Scooped – Worldwide Slaughter (ft. Danny Ranks) [SUBA004]

Das Sub Audio Label aus Wien hat sein nunmehr viertes Vinyl Release am Start, diesmal ganz getreu dem Motto homegrown auch von einem Wiener Künstler namens Scooped. Der liefert zusammen mit Danny Ranks am Mic eine ziemlich dicke Dubwise Nummer ab, die ganz genretreu auch von einer Dub Version begleitet wird. Dort weichen die Vocals dann den rhythmischen Elementen und der Bass rückt noch weiter in den Fokus. Zu den Original Versionen gesellen sich dann noch zwei Remixe. Zum einen darf Dubbing Sun Worldwide Slaughter noch um eine Bassnote tiefer rücken, zum anderen ist Labelchef Gnischrew für einen Remix verantwortlich.

Eine wirklich gelungene 12″, die sicherlich einige Soundsystems zum Wackeln bringen wird! Release Date ist der 16.08.2019, zu kaufen ist die limitierte Vinyl bei Bandcamp.

Everybody in the place Doku

Diese Doku über die Entstehung von Acid House in Großbritannien wurde gerade fleißig geteilt, leider aber für Menschen außerhalb der Insel über den BBC Player nicht ansehbar. Hier also die komplette Stunde auf YouTube.

Wirklich gut gemacht wie auch hier auf die unausweichliche Verbindung von Politik und Musik hingewiesen wird, die mancher DJ ja heutzutage nicht mehr sehen möchte…

Mahakala – Tomahawk / The Realms [Mahakala02]

Om Unit reaktiviert erneut sein Mahakala Alias um noch tiefer in die Welt der Jungle Sounds einzutauchen. Seit dem Interview mit DJ Mag wissen wir nun auch, dass es sich bei den Releases um eine Trilogie handelt, wer alle drei haben will, sollte auch diesmal wieder schnell zugreifen.

Tomahawk ist für mich die beste Fusion aus Techstep und Jungle, die ich seit langem gehört habe, die perfekte A-Seite mit klarem Blick auf den Dancefloor. The Realms ist dann wiederum die perfekte B-Seite, die die Energie ein wenig rausnimmt und viel Raum öffnet. Erinnert mich stark an alte Bassbin Nummern erinnert. Wunderbarer Vibe!

Formations 003: bantah (Juli 2019)

Bei aller berechtigten Haterei an facebook und dem immer deutlicher werdenden Eindruck das es obsolet wird, sind die Gruppen dort für mich teilweise doch noch eine Goldgrube. So stieß ich beispielsweise auf dieses Mixtape von bantah aus Perth. In 60 Minuten hangelt er sich über diverse Genres, bleibt dabei aber in ähnlichen BPM Gewässern. So gibt es (langsame) Breakbeats von Benton oder Mani Festo, 130er Nummern von Walton oder Lamont und hintenraus dann (entspannten) Dubstep.

Tracklist:

1. Static Structures – 90 What
2. Posij – Pump Pump
3. Mani Festo – Ruffneck
4. Benton – On & On Remix
5. London Modular Alliance – Lucid
6. Biome – Weekend
7. Walton – Gunshot Clap
8. WZ & Magugu – Movin’ Sharp (Lamont Remix)
9. Congi – Too Much
10. K-Lone – BB-8
11. Commodo – Daytona
12. Illektré – VHS
13. Jack Sparrow – Kaleidadope
14. Samba – Tsss
15. Ternion Sound – Hopeless
16. J:Kenzo – Zbantu Shake
17. Jack Sparrow – High Fidelity
18. Piezo – Sugar
19. Headland – The Judge
20. Phossa – Stygian
21. Argo – Since Then
22. Bengal Sound – Corners
23. Phossa – Heed (feat 3WA)
24. Glume – Thug (FLO Remix)
25. Samba – 23

 

HomeSick – 1800AREYOUSLAPPIN [Worst Behavior]

Nach zwei Compilations veröffentlicht das Worst Behavior Label aus New York nun seine erste Single. Die stammt von HomeSick aus Kanada, der eine sehr clubtaugliche Bassnummer abliefert, die gekonnt Elemente aus Ghetto House, Baltimore Club und Jungle mit einem fetten Drive auf 160 BPM vereint. Kurz noch die Ansage nach der Durchwahl abwarten und ab geht’s. Wer könnte bei der oben genannten Mischung also besser als Remixer geeignet sein als Sinistarr? Kaum zu glauben, aber er zieht die Schraube noch ein wenig fester und verwandelt 1800AREYOUSLAPPIN in eine von seinen brodelnden “Chicago meets Detroit” Nummern. Unten gibt’s die Preview für das Original, beide Tracks dann ab dem 31.7. bei Bandcamp.