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The Glitch Mob – The Cookout Mix (Januar 2020)

Der Glitch Mob geht zusammen mit Ivy Lab auf Tour und feiert dabei noch den zehnjährigen Geburtstag ihres Drink The Sea Albums. Bei allen musikalischen Eskapaden der drei gefällt mir dieses Album immer noch am besten, die brachialen Beats in Kombination mit wunderbaren Melodien oder Vocals passen hier am besten. Als Promo für die Tour gibt es diesen wunderbaren Mix, bei dem Tracks des Albums als Mashups neues Leben eingehaucht bekommen und gemeinsam mit neuen, sehr passenden Produktionen aus den Bereichen Drum & Bass oder Downbeats eine neue Richtung ergeben, in die der Sound sich in den letzten zehn Jahren entwickelt hat.

Tracklist:

Eastghost – Terrified
Special Request – Cold Blooded
Djrum – Sex
Former – Tunnel Wizard
Jacques Greene – Let Go
The Glitch Mob – Bad Wings vs. La Roux – In For The Kill
Lapalux – Limb to Limb
Jacques Greene – Understand
Odesza – Falls (The Glitch Mob Remix)
The Glitch Mob – The Stance
The Glitch Mob – Chemicals
Aphex Twin – 1st 44
The Glitch Mob – Enter Formless (Machine Drum Remix)
Imanu – Dream Mentor
Slick Shoota – Hyperflexx
Misanthrop – Analog vs. The Glitch Mob – Drive It Like You Stole It
The Glitch Mob – Disintegrate Slowly
Camo & Krooked – Loa vs. The Glitch Mob – How Could This Be Wrong
Hezen & Imanu – Flower Veil
The Glitch Mob – Keep On Breathing
Monuman – Dead Skin
The Glitch Mob – Palace Of The Innocents

Benanas – Grand Theft Potassium (Januar 2020)

Ziemlich dicker Mix von Benanas aus Calgary, der hier Hits aus Halfstep und Trap mit eher unbekannten aber gleichzeitig sehr passenden Tunes vermischt. Teilweise garniert er die instrumentalen Beats mit Acapellas und um dem Titel des Mixes komplett gerecht zu werden kommen obendrauf noch ein Haufen Samples aus GTA San Andreas.

Tracklist:

– San Andreas Theme (Flip) – justatune
– Money – leikeli47
– Clockwork – tofatunes
– G-Check – black_carl
– Shimmy Shimmy Ya – Wu-Tang Clan (Acapella)
– Banana prod. Lentra – bbnomula
– Forgotten – jimestack
– Discipline – captivate-sc
– Condensed Soup – iamgangus
– Dead Wrong – Biggie Smalls (Acapella)
– Shitaake Persuasion – 2nutz
– Thugs (DJ Madd Flip) – dillinja
– Go – oakkmusic
– I’m on tha Block – djyungvampire13
– 10 Homies ft. Jacob – tru-official
– In the Morning – zedbiasakamaddslinky
– Hip Hop – Dead Prez (Acapella)
– Make it Thump – metafloor
– Broken – thenticy
– Indigo – fixate_uk & unclelew
– Tricks – oakkmusic
– Tippy – Fox, foreignconcept, sam_binga
– Poison Ivy – alixperez
– Gravy In The Glue. – pheel518
– Melancholia Agitata (skewish Remix)(melo-nade Refix) – rusebass
– Hilow (charles-thefirst Remix) – minnesota
– Scatter – jon1st & dj-shield
– Eating Pears and Shit – bsdu & djyungvampire13
– Fuck u all da Time – djyungvampire13
– Movin’ Sharp (lamont-music Remix)- wzhrmls & magugu1
– All Day Swimming – ivylab
– So Clear – commodo
– Revvin’ ft. dizzee-rascalocean-spitz-wisdom
– Droppin – leikeli47
– Feel What It Is – jimmyedgar
– Poetic Justice – Kendrick Lammar (Acapella)

RBYN – Best of 2019

Jahresrückblicke und Best-of-Listen sind ja eigentlich allerorts spätestens vor Weihnachten schon durch, hier kommt mein ganz persönlicher Rückblick auf das Musikjahr 2019. Wie immer schon ist der Mix nicht das Ergebnis einer Analyse der meistgespielten Tracks in Rekordbox, sondern ich beschäftige mich traditionell mit Tracks eher abseits des Dancefloors und Musik die ich einfach oft gehört habe ohne sie im Club oder DJ Sets zu spielen. Es soll eben auch ein Mix sein, den man sich so gut anhören kann, ohne das man das Gefühl bekommt gleich vom Stuhl in den Club rennen zu müssen.

Ich wünsche euch nun viel Spaß mit dem Mix, sind irgendwie dieses Jahr mehr Tracks als sonst (43), auch wenn die Gesamtspielzeit nicht viel länger geworden ist (87 Minuten). Ich habe mir diesmal die Mühe gemacht und neben einem kleinen Text, warum genau dieses Lied im Mix ist, auch eine Buy Music Club Liste erstellt. Alle Tracks, die es auf Bandcamp zu kaufen gibt, könnt ihr also auch hier einsehen und kaufen bzw. streamen. Zwei Kandidaten haben es nicht in den finalen Mix geschafft (Special Request, Konx-Om-Pax), auch wenn ich sie furchtbar gern drin gehabt hätte, haben mich ihre Alben doch dieses Jahr stetig begleitet. Aber so ist das dann…

DOWNLOAD (bei DnBShare, das Teil wird also bei Inaktivität gelöscht)

Tracklist:

Jaccques Greene – Drop Location
Deft – Forme
Shlohmo – The End
Benny Mails – High On Stress
Silk Road Assassins – Saint
OAKK – Durt Remix
Mr. Carmack – Croydon
Silk Road Assassins – Armament
Stormzy – Wiley Flow
S-Type – Adi
S-Type – Wario
Flowdan – Grime (Fyoomz Remix)
Glume & Phossa – Opal
Sir Hiss – Rolling (feat. Emz)
Mind Of A Dragon – Q.L.F
Alix Perez – Melodrama
Skee Mask – Rzz
Martyn – Frozen Bread Snaps
Shed – Menschen und Mauern
Headie One – 18Hunna (Four Tet Remix)
Bonobo – Recurring (lovewithme Edit)
Tessa Thompson – Grip (Ivy Lab Edit)
JD.Reid – Praise Da Oochie
Sporting Life – La Sportiva (feat. Taso)
A.Fruit – Please, Arrive
Mad Zach – No Past Lives
OAKK – Drop Remix
Flatbush Zombies – Palm Trees (HØST Remix)
Client_03 – Hope Repeater
Coco Bryce – Gunna
Tamtam – Rise (Machinedrum Remix)
Sam Binga – It’s You (Weird Mix)
Tinkah – Skylarking
Jaskin & Uneven – Change You
Kid Drama & Om Unit – Untitled 2
Instra:mental – Deep Night
Lewis James – Triangle
Lorn – Perfekt Dark
DJ Shadow – Been Use Ta (feat. Pusha T)
Clams Casino – Cupidwing
Gang Starr – From A Distance (feat. Jeru the Damaja)
Society of Numbers – Ellipsis
Calibre – Planet Hearth

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yunis – 40oz Radio Episode 41 (Dezember 2019)

Mixe, die ausschließlich aus eigenen Produktionen bestehen, können ja ziemlich geil sein, gerade wenn ein*e Produzent*in darin sich und den eigenen Sound tiefergehend präsentieren kann. Genau das gelingt auch yunis, der hier für das 40oz Radio in knapp 40 Minuten ausschließlich seine Tunes spielt. Sind auch viele Kollaborationen mit anderen Lieblingsartists dabei, was den Mix nur noch besser macht. Zu hören gibt es die für ihn charakteristische Mischung aus Hip Hop, Halfstep und Trap und obendrauf eine fette Portion Bass.

Mat the Alien – Sleeveless Sessions 4 (Dezember 2019)

Mat the Alien ist so einer dieser Turntablists, die einfach mal 40 Tracks in 60 Minuten mixen können, ohne das am Ende Schwindelgefühle aufkommen oder nur noch Brei aus den Boxen kommt. Routiniert mixt er sich hier durch allerlei Spielarten der Bassmusik, wobei am Anfang ganz eindeutig Dubstep und Grime im Fokus stehen und hintenraus das Tempo leicht angezogen wird. Mit ein paar Scratch Einlagen und cleveren Übergängen lockert er Mat seinen Beitrag für die Sleeveless Sessions immer mal wieder auf und liefert so einen wirklich guten Mix ab.

Tracklist:

JD Reid – Clout Wont Do
Crowley – O Six Trib (TMSV Remix)
Loefah – Ginnocchio
Jake Robertz & Cthulhu Basscraft – Snake Charmer (OAKK Remix)
sumgii – morgue Flipped DUB
We Are IE (Caspa & Rusko Remix)
J Kenzo – Narky (Body Dem) ft Navigator
Cluekid & Cotti – The Legacy [VIP]
Cimm & Youngsta ft Riko Dan – Hear That
Retina – Hadrians Wall
Asher D, D Double E, Big Tobz feat. P Money – Top Boy (feat. P Money)
ENiGMA Dubz – Double 99 Dub
Sir Hiss feat. Emz – Rolling
Zygos – Sick As A Dog
Slay feat. Trigga (Prod. Zed Bias) – Dance Dun
I Get The Bag [Handsome Tiger Remix]
BKKHxDPRTNDRP – The Time Is
DISTINCT MOTIVE – ANXIOUS
TMSV – Revenge pt. 1
ColtCuts – Passage Of Arms VIP
Cadik – Banana Magic
EVA808 – EXCHANGE (Welcome To London Vocal)
TASO TEKLIFE – Tippin VIP
Sun People – Tackle it
Noh Vae – Look At U
Lamont & Redders – Walk No Plank (test1)
Calculon – Where I’m From
Fonzo & Riko Dan – Bushmaster (Sam Binga RMX)
Kid Kun – Earthturn
Jon1st & Shield – Squids
Document One – Vibration
Ed It – Can’t Stop Thinking
LOST CITY feat. NIYORAH – MEDIA PORTRAY (VIP)
Myth – Twist of Fate
Mr Benn ft Parly B – Heat Up – T-Kay remix
Clart – Primo
Zubotnik – Mr. Me Too Phuk Up
Kano – Can’t Hold We Down (feat. Popcaan)

Sun People – These Days EP [RUA 009]

Wie könnte ich diese EP nicht lieben? Sun People zelebriert seinen umfassenden Sound auf vier Tracks für das Rua Sound Label und macht mal wieder alles richtig. Die EP startet mit Give It Up, eine jazzige Drum & Bass Nummer, bei der durch ein cleveres Drum Arrangement und viele detaillierte Sounds ein treibender Dancefloor Track entsteht. Wie immer wird es bei Sun People nicht langweilig, der Break in der Mitte greift das Jazz Thema noch einmal gekonnt auf, bevor es dann nach dem zweiten Drop nochmal ordentlich zur Sache geht. Tackle It besticht durch interessante Samples, die durch verzerrte Vocals noch mehr das Kopfkino anregen. Wirklich super, wie er es schafft, hier ganz neue Einflüsse unterzubringen und einen trotzdem durch gewisse Trademark Samples/Sounds sofort wissen zu lassen, dass es sich hier um eine Sun People Produktion handelt. Fun Fact: der Track wäre auch fast auf meinem Label gelandet, aber auf diese EP passt er auch ganz wunderbar! Die titelgebende Nummer startet zunächst mit ruhigen Pads und zurückhaltenden Percussions, wie so oft bei Sun People klingt aber unterschwellig schon ein gewisser Drive mit, der dann perfekt von den Jungle Breaks in Kombination mit der Piano Melodie aufgegriffen wird. Black Sphere eröffnet dann noch eine neue Soundwelt für uns, es klingt für mich wie Sun People’s Interpretation des Autonomic Sounds. Aber er geht die Sache wieder ganz eigen an und kopiert nicht wahllos eine Idee, die schon einmal da war. Wieder wirkt der Tune auf den ersten Blick zurückhaltend und minimal, ist dabei aber trotzdem maximal im Erschaffen von Klangwelten. Black Sphere nimmt sich die Zeit erst einmal langsam zu starten und die Hörer*innen mitzunehmen, ohne direkt mit der Tür in’s Haus zu fallen und steht damit in perfekter Harmonie zu den anderen drei Tracks der These Days EP.

Kaufen kann man das Release ab heute digital und analog auf Vinyl bei Bandcamp.