Category: Release

Mesck – Doomsayer EP [TRSK 003]

Trusik, damals als Bassmusik Blog gestartet, haben mittlerweile ihr drittes Release am Start. Bereits seit Release 001 von Headhunter setzen sie auf Vinyl und Digital Releases, die neue EP (produziert von Mesck aus Denver) wird auch in diesen beiden Formaten erhältlich sein.

Der Titel und das Cover der EP lassen es bereits erahnen, auf der Doomsayer EP geht es düster zu. Mesck verlässt sich auf seinen rumpelnden, dunklen und tiefen Bass, der von harten Snares und klickenden Percussions immer wieder durchbrochen wird. Psychodrama ist dann eins dieser Dubstep Stücke mit psychadelischer Melodie und angsteinflößenden Vocal Samples, zusammen mit Kālī geht es dann etwas trappiger zu, während Pills & Chains dann wieder mit distorted bass und Trademark Snare aufwartet. Release Date ist übrigens heute, die Platte bekommt ihr bei Unearthed.

Tim Reaper – Pony / Fridge Magnets [FOXY3]

Es war ja nur eine Frage der Zeit bis Tim Reaper auf dem Foxy Jangle Label der Rua Sound Crew landet. Er ist ja bereits seit einigen Jahren einer der “leaders of the new school” und hat mit Releases auf Alphacut oder 117 Recordings bewiesen, dass die alten Breaks keineswegs zu verstaubten Tunes gehören müssen.

Nun kommt er also mit zwei dicken Nummern für Foxy Jangle angerannt und holt sich für Pony dann auch gleich mal Verstärkung eines weiteren aktuell heiß gehandelten Produzenten ran. Zusammen mit Sonar’s Ghost gibt es einen uplifting Jungle Track mit fröhlichen Vocal Samples, kickenden Claps und nach dem Break ordentlich Dampf für den Dancefloor. Macht richtig Spaß die Nummer, bei der man schön hört wie neue Einflüsse auf die Liebe zu alten Breaks und Piano Melodien treffen. Tom & Jerry inna 2018 Style!

Auf der B-Seite gibt es dann den rollenden Amen Kracher von Tim himself. Beim Break in der Mitte gönnt er uns eine kurze Verschnaufpause, danach rollen und rennen die Breaks mit dem Vocal um die Wette und es gibt kein Entkommen.

Anhören könnt ihr beide Tracks unten im Player, die Platte und den Download bekommt ihr bei Bandcamp.

Itoa – Ever Orbit EP [EXIT 078]

dBridge macht dieses Jahr wohl so einige Ausnahmen von der Regel, keine neuen Signings auf Exit zuzulassen und so bekommen wir nach Releases von Dolenz (okay, das war letztes Jahr) und Strategy (okay, der war bereits als MC vertreten) nun eine 12″ von Itoa. Wer gedacht hat in Sachen Footwork Jungle ist die Geschichte auserzählt, sollte bei diesen sechs Tracks definitiv mal reinhören, Itoa liefert für mich das beste Release von ihm ever ab. Die EP geht schön nach vorne und pusht ordentlich durch kickende, 4/4-vertaktete Juke Beats, die aber immer mal wieder von Jungle und Drum & Bass Anleihen durchbrochen werden. Natürlich dürfen die ewig loopenden Vocals nicht fehlen, die Itoa hier perfekt als weiteres Element in die Tracks eingebaut hat. Da tauchen dann hin und wieder auch alte Bekannte (Wiley) auf, die das UK-Flair dann charmant abrunden. Ich mag wirklich jeden einzelnen Track der EP, was bei 6-Trackern ja schon eine Leistung ist, aber die hier sind echt alle saugut.

Cover Artwork ist auch sehr gelungen, also ab – Exit (through the gift) Shop und Itoa supporten!

Various – Blunted Breaks Vol.1 [Western Lore]

Auf Dead Man’s Chest Western Lore Label regiert weiterhin der Jungle und mittlerweile hat er sich eine gute Crew an Gleichgesinnten um sich herum gesammelt, die auf einer ähnlichen Old School / New School Jungle Welle reiten wie der Produzent und Labelbesitzer aus Bristol selbst. Zum Beispiel ist Sonic zurück aus der Versenkung und reaktiviert gleich die alten Breaks mit, Outer Heaven und Coco Bryce finden auch ihren Weg zu Western Lore mit Tracks, die wie maßgeschneidert für das Label erscheinen und Newcomer Cavanaut aus London macht auch alles goldrichtig!

Bleibt abzuwarten, was uns dann alles auf der 3 x LP erwartet, die DMC für Anfang September angekündigt hat.

Stick In The Wheel – As I Roved Out (Om Unit / EAN Remixes)

EAN tourt ja mit seiner Folk Band Stick In The Wheel durch das englische Königreich und kümmert sich aus diesem Grund nur noch partiell um sein Bassmusik Alias. Perfekt eignet es sich aber um eben die eigene Band zu remixen! Und wenn man dann noch einen Freund wie Om Unit hat, entstehen dabei träumerische Basswelten um die 140 BPM, mit tiefen Bässen, ein wenig Breakbeats und viel Raum für Stimme und Stimmung!

Shades – Alarma feat. Killa P (official video)

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Alix Perez und Eprom haben gerade ihr Debut Album als Shades released und der Track mit Killa P hat nun auch ein eigenes Video bekommen. Wie der Rest des Albums auch zerlegt der Track alles und hält mit seiner Agressivität nicht hinter’m Berg. Das Album ist auf jeden Fall eine Ansage und setzt in Sachen BASSmusik mal wieder neue Maßstäbe.

via Highsnobiety