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Lynch Kingsley – Echosystem EP [RUA006]

Nächste Woche erscheint die nächste EP auf dem Rua Sound Label, diesmal aus der Feder von Lynch Kingsley. Der hat diesmal seine breaklastigen Drumworks mit dubbigen Einflüssen vermischt und damit genau den Sound von Rua getroffen. Mit Eternal Sunset startet der 4-Tracker aber zunächst etwas ruhiger, Lynch Kingsley rollt eine warme Melodie über einen Bassteppich aus, der von rollenden Percussions begleitet wird. Die VIP Version von Wild Obsession ist dann schon düsterer, die Vocals von Block Mameli werden von flirrenden Breakbeats umgarnt und dazu gesellt sich dann noch ein wütender Subbass, der dem ganzen Track noch mehr Drive gibt. Echosystem ist dann Dub auf 85 BPM, organische Sounds, ordentlich Hall und Echo und dazu ein steppender Beat runden meinen Lieblingstrack auf der EP ab. Den letzten Track, eine Kollaboration mit Neve von The Dreamers, habe ich in letzter Zeit häufiger in DJ Sets gehört. Kein Wunder, das eingängige Vocal Sample gepaart mit altbekannten Drums sorgen für ein gewisses Nostalgie Feeling, aber der Tune macht dennoch schnell klar das er aus dem Jahre 2018 stammt. Irgendwie halfsteppig zurückhaltend aber dann doch wieder schnell und nach vorne gehend, genau der richtige Hybrid Sound für den Dancefloor eben.

Mal wieder ein sehr gelungenes Release auf Rua, die derzeit wirklich eine gute 12″ nach der anderen releasen. Pre-order wie immer bei Bandcamp.

A.Fruit – New Blood 018 Mix (Juni 2018)

Zur Feier des Releases ihres Tender Love Tracks auf Med School hat A.Fruit einen eigenen Mix gebastelt, der den Stil und Vibe des Tunes perfekt einfängt. Auf 23 Minuten gibt es einmal die geballte Footwork Power auf 160 BPM mit brandneuen Tracks von Sun People, Juke Nukem, Anna selbst oder Klassikern von DJ Rashad.

Tracklist:

1. A.Fruit – Tender Love
2. A.Fruit – Send Me a Message
3. Surly – The Count
4. Sun People – Going To
5. Anna Morgan – Grace (A.Fruit Remix)
6. YAYAYA – Lehanga
7. Frenquency – Remember
8. DJ Rashad – Deep Inside
9. Juke Nukem x Diff x Sideswipe – 61215
10. BNDT72 – Close 2 U
11. Seafloor – Let Me Go
12. Colorythm – Vesper (A.Fruit Remix)
13. Autosymbol – Loving’ The Crew (Auxiliary Mix)
14. Tim Reaper – Innerspace feat. Parallel
15. A.Fruit – Days

Maltin Worf – City of Meth I EP [Defrostatica]

Maltin Worf war ja bereits mit einem Track auf der Future Sound of Leipzig Compilation des Defrostatica Labels vertreten, nun gibt es eine eigene EP mit fünf Tracks direkt hinterher. Auf der City of Meth I EP verbindet er gekonnt verträumte Melodien und diese gewisse “LA Beats”-Ästhetik mit Breakbeats und Footwork Rhythmen. Wieder einmal haben TINA und Booga es geschafft einem Artist Tracks in seinem Trademark Sound zu entlocken, die aber dennoch voll und ganz zu der Breakbeat Vision von Defrostatica passen. Mein Geheimtipp ist Warp, der vielleicht am wenigsten von den fünf Tracks auf den Dancefloor schielt, mir aber gerade deshalb so gut gefällt! Die EP ist ein Appetizer für Maltin’s zweite EP für das Leipziger Label, die dann im Sommer auf 12″ erscheinen wird. Diese hier gibt es als “pay what you want”-Download exklusiv bei Bandcamp.

Coco Bryce – Fresh Kicks 72 (Juni 2018)

Wenn es um Jungle im modernen Gewand geht, kommt man derzeit an Coco Bryce aus den Niederlanden nicht vorbei. Sei es mit seinem eigenen Label Myor oder seinen Produktionen auf diversen Labels, der Mann trifft immer direkt in’s Schwarze. Kein Wunder das die Vinyl only Releases immer sehr schnell vergriffen sind, die Jungle Szene ist was Platten kaufen geht halt immer noch sehr aktiv. In seinem Mix für die Fresh Kicks Reihe dreht er zum Glück  nicht sofort voll auf (es ist schließlich waaarm!), sondern spielt eher die fröhlichen, teilweise auch eher reduzierteren Nummern. Was aber nie fehlen darf: Breaks in allen Varianten, Formen und Farben.

Tracklist:

1. Coco Bryce – Wish We Didn’t
2. Foul Play – Being With You
3. Wraggy & The Riggler – Keeping Me High
4. Coco Bryce – Night On Earth
5. Kid Lib – Districts
6. Sonic – Psychadelic Soul
7. FFF – Krisp Biscuit
8. Response & Pliskin – Anima Morta
9. Etch – Flamingo Grove
10. Dead Man’s Chest – Fuk Ya Hed
11. Naughty Naughty – Darkside Of The Moon
12. FX – Medusa
13. Pangaea – Bone Sucker
14. Kloke – Twin Peaks
15. Amazon II – Deep In The Jungle
16. Gin & Tonic – Baby Born
17. Uplifting Association – Lost 157
18. Trigger Happy – Untitled

Margari’s Kid – Live at Noise Test, Bristol (18.05.2018)

Bei der Noise Test Partyreihe dürfen Produzenten ausschließlich selbst produzierte, unveröffentlichte Musik spielen.  Bei der letzten Ausgabe in Bristol spielte Margari’s Kid diese 30 Minuten Autonomic / Drum & Bass und bei den Klangwelten, die er in seinen Tracks zum Leben erweckt ist es wirklich wunderbar ihm dabei zuzuhören. Tracklist gibt es logischerweise keine, genießt einfach die Musik.

2 Bad Mice – Gone Too Soon (Sully Remix)/Limit Of Paradise (FaltyDL Remix) [SNKR014]

Endlich, endlich kommen diese beiden 2 Bad Mice Remixe, bei denen zwei der 2016 für  Sneaker Social Club produzierten Tracks ein neues Remix Gewand bekommen. Sully muss logischerweise nicht lange fackeln bis sein Track klingt wie anno ’93, FaltyDL entscheidet sich für Jungle Breaks auf einem langsameren Tempo, macht so aber auch Spaß.

Die Vinyl ist bei Sneaker Social Club im Shop bereits ausverkauft, ich denke aber sie wird in regulären Plattenläden noch erhältlich sein. Den Download bekommt man logischerweise aber noch. ;) Release Date ist der 28. Juni 2018.