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Deeper Access – dpr_xs_podcast_84 (Juni 2019)

Nummer 84 des Deeper Access Podcasts stammt diesmal von Mitglied nsphere und ist mal wieder ein Meisterstück in Sachen tiefer Drum & Bass. Allein wie er das Teil langsam in Sachen Lautstärke, Tempo und Beats aufbaut ist schön genial, die Tracklist mit einer Auswahl aus neueren Tracks, Autonomic Klassikern und etwas unbekannteren Nummern setzt dem Mix dann die Krone auf. Bessere Sonntagsmusik gibt es heute nicht.

Tracklist:

01 – Kiyoko – Something To Think About [Samurai Horo]
02 – Ena – Dirt [Samurai Horo]
03 – Synkro – Luminous [Synkro Musik]
04 – Akuratyde – Complications [Blu Mar Ten Music]
05 – Consequence – Fog [Exit Records]
06 – Synkro – Gagaku [Synkro Musik]
07 – Consequence – Untitled Dream [Exit Records]
08 – Theme – Theme 4 [Samurai Horo]
09 – Blocks – Moon & Stars [Narratives Music]
10 – Commix – Fragile State [Metalheadz]
11 – ASC – Sympathy [Halo Cyan Records]
12 – Commix – Cherry [Metalheadz]
13 – Triad – Crooked [Nu-Directions]
14 – Thing – Keep On Running [Warm Communications]
15 – ASC – Heliocentric [Narratives Music]
16 – Ill_k & Owl – Loss Of Gravity [re:st]
17 – Hysee – Silver Lichens [Alpha Cutauri]

Margari’s Kid – We Are Ghosts Now EP [CBR 031]

Margaris’s Kid konnte uns ja bereits auf seiner Init 1 EP mit seinem Sound begeistern, irgendwo zwischen seeeehr tiefem Drum & Bass, Ambient und Jungle angesiedelt, beackert er wirklich ein sehr eigenes musikalisches Feld. Was sich aber jedes Mal in seinen Songs wiederfindet sind starke, emotional aufgeladene Samples oder Melodien, die teilweise in hartem Kontrast zu den düsteren Soundwelten der restlichen Elemente seiner Tracks stehen. Aber genau das macht seine Musik eben so einzigartig und herausstechend. Man hört die Tracks immer wieder und wieder und erkennt sie in Mixen gleich, sie werden aber eben nicht langweilig oder eintönig.

So verhält es sich auch mit seiner We Are Ghosts Now EP, die am Freitag, 10.05. auf Cosmic Brigde erscheinen wird. Titan besticht eben durch ein Burial-artiges Vocal, dass den ganzen Track zu Tragen scheint und sich perfekt an die Melodie anschmiegt. Interessanterweise hat Margari’s Kid den Track vor drei Jahren als gratis Download via soundcloud angeboten und ich habe ihn sogar auch in einem Mix verwendet. Die Version auf der EP hier ist natürlich ein kleines Update und klingt logischerweise noch einen Tick besser. Aber ist doch wirklich interessant zu sehen, dass Musik so gesehen zeitlos ist und man als Künstler/in (manchmal) nur ein Label hinter sich braucht um sie (auf Vinyl) zu veröffentlichen.
Darkness Is Older Than Light macht seinem Namen alle Ehre und bohrt sich so richtig schön meditativ in die Gehörgänge. Ist vom Sound her der Track, der am deutlichsten an die Init 1 EP anknüpft. Defender kommt trockener und steppender daher, spielt aber schön mit den perkussiven Elementen und der Melodie (auf die hier mal wieder klar der Fokus gelegt wurde). Der Titeltrack We Are Ghosts Now ist die entspannteste Nummer, nimmt sich viel Raum und erschafft dadurch eine ganz weite und eigene Atmosphäre. Zischende Hi Hats rücken in den Hintergrund und es dominieren ganz klar die Vocals und die taktgebende Snare. Keiner hätte als Remixer wohl besser gepasst als Crypticz, der dann zum Abschluss Defender noch einmal seinen dubbigen Bristol-infizierten Stempel aufdrücken darf. Die EP erscheint diesen Freitag, den Pre-order gibt es bei Bandcamp.

šuma – DAVE Podcast #23 (April 2019)

Aus der umtriebigen Deeper Access Crew kommt mal wieder neuer Stoff für den geneigten Drum & Bass Fan der deeperen Sounds. šuma ist noch gar nicht so lange als DJ unterwegs und konnte früher auch gar nichts mit elektronischer Musik anfangen. Tja, was so ein Umzug nach Dresden und der richtige Freundeskreis alles so bewirken kann… So spielte sie sich letztes Jahr in die Herzen der Jury des DAVE DJ Contests und belegte mit ihrem Set aus tiefen Drum & Bass dann auch den ersten Platz! Kein Wunder das sie dann auch für den DAVE Podcast nachlegen musste und auch der Mix hat es wieder in sich! Starten tut sie ganz atmosphärisch mit Djrum und Om Unit & Kid Drama auf Apollo, wandert dann über Om Unit und seine Alter Egos hin zu düsterem, treibenden Drum & Bass, nur um dann am Ende wieder am Anfang anzukommen.

Wer noch mehr über šuma erfahren möchte, liest einfach das Interview auf der DAVE Homepage.

Tracklist:

DJRum – Induction
Om Unit, Kid Drama – Untitled 2
Mystic State – Circles
Philip D Kick – Vibe Off (feat. DJ Spinn)
Om Unit – Righteousness
Mala – Changes (SubMarine Bootleg)
Om Unit – Spiritwerk (Loxy & Resound Remix)
Philip D Kick –Drown
Om Unit – Shackup
The Rum Baba – Mad About
Ikal, Nymfo – The Chosen
Vromm, Agama – Ashes of Shame
Fracture, Deft – I Just
Agbo – The Maturity
Sorse – mm008 Dub 2
Mutt, Kevin King – Conversations (Rene LaVice & Gremlinz Remix)
Mystic State – Sling Blade
Survey – Get It
Mark System – You Gave Up MY Love
Scar – Old Ground
Silent Dust – Population, Me (Feat. Jon1st, Selfsays)
Seba, Manos – Etherall
Om Unit, Kid Drama – Untitled 4
DJRum – Induction

Grym – Dusk Latitudes (Mix for Hidden Cargo) (April 2019)

Die Drum & Bass Mixe von Grym sind immer etwas Besonderes, fängt er doch Stimmungen ein wie kein zweiter DJ. So auch in diesem Mix für Hidden Cargo, bei dem er sich auf starke Melodien in Autonomic Tracks spezialisiert hat. Und so einen Mix dann gut und stimmig hinzubekommen ist wahrlich nicht einfach, da dürfen sich die besagten Melodien eben nicht beißen oder gegenseitig überspielen. Gelingt Grym hier aber wie gesagt wunderbar und er baut dann auch noch eine Tracklist, bei der sich einer meiner Favoriten an den anderen reiht. Also: Downloadpflicht!

Tracklist:

Tokyo Prose – Alight – The North Quarter
Commix – Cherry – Metalheadz
Margari’s Kid – Init 1 – Cosmic Bridge
Lewis James – Shapeshifter – Astrophonica
Om Unit feat. DRS – Make Believe – Cosmic Bridge
Theme – Scene 1 – Samurai Red Seal
Om Unit x Kid Drama – Untitled 4 – Apollo
Akuratyde – Letting Go – Blu Mar Ten Music
Calibre – The Swell – 31 Records
QZB – Unity – Critical Music
Sigrah – Fission Vision
Om Unit x Kid Drama – Untitled 2 – Apollo
Acid Lab – Memories Fade – Cut
Akuratyde feat. Conduct – The Well – Blu Mar Ten Music
Synkro & Arovane – New Dawn – Apollo
Darkgray Heart – Woodgrain – Onset Audio
Synkro – Midnight Sun (Helios Remix) – Apollo
Hidden Element – Plastic Thoughts – Break-Fast Audio
Khords & R381 – Supernova Detection – CX Digital
Lewis James – Templar III – None60
Kit Curse – China – Onset Audio
Thing – Dark Clouds Ahead – Dubthing Records
Sunchase – Karabi – Microfunk
MDUB – She’s Lost (Hidden Turn Remix)
Lewis James feat. Dan Dans K – Praying Out Loud – Laundry Zero
D3Z – San Diego – Onset Audio

Om Unit x Kid Drama – Untitled Works EP [AMB 1905]

Für mich kam das Release hier relativ überraschend, hatte Kid Drama in letzter Zeit mit Releases auf Metalheadz oder seinem eigenen CNVX Label im klassischen Techstep operiert und Om Unit macht ja nun immer schon sein eigenes Ding, immer weiter abseits vom Drum & Bass. 2013 zeigten uns die beiden auf Exit aber bereits schon, was man erwarten kann, wenn sie ihre Kräfte kombinieren, als Om Unit mit einem Feature auf der In Mind EP auftauchte. Anscheinend haben die beiden sich im ruhigeren Autonomic Sound komplett getroffen und über Jahre hinweg dann vier fantastisch entspannte Tracks produziert. Diese haben nun auf dem legendären Apollo Label ein Zuhause gefunden, was wirklich gut zu den Nummern passt. Namen sind Schall und Rauch, deshalb rückt auf dieser EP dann auch die Musik ganz klar in den Fokus.

In ihrem Rucksack aus Einflüssen bringen die beiden natürlich exzellente Voraussetzungen für eine EP auf 170 BPM mit und so hört man wunderschöne Melodien, (fast) keine Snares, viel Echo/Hall und eben den ganz großen Klangteppich, der entsteht, wenn zwei Ausnahmetalente kollaborieren. Die Lieber der beiden zu ausgefeilten Synthie Melodien kommt genauso zum Tragen wie die Liebe zu alten Jungle Sounds oder IDM Beats. Über den obligatorischen “the tracks will cause dancefloor damage” Satz in der Pressemitteilung konnte ich nur schmunzeln, aber die beiden haben ja ihre loyale Fanbase so dass sich die Platte gut verkauft. Eben so gut, dass sie so gut wie ausverkauft ist, aber es gibt ja noch die digitale Version des Releases.

dBridge – FADER Mix (Januar 2019)

Ich bin mit dem Album von dBridge nicht warm geworden, irgendwie war mir das zu nerdig und zu viel analoge (Synthie) Spielerei. Seine Mixe sind aber nach wie vor gerne gesehen und gehört und der neueste für das Fader Mag ist mal wieder ein richtig guter. Er mixt sich durch einen haufen brandneuer Exit Releases, die bislang noch nicht mal Titel haben. Aber was wir wissen sieht auf jeden Fall schon mal sehr gut aus: Gantz auf Exit, neues von Dolenz, die obligatorischen Instra:mental Dubs und natürlich dBridge himself.

Jetzt geht natürlich wieder die Gerüchteküche los, warum dBridge da drei alte, unveröffentlichte Instra:mental Tunes spielt. Kommt da doch noch was? Hier jedenfalls eine Stunde “Catch A Whisper”, das jemand (der nicht genug von dem Sound krigen konnte) geloopt und bei youtube hochgeladen hat.

Tracklist:

dBridge feat. Alia Fresco – Ur A Sta (Reprise)
Sinead Harnett – Still Miss You
Synkro – Gagaku (Frederic Robinson Remix)
Steve Spacek – Natural Sci Fi
Instra:mental – Sunk Lo
Stereo Soul – What We Got
dBridge – A Love I Cant Explain [Exit Forthcoming]
dBridge – ? [Exit Forthcoming]
Majid Jordan – Her
Instra:mental – True Love
Instra:mental – Deep Night
Gantz feat. Amina Osmanu – Garam [Exit Forthcoming]
dBridge – ? [Exit Forthcoming]
CHINAH – Strange Is Better
The Fear Ratio – Blackboard Jungle
dBridge – Syncofated
Alia Fresco – Ordinary Thing (Acapella)
CHINAH – Obsessed
Kryptic Minds – Glass Eye (dBridge Remix)
dBridge – ? [Exit Forthcoming]
Zed Bias feat. Nasrawi & Disco Puppet – Give Up The Ghost (Acapella)
Dolenz – Main Theme