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Jamie Myerson – Palinode EP [free]

Jamie Myerson kennt ihr eventuell noch von Releases auf Reinforced oder seinem Tune Blackwood, den er gemeinsam mit Method One produzierte. Er hat jetzt gerade eine neue EP in Eigenregie veröffentlicht, auf der er verschiedene Stile miteinander verbindet, alles eher zurückhaltend und vom Drum & Bass beeinflusst, aber eben kein reines Drum & Bass Release. Ich mag so Schnittstellen Sachen ja ganz gerne, hier geht das Konzept auch voll auf. Die Palinode EP gibt es als “name your price”-Download bei Bandcamp.

Buddhafinger – Adriatic Suite (Dezember 2019)

Buddhafinger‘s Mixe sind für mich was Drum & Bass angeht immer etwas ganz besonderes, dieser hier ist sogar noch einen Ticken besser als sonst. So klang nämlich sein Eröffnungsset beim Membrain Festival in Kroatien letztes Jahr und ich muss sagen diese Mischung aus ambienten Klängen von ASC, Synkro, Abstract Elements, Commix, Consequence ode Lewis James hätte ich mir gerne live vor der Kulisse und auf dicken Boxen angehört. Wie immer gibt es nicht nur strikt Drum & Bass, sondern Buddhafinger lässt uns auch seinen Einflüssen und weiteren Lieblingstunes teilhaben.

Tellus – Landscapes [LCKDPY004]

Wahnsinnig gutes Release von Tellus, der hier die frühen Autonomic Vibes aufgreift und sie in seiner eigenen Sprache neu wiedergibt. Wunderschöne, sphärische Melodien treffen auf Gitarren Riffs mit viel Hall und tiefen Subbass. Das Drum Arrangement ist bewusst minimal gehalten und passt so hervorragend zu dem Gesamtkonzept der EP. Gibt es bereits seit einer Weile bei Bandcamp.

Sun People – These Days EP [RUA 009]

Wie könnte ich diese EP nicht lieben? Sun People zelebriert seinen umfassenden Sound auf vier Tracks für das Rua Sound Label und macht mal wieder alles richtig. Die EP startet mit Give It Up, eine jazzige Drum & Bass Nummer, bei der durch ein cleveres Drum Arrangement und viele detaillierte Sounds ein treibender Dancefloor Track entsteht. Wie immer wird es bei Sun People nicht langweilig, der Break in der Mitte greift das Jazz Thema noch einmal gekonnt auf, bevor es dann nach dem zweiten Drop nochmal ordentlich zur Sache geht. Tackle It besticht durch interessante Samples, die durch verzerrte Vocals noch mehr das Kopfkino anregen. Wirklich super, wie er es schafft, hier ganz neue Einflüsse unterzubringen und einen trotzdem durch gewisse Trademark Samples/Sounds sofort wissen zu lassen, dass es sich hier um eine Sun People Produktion handelt. Fun Fact: der Track wäre auch fast auf meinem Label gelandet, aber auf diese EP passt er auch ganz wunderbar! Die titelgebende Nummer startet zunächst mit ruhigen Pads und zurückhaltenden Percussions, wie so oft bei Sun People klingt aber unterschwellig schon ein gewisser Drive mit, der dann perfekt von den Jungle Breaks in Kombination mit der Piano Melodie aufgegriffen wird. Black Sphere eröffnet dann noch eine neue Soundwelt für uns, es klingt für mich wie Sun People’s Interpretation des Autonomic Sounds. Aber er geht die Sache wieder ganz eigen an und kopiert nicht wahllos eine Idee, die schon einmal da war. Wieder wirkt der Tune auf den ersten Blick zurückhaltend und minimal, ist dabei aber trotzdem maximal im Erschaffen von Klangwelten. Black Sphere nimmt sich die Zeit erst einmal langsam zu starten und die Hörer*innen mitzunehmen, ohne direkt mit der Tür in’s Haus zu fallen und steht damit in perfekter Harmonie zu den anderen drei Tracks der These Days EP.

Kaufen kann man das Release ab heute digital und analog auf Vinyl bei Bandcamp.

Elusive Elements – [elements25] Mix (Oktober 2019)

Wunderschön tiefenentspannter Drum & Bass von Elusive Elements mit tiefem Bass und extrafeinen Melodien.

Tracklist:

00:00 Silent Mind – farwater [forthcoming elementär 12″]
05:04 RQ – cherry [forthcoming elementär 12″]
09:35 Sorse – night messages [forthcoming elementär 12″]
11:50 Genotype – version [exit]
14:48 Paracusia – i know you’ve been hurt [forthcoming elementär 12″]
19:27 Qns – qns6 [hidden hawaii]
21:42 Ghost Warrior – enemy [the collection artaud]
24:21 Vromm – decentralized [cosmic bridge]
26:25 Reactiv – deep focus [scientific wax]
30:09 Gremlinz & Jesta – opium den (without you)[metalheadz]
33:07 Spinnet – influence lines [ortem]
36:35 Db1 – ohne titel B [hidden hawaii]
39:35 Oliver Yorke – treasured [cosmic bridge]
43:22 Snaper – muted [pinecone moonshine]
50:10 Elusive Elements – wildhoney [forthcoming elementär 12″]

Jaskin & Uneven – Safe Edge EP [NSY038]

Das Produktionsduo Jaskin & Uneven aus London begeistern mich mit ihren Produktionen derzeit immer wieder, wenn es um deepen Drum & Bass geht spielen die beiden definitiv in der Champions League von 170 BPM mit. Ihre Safe Edge EP für Silent Dust’s None60 Label startet dann auch gleich mal mit so einem Beweisstück. Again besticht durch eine wunderschöne Melodie, die von einem tiefen Bass und eleganten Drums umgarnt wird. Auf Fiction brechen dann ab und an mal kurz die Jungle Breaks durch, was für eine gelungene Abwechslung bei dem sonst eher reduziert gehaltenen Halfstep Beat sorgt. Der Titeltrack ist eine von Jaskin & Uneven’s hypnotischen Steppern, die einen einfach immer tiefer mit in die Soundwelt hineinziehen und nicht mehr loslassen. Wie mit der ganzen EP beweisen sie hier ihr Können Musik für den Dancefloor und für Kopfhörer Sessions zu Hause zu erschaffen, bei der man loslassen und träumen kann. Als vierter Track ist Signal der düsterste Track der EP, bei dem der Vibe durch die distorted Drum Kicks und einer weirden Melodie noch zusätzlich unterstützt wird. Die EP könnt ihr ab heute bei None60’s Bandcamp Store kaufen.

Buddhafinger – Phuturistic Bluez Podcast Episode 1 (September 2019)

Wenn es um tiefen, emotionalen und von Melodien durchzogenen Drum & Bass geht, der nicht nur den Dancefloor im Fokus hat, ist Buddhafinger aus den USA oft der DJ meiner Wahl. Er verbindet Musik aus verschiedenen Genres, spielt unveröffentlichte Tracks von neuen Talenten oder einfach gute Musik, die ich bisher noch nicht auf dem Schirm hatte. So auch in diesem Podcast für Phuturistic Bluez, bei dem mir 3-4 Namen aus der Tracklist etwas sagen. Aber bei ihm erwartet man nichts als Qualität und wird eben auch nicht enttäuscht.

Tracklist:

Loomis – Vestige
Lums & Cerebral Cuts – DSTNT85 / 293IDEV0170
Eusebeia – Put The Pieces Back Together
Spinnet – Influence Lines
Dailiv & Cryptographic – Stator
Hathor & Sotus – Entitlement
Resound – Forgot Why (Stone Cold mix)
Plaid – Maru (Skee Mask Remix)
Madikma – Labyrinth
Margari’s Kid – Defender
Itti – One of Forms
Rainforest – Seek Life
Alg0rh1m – Erosion
Madikma – Hidden Room
Blindstate – Underfire
Commix – Honey
Lums – Solar ([[-CRBRL-CTS-]] Remix)
Keiss – Eightfold Way (Sobrio Remix)