühlte mich direkt ein wenig an AFX erinnert mit den Glitches und den rohen Breakbeats, ist auf jeden Fall eine sehr geile Nummer.

Und wenn euch das alles noch nicht überzeugt hat, schaut euch einfach mal dieses wunderschöne und vor allem passende Artwork von Matthew Smith aka mueseum und die marbled Vinyl an.

Release ist wie gesagt morgen, 14.06.2019 und kaufen tut ihr ja sowieso nur bei Bandcamp, oder?