Category: Release

Balatron – Shock / Straight Thuggin’ [MethLab]

Balatron kommt hier mit zwei dreckigen Halfstep Tracks für das MethLab um die Ecke, bei denen der isländische Produzent nicht hinterm Berg zurückhält. Shock kommt mit diesem “schwingendem” Feeling um die Ecke, das trotz der härteren Gangart ein lockeres Gefühl und Kopfnickstimmung aufkommen lässt. Der Tune bleibt nach dem Drop einfach unterschwellig böse und braucht auch nicht mehr um zu funktionieren. Straight Thuggin’ kommt (das war klar) nicht ohne Hip Hop Vocal Samples aus und geht ein wenig mehr nach vorne als die A-Seite. Nach dem Break geht es dann beim zweiten Drop nochmal richtig zur Sache! Mal wieder schön zu sehen, dass auch “solche” Tunes ihren Platz bei MethLab finden, das Release gibt es ab dem 17.04.2018 exklusiv als Stream, eine Woche danach dann bei Bandcamp.

Noh Vae – Shaka [TTE 005]

Und da kommt auch schon der nächste Track vom nächsten Release auf Through These Eyes. Shaka ist für mich die beste Kombination aus Dub (der Name ist Programm) und Hip Hop. Mit seinem fetten, stampfenden Bass und der agressiven Synth Line ist er der perfekte Soundsystem Tune, bringt aber auch sicherlich eure Heimanlage gut zum Wackeln. Wer etwas französisch versteht, kann mal checken was Aurélien bei SeekSickSound zu dem Tune zu sagen hat, der Rest hört einfach hier rein. Nächste Woche folgt dann der dritte Track der EP.

Om Unit & Sam Binga – BUNIT004

Nachdem die beiden Lieblingsproduzenten mit ihren drei EPs die Länder- und Wassergrenzen überschritten haben, konzentrieren sie sich mit dem Artwork der neuen Kollabo EP auf ihrem BUNIT Label ganz auf die namen der Tracks. Man hört den vier Nummern mal wieder ganz deutlich den Spaß an, den die beiden in ihren Studios in Bristol hatten und wie sehr sie es genießen ohne Restriktionen oder Rücksicht auf die Clubtauglichkeit zu produzieren. Was jetzt überhaupt nicht heißt, dass man die vier Tracks nicht in DJ Sets spielen könnte – ganz im Gegenteil. Gerade der Opener Shut The Window ist die reinste Halfstep Bombe, voller Energie und Enthusiasmus reißt er alles mit sich. Self Triggered genauso, bei dem die beiden auf eine starke Bassline und Jungle Breaks setzen. Never Been To Berghain kommt dann etwas ruhiger und melodiöser um die Ecke. Klar, erzählt er doch die traurige Geschichte der vielen Briten, die an der Tür des Berliner Clubs scheitern. Natürlich darf die gesunde Dosis Acid nicht fehlen, die uns die beiden dann auf dem letzten Track der EP kredenzen.

Tja, was soll man sagen. Sam Binga und Om Unit setzen Maßstäbe und laufen nicht Trends hinterher. Schön zu sehen und vor allem zu hören, wenn die beiden wirklich frei und mit Spaß einfach im Studio zusammen jammen und dann sowas geniales dabei rumkommt. Release Date ist der 4. Mai und den Pre-order gibt’s bei Bandcamp.

Noh Vae – Flow [TTE 005]

Endlich kann ich euch den ersten Track vom nächsten Release auf meinem Label präsentieren! Schon vor längerer Zeit hatte der Londoner Produzent Noh Vae mir einige Tracks zugeschickt, bei Flow hat es sofort “Klick!” gemacht und ich musste das Teil auf Through These Eyes haben. Diese Old School Rave Referenzen, ein wenig Jungle Anleihen und das alles über einen fetten Halfstep Beat – ich wusste sofort, das musste der Titeltrack werden. Und weil er noch mehr solcher Banger auf Lager hatte (und “nur ein Track pro Seite Verschwendung von Rohstoffen ist” – LXC) war schnell klar, dass Noh Vae die erste EP auf TTE bestreiten wird.

DnBDojo hat die exklusive Premiere am Start, der Rest der EP folgt dann bald! Solange erstmal viel Spaß mit Flow. Wenn ihr die EP vorbestellen wollt, ab heute kann man das bei Bandcamp tun: https://throughtheseeyesrecords.bandcamp.com/album/tte005-noh-vae-the-flow-ep

OWL – Hidden Universe EP [PL 040]

Das Paradise Lost Label meldet sich mit einer EP des belgischen Produzenten OWL zurück, der bereits auf seinen Releases auf anderen Labels gezeigt hat, was er unter Drum & Space versteht. Seine von Ambient und Drone beeinflussten Tracks haben oft eine zurückhaltende und doch einnehmende Tiefe, die nur schwer erreichbar ist. Auch die EP für Paradise Lost rangiert mal wieder irgendwo zwischen Sci-Fi-Soundtrack, Drum & Bass und Electronica und die Tracktitel passen perfekt auf die musikalische Reise auf die uns OWL mitnimmt. Das Release ist bereits seit Freitag draußen, kaufen kann man es bei Bandcamp.

Subtle Mind – Ambitions EP [SUBALT 015]

Genau passend zum Wetter gerade kommen Subtle Mind mit frühlingshaften und sonnigen Vibes aus Kalifornien um die Ecke und servieren uns vier frische Tracks auf dem Subaltern Label. Die beweisen mal wieder wie vielseitig und spannend Dubstep sein kann und lassen sich und ihren Sound auf keinen Fall in eine Nische pressen.

Die vier Nummern bestechen durch schöne Melodien und Einflüsse aus Trap oder Downbeats und teilweise kommen jazzige Pianos oder bleepige Melodien zum Einsatz. Saule bringt mit seinem Feature dann wieder klar den Dancefloor in den Mittelpunkt und rundet damit das Release perfekt ab. Digital gibt es noch einen Bonus Track mit Sean Fong, der sich bestens an die drei anderen Nummern anschmiegt.

Release Date ist nächste Woche Freitag (13.04.), ich habe mir aber sagen lassen, dass die Vinyl wohl jetzt schon in Berlin eingetroffen ist und die ersten Platten schon verschickt wurden. Kaufen könnt ihr das Release wie immer bei Subaltern im Shop.

Sully – Soundboy Don’t Push Your Luck / 368ft High and Rising [FOXY2]

Bei Rua Sound kümmert man sich mit dem Foxy Jangle Sublabel weiter um dancefloorfüllende Jungle Tracks und da mussten sie bei Sully natürlich nicht lange suchen. Spätestens seit seiner Blue EP auf Keysound wissen alle Bescheid, dass er den Sound von damals so artgerecht hinbekommt, dass er glatt auf einem Mickey Finn Helter Skelter Tape auftauchen könnte. Für die 12″ auf Foxy hat er einen seiner “Jungle War” Tracks weiter ausproduziert und präsentiert uns mit Soundboy Don’t Push Your Luck alles was ein waschechter Amen Kracher braucht: Sirenen, catchy Vocals und rollende Drums über einen tiiefen Sub. Auch die B-Seite lässt sich die Butter nicht vom Brot nehmen, kommt aber (dank der Bassline) ein wenig funkiger und lässiger daher als das “Anthem” auf der A-Seite. Dazu dann noch das grandios passende Graffiti Artwork und deine Platte ist im Pre-order schon ausverkauft. FOXY2 macht perfekt da weiter wo die Katalognummer 1 aufgehört hat, das darf gerne so weitergehen!

 

Wie gesagt, Vinyl gibt’s keins mehr, aber bei Bandcamp kann man das Release noch digital erwerben.