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A.Fruit – Obsession [Med School]

Nach EPs und Tracks für Teklife, Hyperboloid oder zuletzt Rua Sound ist A.Fruit nun auf dem Med School Label gelandet und präsentiert uns dort ihre Obsession EP. Der Titel bezieht sich auf das intensive Auseinandersetzen mit anderen Menschen und ihren Sounds bzw. Herangehensweisen an die Musik.

Zu den Footwork Anleihen gesellen sich immer mehr Breakbeats, welche auf 160 BPM einen perfekten Bogen zu (modernen) Jungle Produktionen spannen und sich so perfekt in die aktuellen Playlists einschleichen. Auch kommt bei den fünf Tracks wieder Anna’s Liebe zu Details und ausgefeilten Melodien zum Tragen, am besten zu hören wohl bei Please, Arrive und Music Lasts Forever. Mein Liebling ist Bright Spot, bei dem ein immer wiederkehrendes Vocal auf stotternde Breakbeats und einen subtilen Sägezahnbass treffen. Die EP ist ab sofort bei Hospital im Shop oder Bandcamp erhältlich.

Sam Binga – NEST HQ Mix (Februar 2019)

Ein Studio Mix von Sam Binga hatte in letzter Zeit eher Seltenheitswert, wie gut das NEST HQ ihm nun einen neuen aus den Rippen leiern konnten. Das Vorschaubild auf Soundcloud trügt nicht, dass hier ist eine Bombe von Mix. Sam lässt es nämlich überhaupt nicht ruhig angehen, sondern startet mit UK Funky und House von diesem mysteriösen Bim Sanga Produzenten und Kollabos mit Marcus Visionary auf 130 BPM. Wer Sam Binga kennt, keine auch seine speziellen Edits, die er zum Leidwesen von kleinen DJs wie mir auch bei Soundcloud hochlädt, sie aber als spezielle Dancefloor Munition ausschließlich für seine eigenen Sets vorbehält. Sein Norman Bates Remix ist da mal wieder ein Paradebeispiel für einen “Hit” aus einer anderen Underground Szene, den er dann perfekt als Tool für seine Sets umprogrammiert hat. Der Murkle Man Edit ist aber auch wahnsinnig gut. Und die Sachen mit Chimpo, und und und… Wird Zeit das er mal wieder in Berlin spielt und ich alle die Tracks live über eine dicke Anlage hören kann und nicht wie ein wahnsinnger in meinem Stuhl bounce.

Tracklist:

Sam Binga x Marcus Visionary – Doubles – Hotline (Dub)
Addison Groove & Bim Sanga – Tanga Tool – Dance Trax
Taso x Siete Catorce – 2 For 20 – NAAFI
Walton – Gunshot Clap – Tectonic
Bim Sanga – The Sherm – (Dub)
Scratcha DVA ft Lady Lykez – Muhammed Ali – Scratchclart
Sam Binga x Marcus Visionary – One More Time – Hotline (Dub)
TSVI – Hossam (w/ MC Spyda ‘Style & Trend’ Vox) – Nervous Horizon
Air Max 97 – Progress & Memory (Neana RMX) – Liminal Sounds
Sam Binga & Welfare – Muirbigh (Ossia RMX) – Khaliphonic
Sam Binga OnHell – A Mighty Quest – Astrophonica (Dub)
Chimpo – Quick Queue – (Dub)
Trends & Boylan – Norman Bates (Sam Binga ReBax) – (Dub)
Sam Binga x On Hell – Untitled 160 Grimage (w/ Novelist ‘Take Time’) – (Dub)
Young T – Work Dat Lumba (Sam Binga Rebax) – (Dub)
Beatking ft Gangsta Boo – Tear Da Club God (Sam Binga Edit) – ClubGodzilla
Lil Boosie – Wipe Me Down (Sam Binga ReBax) – (Dub)
Pay As U Go Cartel – Know We (Sam Binga ReBax) – Dub
Fracture x Sam Binga – Grippin Grain VIP – (Dub)
Jammer – Murkle Man (Sam Binga ReBax) – (Dub)
Young Nino – Oak Cliff (Sam Binga ReBax) – (Dub)
Sam Binga & Halogenix – I’m An Adult (w/ Trigga ‘Me’ Vox) – Critical (Dub)
Skepta – Man (Yung Bingles & Lil Chimpz ReBax) – (Dub)
Sam Binga x Was A Be – All In Ur Head (w/ Slick Don ‘Run The Dance’ Vox) – Critical
Sam Binga ft Redders & Rider Shafique – Da Freakz – Dub Stuy
Hyph Mngo x We’re Ready RMX (Yung Binga x Lil Chimpz ReBax) – (Dub)
Fox x Sam Binga x Foreign Concept – Simmer Down – Critical
Sam Binga & Redders – Vandilero – Critical (Dub)
Sam Binga x Lewis James x Rider Shafique – Everfresh – Astrophonica
Sam Binga – Tha Area – (Dub)
Show Banga – Da Nig – Empire
Sam Binga x Taso – The Mud – (Dub)
P-Lo – In That – HBK
Sam Binga – One Hunnid – (Dub)
Clyde Carson – Let’s Get It – Moe Doe
Machine Drum x Sam Binga – Fizzzz – (Dub)
Koffee – Toast – Columbia

Crypticz – Patterns EP

Crypticz ist nun auch unter die DIY Produzenten gegangen und veröffentlicht diesen Freitag seine erste EP im Eigenvertrieb. Er hat sich dazu entschieden sie als limitierte CD, Vinyl und als Download anzubieten, die Vinyl war wirklich sehr limitiert und ist dementsprechend schon ausverkauft. Das großartige Artwork gibt es aber beispielsweise noch als Poster.

Stilistisch macht er da weiter, wo seine Cosmic Bridge EP aufgehört hat, atmosphärische Soundwelten treffen auf tiefen Bass und werden immer wieder von Dub Elementen umwoben. EInzig Pathfinder Riddim sticht ein wenig heraus, nimmt er sich auf diesem Track doch die Soundästhetik von Weightless Grime vor und transferriert sie gekonnt auf sein Tempo. Crypticz ist ein Genie was Melodien angeht, so dass die sechs Tracks umfassende EP eine wirkliche Reise darstellt. Kaufen kann man die EP wie gesagt bei Bandcamp.

Various – Worst Behavior Vol. 2

Die Worst Behavior Crew aka Anna Morgan und Bell Curve aus New York hat gerade ihre zweite Compilation veröffentlicht und die hat es in sich kann ich euch sagen. Wieder einmal setzen die beiden auf Urban Bass Music als Oberthema, ohne sich dabei komplett auf ein Genre beschränken zu wollen. Die meisten der Tracks fungieren dann auch eher als Hybride der Clubsounds und lassen sich gar nicht genau diesem einen Genre zuordnen. Posij eröffnet die Compilation mit einer gelungenen Mischung aus sich immer wiederholenden Piano Stabs, die dann mit einem minimalen Halfstep Beat gepaart werden, bei dem die Snare ganz klar die Richtung vorgibt. Wunderbar, wie hier alle Elemente im Flow den Song tragen. A.Fruit setzt auch auf Piano Sounds, die ganz überraschend zum Tracktitel doch eher fröhlich und gar nicht stressig daherkommen. Liegt vielleicht auch daran, dass sie das Footwork Tempo von 160 BPM im Intro zunächst halbiert. Danach dann ordentlich Vocal Stückchen in Dauerschleife und ein gnadenlos schneller, anheizender Rhythmus. Die Kollabos von Nikes & Sharawi und Samurai Breaks & Harka lassen es jeweils auch überhaupt nicht ruhig angehen und liefern beide rasanten Footwork Jungle voll auf die 12 ab. DJ Madd und Jon1st kannte ich so als Kombi noch nicht, klappt aber sehr gut diese Verbindung aus rootslastigen Jungle Sounds von Madd und einer von Jon’s genialen Synthie Melodien. Neuropunk & DJ Lucky haben sich mit ihrem Track ganz klar dem klassischen Chicago Footwork Sound verschrieben, die Toms rummeln nur so vor sich hin, die Melodie wird beinahe vom Acid zerfressen und dann kommen auch schon die Claps voll auf 4/4. A-0 und OOTW konzentrieren sich auf Jungle Elemente, die sie aber soweit reduzieren und immer wieder auf “halbem Tempo” laufen lassen, dass es kurze Verschnaufpausen gibt, sollte es doch einmal zu stressig werden. Ani Klang liefert mit (once at a time) eine sehr düstere Warehouse Rave Nummer ab, bevor dann Walters mit einer trancigen Jungle Nummer die Compilation abschließen darf.

Unten könnt ihr in alle Tracks reinhören, die Compilation bekommt ihr als Download über Bandcamp.

John E. Wink – Introspective Vibrations 001 (Januar 2019)

Ich habe den Mix von John E. Wink jetzt schon ein paar mal durchgehört und war jedesmal wieder auf’s Neue von dem roten Faden begeistert, der sich durch seinen Mix zieht. Obwohl er ordentlich Genres abarbeitet, durchzieht den Mix ein düsterer aber gleichzeitig entspannter Vibe mit viel Dub und Echos. John beschreibt den Mix als “eyes closed, introspective journey through the tempos” und das trifft es ziemlich perfekt finde ich.

DOWNLOAD via Dropbox

Tracklist:

Voodoo Tapes – Dawn
K-LONE – In the Dust of this Planet
Felix K & BassDee – A1 [Veteranstrabe]
Frenk Dublin – Moestuin
Maurizio – M06A
Piezo – Opeq
Batu & Lurka – Kneqq
Rhythmic Theory – Cyclic Motion
Frenk Dublin – Brievengat
Another Channel – Ael Na Dub
Simo Cell – I Love the Monkey Head
Forest Drive West – Circles
Mor Elian – Ruby
Instra:mental – Vicodin
Djrum – St. Martins
Appleblim & Peverlist – Circling
Another Channel – Run (Babe Roots Remix)
Pugilist – Syncopate
Akcept – Night Crawler
King Kutlass – Trouble Dub
Slothman – Shine Eye
Boofy – Perfunktion
Bay B Kane – Magnetic Drift (Dubmonger’s Follow The Compass Dub)
Crypticz – Teachings
Om Unit – Sleeping Dragon
Cern – Don’t Leave Me
Preset – Shopping Edge
Forest Drive West – Cannibal
Skee Mask – Soundboy Ext.
Earl Grey – Levitate
Eusebeia – Truth is Stranger Than Fiction
Sully x Outer Heaven – Dream Sequence
Jaskin & Uneven – Woodlands
Pessimist – Empy House (RT’s Choppage Mix)
George Commix – Ghost Loops
Shiken Hanzo – White Gorilla Cult
Synkro – Gagaku

Pzg & Dubsknit – We Rob Rave 3 [Suck Puck Recordz]

Die beiden haben es wieder getan! Nach den zwei ersten erfolgreiche We Rob Rave Alben, auf denen PZG und Dubsknit aus Polen Old School Rave Hymnen mit Footwork mixten sind sie nun mit Teil 3 am Start. Die Mischung, die sogar hartgesottene Berliner Techno DJs zu Lobeshymnen veranlasst hat, funktioniert auch hier wieder perfekt und macht ordentlich Laune!

Das Album kann man ab sofort bei Suck Puck Recordz vorbestellen, Release Date ist der 26. Februar 2019.

Sherelle – Boiler Room London (07.02.2019)

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Sherelle’s Boiler Room Set aus London dominiert hier gerade völlig zurecht meine Timelines. Mit einer wirklich guten Mischung aus Jungle und Footwork bringt sie die Meute hinter den Decks zum Ausrasten und das ist mal wieder eine gelungene Abwechslung zum sonst so zurückhaltenden Publikum.

Tracklist:

[01] ?
[04] BSN Posse X Stayhigh – #UOAI
[05] DJ Rashad & DJ Spinn – Brighter Dayz
[07] Breaka – Damn Hot
[09] Jesse Perez – Fake (DJ Madd 160 Version)
[11] Fixate – Tweeked
[13] LV – Imminent (Slick Shoota Remix)
[16] Skream – Midnight Request Line (Cocky Balboa Juke Mix)
[17] Fixate – What Goes Around
[20] Crookers – Bust ‘Em Up (Slick Shoota Starts Di Helicopta Edit)
[22] Loefah – Disko Rekah (Yazzus Edit)
[24] Fixate – Ripgroove Refix
[26] Slick Shoota – Hardcore Junglist
[28] Slick Shoota – Faawooord
[29] Fixate – Sueno
[30] Stayhigh – U Better Stop
[31] Slick Shoota – MTL Hardcore

[32] Fragma – Toca’s Miracle (Ticklish Reboot)

[34] Infekto – Phuture
[35] Pablo Dread – Burnin’ (Fixate Remix)
[37] Sully – Soundboy Don’t Push Your Luck
[39] Machinedrum – U Don’t Survive (Chrissy Murderbot Remix)
[41] Tom & Jerry – Maximum Style
[44] DJ Rashad – Kush Ain’t Loud
[48] Wiley – Morgue (Danny Scrilla Refix)