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Blackwax, Last Japan & Jook – Circadian Rhythms, NTS Radio (17.01.2019)

Ich habe euch die Show von Blackwax und Last Japan schon öfters an’s Herz gelegt, die neue Show finde ich aber mal wieder so gelungen, das ich sie hier noch mal extra blogge. Es gibt Hip Hop, Grime, Dubstep, Drill und ‘ne Menge Bootlegs/Edits, dazu neuen Stoff von Silk Road Assassins, K9 und obendrauf noch einen Gastmix von Jook.

Tracklist:

Unknown – Untitled
Silk Road Assassinss – Saint
Loski TG Millian & Active – Bandz & Violence
Kahn & Neek – Chronic Despair
Rocks FOE – Bogus
Tom E. Vercetti & Chemist – Manta Ray
Sir Hiss – Loving U
Unorthodox – No Help Or Handouts (Vocal)
Impey – B 4rm B
7th (CB) – Violence Ruff (Feat. YB)
Ironsoul – Banter
K9 – Top Dog Freestyle
Sir Hiss – Wot
Bok Bok – Silo Pass (Jook Edit)
Ducati Boi – Hightech, Lowlife
Section Boyz – Lock Arf
Cardi B & Daniel Ruane – Drip Reflection (Avbvrn Bootleg)
Dot Rotten – Bring Me Down
DJ Mondie – All In 1
Bucket 桶 – Slumpスランプ
Bucket 桶 – XP Shop
Tom E. Vercetti & Chemist – Render
Future – Crushed Up
Silk Road Assassins – Familiars
Rocks FOE – Absolute Zero
Future – Mask Off (Gothsonly Remix)
Yung Beef – CBR (DP On The Beat)
Travis Scott – Sicko Mode
Dark0 – Fuschia (Ytem Remix)
E.J. – Soldierz
LD – PR (Interlude)

Addison Groove – 2010 – 2013 Mix Pt. 1 (Dezember 2018)

Da Musik immer zyklisch verläuft, befinden wir uns gerade in der “UK Bass” Nostalgie Ära, wo Produzenten und DJs wie Scuba, Sam Binga, Fracture, Ben UFO oder eben Addison Groove in Nostalgie verfallen und die guten Hits wieder rauskramen. Addison Groove hat gleich mal einen Best of Mix mit Tunes aus dieser Zeitspanne aufgenommen und als der Deep Inside Remix auf Battle for Middle You traf war das tatsächlich wie eine Zeitreise für mich und ich war auf einmal wieder im Jahr 2011, als ich per Telefon von der Arbeit aus eine Kopie der Tracks bei Hardwax vorbestellte.

Tracklist:

James Blake – CMYK
Scuba – Three Sided Shape
Instrumental – Thomp
Ramadanman – Work Them
Zed Bias – Music Deep Inside
Boddika & Joy Orbison – Swims
Mosca – Square One
SBTRKT- Wildfire (object Remix)
Ramadanman – Deep Inside
Julio Bashmore – Battle for Middle You
? – Ray’s House (Kamikaze Space Programme Remix)
DJ Sprinkles – Grand Central Part 1 (Mcde Bassline Dub)
Boddika – Electron
Boddika – When I Dip
Trevino – Derelict
Addison Groove – Work It
Sicko Cell
Blawan – Fram
Addison Groove – Bad Things
Girl Unit – WUT

Forest Drive West – XLR8R Podcast 566 (Oktober 2018)

Ich mag Artists, die sich und ihr Ego zurück nehmen und ihre Musik für sich sprechen lassen, ohne ein großes Mysterium um ihre Identität zu machen. Forest Drive West ist da ein Paradebeispiel für. Der Londoner Produzent tauchte vor zwei Jahren auf dem Sublabel von Peverelist Livity Sound auf und hangelte sich mit seinen Releases schnell auf einen Platz meiner Lieblingsproducer. Sein Sound ist sehr deutlich hörbar von Drum & Bass beeinflusst, und diese Einflüsse werden von ihm gekonnt auf verschiedenen Tempi ausproduziert. Wenn er Bock hat macht er auch einfach mal eine fette Jungle EP für Rupture, ansonsten halt viel ungeraden Techno/Breakbeat für Livity Sound, wo auch dieses Jahr im Oktober sein Debüt Album erschien.

Sein Podcast für XLR8R spiegelt all das auch wieder und ist für mich einer der besten Mixe dieses Jahres. Selection, Mixing, Aufbau und Stimmung, hier passt alles perfekt und am Ende lässt er dann auch irgendwann endlich die Jungle Beats von der Leine, die sich die ganze Stunde immer wieder im Hintergrund angekündigt haben.

WETRANSFER Download

Tracklist:

01. Valentino Mora “Ash Walk”

02. Forest Drive West “Transmission”

03. Moniker “Groove Only” (Peverelist Remix)

04. Babe Roots “Jah Nuh Dead” (Forest Drive West Remix)

05. Forest Drive West “Untitled”

06. Saphileaum “Dual Expression” (Sanjib Remix)

07. Shackleton “Headcleaner”

08. Martin Goodwin “Vale”

09. Seleccion Natural “Necton”

10. Forest Drive West “Escape”

11. Forest Drive West “Traveler”

12. Härdstedt “Timmersdala”

13. Laertes “Argonaut” (Neel Remix)

14. Forest Drive West “Untitled”

15. Forest Drive West “Reshape”

16. Rhythmic Theory “Streets of Neo Tokyo”

17. Photek “T-Raenon”

Various – Viewpoints Volume 1 [Dark Real Dark]

Wir hatten es ja angekündigt, Dark Real Dark als Kollektiv sollte nicht nur Parties veranstalten und Podcasts veröffentlichen, nein wir wollten auch ein Zuhause für befreundete Künstler und Producer aus unseren Reihen sein und ihre Musik auf unserem Label veröffentlichen. Wir hatten ja bereits einen Track von Montblanko als gratis Download, nun folgt unsere erste Compilation namens Viewpoints Volume 1. Zu hören gibt es 19 Tracks aus den unterschiedlichsten Genres der Bassmusik. Sei es tiefer, dubbiger Dubstep von Ceramics, Yoofee, Shu und Otz, Hip Hop von Suffer From Realness oder Vnice, Bass Experimente irgendwo dazwischen von Vilify, Lord Jabu oder Jonkay oder Drum & Bass von D.I.S oder Petroschi (der sich hier offiziell den Award für den besten Tracktitel abholt). Es ist wirklich alles drauf was uns als Crew gefällt und was wir als DJs auch spielen. Und natürlich wird diese bunte, aber zusammenhängende, Mischung auch unserem Credo ‘no genre boundaries’ perfekt gerecht.

Ihr könnt jetzt schon alle Tracks bei Soundcloud hören, das Release wird dann im Dezember auf Tape und als digitaler Download via Bandcamp erhältlich sein!

 

Spurz & URTE – Coyote Records, Rinse FM (29.10.2018)

Wem der Mix von URTE für unseren DRD Podcast schon gefallen hat, der wird durch ihre Stunde auf Rinse FM nun vollends bekehrt. Als wäre es nix, mixt sie mal eben Clubmonster auf 130 BPM mit düsteren Ambient Tracks, Jungle, Burial Soundscapes und Garage. Und alles mit Sinn und Verstand und schönem Aufbau. Spurz vorneweg ist auch gut, kommt aber nicht an den URTE Mix ran.

URTE – Dark Real Dark Podcast #11 (Oktober 2018)

Auf URTE aus Freiburg bin ich durch einen Tweet von Jon1st aufmerksam geworden, der direkt nach ihr auf einem Gig spielte und sie sehr lobend erwähnte. Wer Props von einem Turntable Wizard wie Jon bekommt, sollte definitiv mal gehört werden und die Mixe auf ihrem Soundcloud Account gefielen mir auch sehr gut. Also habe ich URTE gleich mal für einen DRD Podcast verpflichtet, der dann wieder ganz anders ausfiel, als ich es zunächst angenommen hatte.

In 69 Minuten beackert sie “contemporary club music”, und Julius und ich haben uns die Finger wund gegoogelt um herauszufinden wie die Genres im Mix denn tatsächlich heißen. Am Ende haben wir es dann einfach sein gelassen, weil “no genreboundaries” eben nicht umsonst der Leitspruch unseres Kollektivs ist. Und weil gute Musik eben schlußendlich einfach gute Musik ist, egal in welche Schublade wir sie denn nun einordnen.

Viel Spaß also bei der Horizonterweiterung in Sachen Bassmusik!