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mi0m – ғᴏᴏᴛᴡᴏʀᴋ ᴊᴜɴɢʟᴇ ᴍɪх sᴇʀɪᴇs ᴠᴏʟ. 062 (Juni 2019)

Meine gute Freundin und DJ Kollegin mi0m aus Stuttgart ist ja jetzt auch schon länger hinter den DJ Decks zu finden, wie gut das ihr Sound es mittlerweile auch in immer mehr Podcast Serien schafft. Da sie ja sowieso hart vom 160er / Footwork Virus gepackt wurde macht ein Beitrag für Footwork Jungle nur Sinn. Sie wandert aber eben immer gerne auf Zwischenebenen und so gibt es in den 64 Minuten auch immer mal wieder Ausflüge in die Bereiche Halfstep, Drum & Bass oder Jungle. Passt wunderbar zusammen alles und so ist das hier von Intro bis Outro wirklich ein toller Mix voll mit guter Energie geworden.

Dayle & Subp Yao – DJ Set at Noisia Invites, Groningen (26.04.2019)

Dayle und Subp Yao spielten auf der Kingsnight 2019 bei Noisia Invites ein DJ Set und da das ganze Spektakel live gestreamt wurde, wurde dieser einfach aufgezeichnet. So kommen wir nun auch in den Genuss des Sets von den beiden Ausnahme Producern. Sie spielen sich gekonnt durch zwei Stunden gute Bassmusik, starten mit Dubstep und arbeiten sich dann gekonnt hoch, bis sie dann bei ihrem Trademark Halfstep / Hip Hop Sound landen.

HØST – Valhalla EP [Unchained]

HØST ist mit seinem Sound auf Unchained Recordings gelandet und präsentiert uns auf vier Tracks satten bis krachenden Halfstep Sound mit Einflüssen aus Grime oder Trap. Ob 140 oder 160 BPM ist ihm dabei ganz egal, wenn man das Tempo einfach um die Hälfte reduziert wirkt das ganze ja auch schon nicht mehr ganz so hektisch. Ich mag seinen organischen Sound sehr, der oftmals auch subtiler rüberkommt als die sonst so sehr noisigen Halfstep Kracher manch anderer Halfstep Producer. Unchained ist (wie schon häufiger erwähnt) auf einem sehr guten Weg und es freut mich besonders, dass sie sich nicht zu 100% auf eine Geschwindigkeit und Stil einigen wollen. Genauso sowas brauchen wir in der heutigen Zeit vermehrt denke ich, um vorhandenes Schubladendenken aufzubrechen. Die Valhalla EP kauft ihr am besten bei Bandcamp.

 

 

Levrige – Iced Up [AUF041]

Ich kann es nicht oft genug betonen, Greazus machen mit ihrem Aufect Label derzeit wirklich einen wahnsinnig guten Job. Bei dem hohen Output die Qualität so hoch zu halten ist nicht einfach, die beiden Labelbesitzer aus Kanada meistern ihren Job aber wirklich gut.

Katalognummer 41 stammt aus der Feder des ebenfalls aus Kanada stammenden Duos Levrige. Die beiden haben bereits in der Vergangenheit bewiesen, wie gut ihre Mischung aus Jungle und Halfstep zu Aufect passt, ihre EP steht dem in nichts nach. Grey Matter ist genau so eine Nummer, bei der sich eine wabernde Bassline und stotternde Breaks die Klinke in die Hand geben und so das beste aus beiden Welten vereinen. Hum Sa und der Titeltrack Iced Up kommen da schon Eastcoast-Hip-Hop-mäßiger um die Ecke – mit Fokus auf ausgefeilten (eiskalten, haha) Melodien und drückendem Bass. Mavrick und That Thing sind durch ihre Percussion Elemente schön treibende Nummern, die nur auf den passenden Einsatz in DJ Sets warten.

Unten könnt ihr alle Tracks streamen, den Download gibt’s bei Bandcamp.

Various – Oscillation [Samsara Beats]

Nachdem das Label mit einer Compilation vor ziemlich genau einem Jahr an den Start gegangen ist, kommt nun ein neue Various Artists LP auf dem Samsara Beats Label aus den USA. Neben bekannten Namen wie DJ Ends, Alexandre oder Dranq finden sich auch viele Newcomer unter den 21 Tracks. Die Qualität bleibt aber konstant, es gibt einen Haufen frischer Tunes irgendwo zwischen 80 und 87 BPM und durch die Mischung an Sounds und Styles kommt sicher keine Langeweile auf. Bei Bandcamp gibt es die Compilation als name your price Download.

FFRW – From Cocaine To Rogaine (April 2019)

Pünkltich vor der nächsten Party kommt auch ein neuer Mix vom FFRW Duo. Auch diesmal muss als Genreeinordnung einfach #bass reichen, ihr kennt ja das genreübergreifende Konzept der beiden. Ich habe bereits einige Favoriten wie Hyroglifics, Silk Road Assassins oder Lorn im Mix ausgemacht, der Rest ist auch mal wieder allerfeinster Stoff. Würde mich freuen, den ein oder anderen dann morgen in Alt Stralau zu sehen, so unkomerzielle Geschichten werden ja immer seltener in Berlin…