Category: Juke

Yorobi – EQ50 Mix Series 01 (März 2019)

Yorobi habe ich erst durch ihre Radioshow auf Jungletrain vor ein paar Monaten entdeckt (obwohl sie schon seit 15 Jahren auflegt), und sie hat sich rasend schnell mit ihren Sets zu einer meiner Lieblings DJs entwickelt. Neulich hat sie auch hier in Berlin gespielt und kurz darauf bei der Rupture Partyreihe in London, ihre Mischung aus Footwork, Jungle und Drum & Bass überzeugt halt. Zudem kommt bei ihr immer genau die richtige Mischung an bekannten Tracks, Hits, kleineren Labels und Klassikern zusammen. Für die EQ50 Reihe von Mantra hat sie nun auch den ersten Podcast beigesteuert, der randvoll mit jeder Menge Favourites meinerseits ist, also ein Killer Mix den ich auf jeden Fall an’s Herz lege!

Tracklist:

1. Fuj & No Rules – Breathe (Unreleased)
2. Arks – Asiav
3. Spotovsky – Fluctuation
4. Uneven – Fulcrum
5. Eusebeia – Charade
6. Aquatone – 12 (Sienna)
7. Ahmad – Blackout
8. Johney – Nihilation
9. XXXX- XXXXX
10. A-0 – This Against That (feat. Viberous)
11. TMSV – Ego Death
12. XXXX – XXXXXX
13. Ill-K – Herb Dub
14. Touchy Subject – General
15. Noh Vae – Flow
16. Kabuki – Angola
17. Miss Red – Lean Back (C-LEANE DMON edit)
18. J:Kenzo – Durge
19. HomeSick – Burnout 2099
20. Terrorrythmus – Low Drop
21. Neuropunk & Dj Lucky – Stand Clear
22. Softly – Listen Style
23. Yoofee – Clart
24. Micky Pearce – I Am (Nikes VIP)
25. Terrorrhytmus – Something Unreal
26. Just Jungle – Double Crisp
27. Kid Lib – Remedy
28. Mani Festo – Hold The Line
29. FFF – Listen To The Light ( Tim Reaper Remix) (Forthcoming Amenology)
30. FFF – Our Planet
31. Tim Reaper & Yorobi – Rhodiola (Forthcoming Parallax Records)
32. Dwarde & Morgan Spiced – Untitled (Unreleased)

HomeSick – DBHQ Guest Mix 214 (März 2019)

HomeSick aus Calgary veröffentlicht bald eine grandiose EP auf dem Leipziger Defrostatica Label und mischt sich vorab durch einen Haufen basslastiger Tracks für DNBHQ aus London. Er lässt Genrekategorien dabei vollends hinter sich und mischt trotzdem gekonnt Stile zusammen, ohne das es zu wirr wird. So gibt es dann Hip Hop von A$AP Ferg, Footwork von Traxman oder Halfstep von Lewis James auf die Ohren, alles zusammengewoben zu einem energiegeladenen Mix mit der Extraportion Bass.

Tracklist:

1. BADBADNOTGOOD – Structure No. 3
2. HomeSick – Inside Looking Out (160 mix)
3. Doctor Jeep – Vault Of Glass (Sinistarr Remix)
4. Fracture – Soundboy Get Nervous
5. Traxman – Lady Dro
6. Fixate – What Goes Around
7. HomeSick – Inna Dis
8. HomeSick – Burnout 2099 (forthcoming vinyl out March 22)
9. Fixate – Rumors
10. Tory Lane – Talk tO Me
11. Msymiakos – Countdown Jungle
12. HomeSick – HomeSick89 (soundclash jungle mix)
13. Itoa – You’re the One For Me
14. Send – Hardcore Vibes (DJ Rokah diddim)
15. Skan – Not Sorry
16. A$AP Ferg – What do u do (feat. Nav)
17. FZPZ – Afford
18. Fracture & Neptune – Chai Dub
19. HomeSick – Get Back Up (forthcoming vinyl out March 22)
20. Oakk – GO
21. Lynx – Lights Out
22. Richie Brains – Tantrum
23. Taal Mala – Mark Of The Lion
24. alllone x APLOT – FRACTURE
25. HomeSick – War Talk Dub
26. Kabuki x HomeSick – Impala
27. HomeSick – Give It To Em (forthcoming vinyl out March 22)
28. Woulg x HomeSick – What Did You Think Would Happen?
29. Lewis James – Nutso
30. HomeSick – Nobody Likes the Records That You Play
31. HomeSick – Our Storm
32. HomeSick – Afronta
33. MNDSGN – Ya Own Way

A.Fruit – Juno Download Guest Mix (März 2019)

Schön zu sehen, dass A.Fruit durch ihr Med School Release noch mehr Aufmerksamkeit bekommt und wir dadurch in den Genuss von mehr Mixen von ihr kommen. Der neueste ist für Juno Download und setzt sich aus den gewohnt guten und immer wieder frischen Sounds aus Jungle, Footwork und Hip Hop.

Tracklist:

1. Stayhigh – Rack$
2. Slick Shoota – Faawooord
3. Bleep Bloop & Quarry – Ice Cold Eyes (Anna Morgan Remix)
4. Lil Wayne X Aphex Twin – Stuntin’ Like My Daddy (Onhell Remix)
5. YAYAYA – Lead Me
6. Pete RW – Flower Beat
7. Mel G Nikes – Bounce (A.Fruit Remix)
8. Feloneezy x Jackie Dagger – Gym Tonic
9. Cesrv – Hold Tight
10. Oktahedra – August Lemonade
11. RFTV & Calculon – Collusion (A.Fruit Remix)
12. Bastiengoat – Rock That
13. Itoa – You’re The One For Me
14. BSN Posse – Internet
15. Neuropunk – The Matrix
16. A.Fruit – Obsession
17. Calculon & Shamanga & Austin Speed – Fierce
18. Tsuruda – Skeletons
19. Groves – Isopod
20. D’TCH – You Can’t
21. Provoke – A Circle Forms
22. Surly – The Count
23. A.Fruit – Secret Trick

A.Fruit – Obsession [Med School]

Nach EPs und Tracks für Teklife, Hyperboloid oder zuletzt Rua Sound ist A.Fruit nun auf dem Med School Label gelandet und präsentiert uns dort ihre Obsession EP. Der Titel bezieht sich auf das intensive Auseinandersetzen mit anderen Menschen und ihren Sounds bzw. Herangehensweisen an die Musik.

Zu den Footwork Anleihen gesellen sich immer mehr Breakbeats, welche auf 160 BPM einen perfekten Bogen zu (modernen) Jungle Produktionen spannen und sich so perfekt in die aktuellen Playlists einschleichen. Auch kommt bei den fünf Tracks wieder Anna’s Liebe zu Details und ausgefeilten Melodien zum Tragen, am besten zu hören wohl bei Please, Arrive und Music Lasts Forever. Mein Liebling ist Bright Spot, bei dem ein immer wiederkehrendes Vocal auf stotternde Breakbeats und einen subtilen Sägezahnbass treffen. Die EP ist ab sofort bei Hospital im Shop oder Bandcamp erhältlich.

Various – Worst Behavior Vol. 2

Die Worst Behavior Crew aka Anna Morgan und Bell Curve aus New York hat gerade ihre zweite Compilation veröffentlicht und die hat es in sich kann ich euch sagen. Wieder einmal setzen die beiden auf Urban Bass Music als Oberthema, ohne sich dabei komplett auf ein Genre beschränken zu wollen. Die meisten der Tracks fungieren dann auch eher als Hybride der Clubsounds und lassen sich gar nicht genau diesem einen Genre zuordnen. Posij eröffnet die Compilation mit einer gelungenen Mischung aus sich immer wiederholenden Piano Stabs, die dann mit einem minimalen Halfstep Beat gepaart werden, bei dem die Snare ganz klar die Richtung vorgibt. Wunderbar, wie hier alle Elemente im Flow den Song tragen. A.Fruit setzt auch auf Piano Sounds, die ganz überraschend zum Tracktitel doch eher fröhlich und gar nicht stressig daherkommen. Liegt vielleicht auch daran, dass sie das Footwork Tempo von 160 BPM im Intro zunächst halbiert. Danach dann ordentlich Vocal Stückchen in Dauerschleife und ein gnadenlos schneller, anheizender Rhythmus. Die Kollabos von Nikes & Sharawi und Samurai Breaks & Harka lassen es jeweils auch überhaupt nicht ruhig angehen und liefern beide rasanten Footwork Jungle voll auf die 12 ab. DJ Madd und Jon1st kannte ich so als Kombi noch nicht, klappt aber sehr gut diese Verbindung aus rootslastigen Jungle Sounds von Madd und einer von Jon’s genialen Synthie Melodien. Neuropunk & DJ Lucky haben sich mit ihrem Track ganz klar dem klassischen Chicago Footwork Sound verschrieben, die Toms rummeln nur so vor sich hin, die Melodie wird beinahe vom Acid zerfressen und dann kommen auch schon die Claps voll auf 4/4. A-0 und OOTW konzentrieren sich auf Jungle Elemente, die sie aber soweit reduzieren und immer wieder auf “halbem Tempo” laufen lassen, dass es kurze Verschnaufpausen gibt, sollte es doch einmal zu stressig werden. Ani Klang liefert mit (once at a time) eine sehr düstere Warehouse Rave Nummer ab, bevor dann Walters mit einer trancigen Jungle Nummer die Compilation abschließen darf.

Unten könnt ihr in alle Tracks reinhören, die Compilation bekommt ihr als Download über Bandcamp.

Pzg & Dubsknit – We Rob Rave 3 [Suck Puck Recordz]

Die beiden haben es wieder getan! Nach den zwei ersten erfolgreiche We Rob Rave Alben, auf denen PZG und Dubsknit aus Polen Old School Rave Hymnen mit Footwork mixten sind sie nun mit Teil 3 am Start. Die Mischung, die sogar hartgesottene Berliner Techno DJs zu Lobeshymnen veranlasst hat, funktioniert auch hier wieder perfekt und macht ordentlich Laune!

Das Album kann man ab sofort bei Suck Puck Recordz vorbestellen, Release Date ist der 26. Februar 2019.