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Bel Curve – Footwork Jungle Mix Series Vol. 054 (Dezember 2018)

Bell Curve beweist mit ihrem Mix für Footwork Jungle mal wieder, das ein richtig guter Mix nicht einfach aus den neuesten Promos/Dubs bestehen muss, die sowieso “alle” spielen. Sie mixt sich also eine Stunde durch “Klassiker” (wenn man das bei 7Jahre alten Tracks überhaupt schon schreiben darf), Lieblingslieder, eigene Produktionen und ein paar gerade veröffentlichte, neue Tracks. Und daraus entsteht dann eben ein interessanter, sehr guter Mix, der gut Laune macht.

Dave Owen x ReDraft x Calculon – SHOOT009

Killer Release vom Shoot Label aus den USA, mit zwei Tracks von ReDraft aus Ulm. Aus der Depth Range Talentschmiede kommt ja derzeit nur der heisseste Scheiß was Bassmusik auf 160 bzw. 170 bzw. 85 BPM angeht, die Single hier macht da keine Ausnahme. ReDraft lässt auf den beiden Tracks, die auf seiner letzten USA Tour entstanden sind, die Jungle Breaks von der Leine und kombiniert sie gekonnt mit einem uplifting Frauen Vocal. Funktioniert einfach immer und ist auch hier wieder eine super Kombi. Kill & Collect geht dann definitiv mehr in die Footwork Richtung, subtiler Stakkato Bass trifft auf ravige Stabs und kurze Vocal Schnippsel.

Desmond Denker – Treddin’ on thin ice (Dezember 2018)

Desmond Denker aus Köln mixt sich hier durch Wiley, Footwork, Jungle und Drum & Bass und hat unter anderem auch ein paar Tunes von meinem Label im Gepäck. Gefällt mir wirklich gut der Mix, gerade auch weil er sich nicht gänzlich auf einen konkreten Stil festlegt, sondern eher mit dem Vibe an sich einen roten Faden erzeugt.

Folding City – What It Is EP [NICE UP!]

Folding City, die ja auch schon mit einem Release auf meinem Label Through These Eyes vertreten waren, haben gerade eine neue EP bei Nice Up! draußen. Der Reggae-Einfluss des Labels hat sich definitiv auch auf die drei Tracks der EP abgefärbt und so bekommen wir beim Titeltrack jamaikanische Dancehall Vibes auf 90 BPM mit einem gewissen Twist serviert. Knife & Fork ist etwas minimaler gehalten und zielt mit tiefem Bass und den Vocal Samples ganz eindeutig auf die Soundsystems dieser Welt ab.

TMSV – Jungle, Vol. 1

Frisch zurück und gejetlagged von seiner US Tour kränkelte TMSV ein wenig rum und entschied sich die Schlaflosigkeit einfach dafür zu nutzen mit einem minimalen Setup ein paar Jungle Tracks zu produzieren. Beeinflusst wurde er auch von den neuesten Tracks von Sully, ihr wisst also ungefähr wo die Reise hingeht. Und da wir im Jahr 2018 leben und TMSV mittlerweile ganz gut seinen Output über Bandcamp kontrolliert, gibt es die drei Tracks dann auch ab sofort dort zu kaufen. Für mich ein gelungenes Update der “alten” Breaks, ich hab’ mir das Relase jedenfalls sofort blind gekauft und es absolut nicht bereut.

Sun People, Yoofee – SUB.FM (22.11.2018)

Simon hatte neulich Yoofee eingeladen einen Gast Mix für seine Sub.FM Show beizusteuern und der kam der Anfrage natürlich gerne nach. Zu hören gibt es 40 Minuten Influences und Lieblingstracks von Yoofee und wer ihn kennt weiß das heisst: Jazz, Dubstep und natürlich Footwork und Drum & Bass. Sun People spielt natürlich auch wieder nur gute Tracks um den Mix herum, ihr hört seine Show ja sowieso immer regelmäßig, oder? ;)

DJ Booga – Parallel Universe Mixtape (November 2018)

DJ Booga aus Leipzig mixt sich durch “current and timeless drum and bass music” und das trifft logischerweise genau meinen Geschmack. Die neueren Produktionen von Detboi oder Oliver Yorke schmiegen sich dabei perfekt an Klassiker von Lemon D, Krust oder Instra:mental und Booga verbindet sie zu einem wirklich interessanten Klangteppich voller Breakbeats.