Category: Juke

T I N A – Triebwerke re-engaged (Juli 2018)

Captain T I N A fusioniert mein Gehirn mit ihrem neuen Mix in andere Dimensionen, mixt sie sich doch mal wieder perfekt durch alle Spielarten von Footwork und Drum & Bass und zieht in der Mitte einmal schön die Handbremse und geht runter Richtung Hardcore / Breaks! So oder so ähnlich klang das dann auch auf  der Fusion, wo sie mit diesem Set die Triebwerke Stage bespielt hat. Also Phaser auf das Maximum und ab geht’s!

Various – Worst Behavior Vol. 1

Anna Morgan und Bell Curve, zwei DJs, Producer und Veranstalterinnen aus New York haben nun auch ihr eigenes Label und eine Partyreihe gegründet, die den Namen Worst Behavior trägt. Die erste Veröffentlichung ist eine Compilation mit sieben Tracks von befreundeten Produzenten und Produzenten, von denen euch einige sicherlich bekannt sind. DJ Madd liefert mal wieder einen Hit ab, der sich irgendwo zwischen Dub und Jungle bewegt, Bell Curve herself, soon und PlayPlay liefern zuckende Juke Tracks ab, die aber immer auch Einflüssen von anderen Genres beinhalten und Hendy liefert für mich den besten Track des Releases ab: ein Halfstep Monster namens What Herbie Said.

Die sieben Nummern sind wirklich abwechslungsreich und alle für sich wirklich gut. Ich freue mich schon auf die nächsten Releases aus dem Hause Worst Behavior.

RBYN – Live at Fusion 2018 (Triebwerke)

Viele befreundete Künstler von mir fahren jetzt erst hin, ich blicke bereits auf zwei Tage Fusion zurück. Es war mal wieder eine sehr schöne und intensive Zeit in Lärz, das Wetter war perfekt und auch sonst war alles wieder professionell und einfach gut. Der Unterschied zu den Jahren davor war diesmal nur, dass ich wirklich einen Haufen Leute vor Ort kannte und auch bei meinem Set einige bekannte Gesichter in der Crowd erblickt habe, was mich sehr gefreut hat!

Ich habe von 4-6 auf der Triebwerke Bühne gespielt, die dieses Jahr in den Hangar hinein gebaut worden war und einen halboffenen Charakter hatte. Gen Morgen hin kam man als DJ so auch in den Genuss des Sonnenaufgangs, immer ein ganz besonderer Moment auf Festivals. Ich spielte nach 4 Stunden Hard Tek, aber glücklicherweise blieben viele Teile der Crowd und tanzten auch zu meinen Drum & Bass und Jungle Sounds. Vorneraus also etwas intensiver, juke-infizierter und zum Ende hin dann (Old School) Jungle Vibes passend zum Sonnenaufgang.

Nicht alle Übergänge sind 100% perfekt, aber wie schrieb Ronny so passend: Live ist live.

A.Fruit – New Blood 018 Mix (Juni 2018)

Zur Feier des Releases ihres Tender Love Tracks auf Med School hat A.Fruit einen eigenen Mix gebastelt, der den Stil und Vibe des Tunes perfekt einfängt. Auf 23 Minuten gibt es einmal die geballte Footwork Power auf 160 BPM mit brandneuen Tracks von Sun People, Juke Nukem, Anna selbst oder Klassikern von DJ Rashad.

Tracklist:

1. A.Fruit – Tender Love
2. A.Fruit – Send Me a Message
3. Surly – The Count
4. Sun People – Going To
5. Anna Morgan – Grace (A.Fruit Remix)
6. YAYAYA – Lehanga
7. Frenquency – Remember
8. DJ Rashad – Deep Inside
9. Juke Nukem x Diff x Sideswipe – 61215
10. BNDT72 – Close 2 U
11. Seafloor – Let Me Go
12. Colorythm – Vesper (A.Fruit Remix)
13. Autosymbol – Loving’ The Crew (Auxiliary Mix)
14. Tim Reaper – Innerspace feat. Parallel
15. A.Fruit – Days

A.Fruit – Your Inner Sun EP [Hyperboloid]

A.Fruit hat eine neue EP auf Hyperboloid draussen, die voll von rhythmischen Footwork Tracks steckt. Sie hat ihre Konzentration scheinbar ganz auf die Percussions und die Melodien gesteckt und so finden sich auf der Your Inner Sun EP nicht ganz so typische 160er Tracks, die aber gerade deshalb sehr interessant sind und nicht langweilig werden. Ich freue mich immer, wenn Produzenten das 08/15 Schema hinter sich lassen und ein wenig experimentieren, von daher kommt mir diese EP gerade recht. Days ist wohl die eingängigste Nummer und damit der “Hit” der EP, aber gerade die melodiösen Nummern wie Your Inner Sun oder Reflection In Your Eyes haben einen ganz besonderen Vibe, in dem man sich verlieren kann.

Und dann mal wieder so ein Artwork, das fast schon zu schade für ein digital only release ist.

Various – Future Sound of Leipzig [DICC001]

Beim letzten Release auf Defrostatica (die EP von Schmeichel) schrieb ich noch, dass TINA und Booga sich nun wieder vermehrt um die lokale Szene ihrer Heimatstadt kümmern. Prompt kommt das nächste (Mutanten) Mammut-Projekt an den Start. Eine Compilation namens Future Sound of Leipzig, auf der 17 Tracks von 19 Artists zu finden sind. Da so viele Tracks schwer auf Vinyl unterzubringen sind, gibt es dieses Mal CDs oder halt den Download zu kaufen.

Zu hören gibt es also die Zukunftsmusik aus Leipzig, Defrostatica hat sich bei einigen Newcomern aber auch alteingesessenen Artists umgehört und dort wahre Schätze entdeckt. So gibt es Footwork Tracks von Alec, DJ YumYum, Mute-ation oder SicStyle, Jungle von Maltin Worf oder RUZ oder Halfstep von KJUBI oder BRKN1. Und dazwischen immer mal wieder mutierte Bassmusik, die sich nirgendwo so recht einordnen lassen will, aber trotzdem wunderbar ihren Platz findet. Abgerundet wird die Compilation durch zwei Remixe von LXC und Labelchef Booga, die die ersten Releases auf Defrostatica im Remixgewand noch einmal neu auferstehen lassen.

Das Release wird heute in der Distillery zelebriert, wo eine Record-Release-Party stattfindet, auf der nahezu alle Künstler/innen der Compilation vertreten sind. Supporten könnt ihr das Release via Bandcamp, wo ihr die Compilation als CD und im digitalen Download kaufen könnt.