Category: Release

Gohda – BTG003

Die Bun The Grid Crew kommt mit ihrem dritten Release an den Start, das diesmal 4 Tracks von Gohda aus Phildadelphia enthält, die von 2 Remixen von Bulu und TMSV abgerundet werden. Gohda kombiniert clever Hip Hop, Trap und Grime miteinander ohne dabei zu cheesy oder abgedreht zu werden. Er behält immer die Balance, so dass die vier Tracks teilweise wie Instrumentals von US Hip Hop Größen wirken. Bulu und TMSV machen mit ihren Remix Arbeiten definitiv auch nix falsch, ganz im Gegenteil: Der von TMSV ist wohl mein liebster Track vom Release!

 

Various – Kaleidoscope Vol.1 [SUBALT 013]

Ich bin ja bekennender Fan des Subaltern Labels, logisch, dass ich ihren neuesten Streich dann auch hier im Blog haben muss. Katalognummer 13 ist eine EP von insgesamt vier verschiedenen Artists/Kollaborationen, doch dank der Auswahl an passenden Tunes klingt das hier auf keinen Fall wie Kraut & Rüben. Alle Tracks sind schön düster, haben einen guten Drive und besonders Bomb von ILL_K hat es mir sehr angetan. Hier unten gibt es eine Preview von allen vier Tracks, die Vinyl gibt es am besten direkt bei Subaltern im Shop.

Djrum – Broken Glass Arch EP [R&S]

Djrum hat eine neue EP auf R&S angekündigt und der erste streambare Track daraus ist mal wieder ein so atemberaubendes Stück Musikwelt, das es mir die Sprache verschlägt. Wahnsinn wie er einen Track aufbaut und dann einfach seinen Klangteppich ausrollt und ihn einfach laufen lässt. Die EP erscheint am 10.11.2017, Pre-order gibt’s bei Bandcamp.

Sieren – Ascension EP [AMB 1709]

Seit heute ist die neue EP von Sieren auf Apollo draussen, die ihr bei Bandcamp kaufen könnt. Die fünf Stücke bestechen wieder einmal durch grandiose Melodien, schöne Vocalmelodien, die als Fetzen oder Echos unter den Grundtönen der Tracks mitschwimmen und immer mal wieder Reminiszenzen an Clubmusik. Sei es nun Drum & Bass, Techno oder Dubstep.

Mein Lieblingstrack ist wohl U8, dicht gefolgt von Lost You, der Kollaboration mit Synkro.

Kid Lib – Blue Dreamers / That Special Way [FOXY1]

Um auch einen Output für puren, auf den Dancefloor ausgerichteten Jungle zu haben, haben die Jungs von Rua Sound nun ein Unterlabel gestartet. Das hört auf den Namen Foxy Jangle und kommt mit Old School Breaks und Cover Artwork daher. Ich fand ja die Releases auf Rua auch sehr dancefloortauglich, aber höre natürlich auch den Unterschied zwischen FOXY1 und beispielsweise dem Sam Binga Remix von Rotten. Den Anfang macht Kid Lib, der zwei ordentliche Kracher produziert hat, die den perfekten Einstand für das neue Label bieten.

Pre-order gibt’s bei Bandcamp.

Desolate – Amaru [Fauxpas]

Am Freitag erscheint das neue Album Lunar Glyphs von Desolate auf Fauxpas. Was ich bis jetzt gehört habe war sehr vielversprechend, eigener und nicht ganz so stark Richtung Burial schielend bahnt sich Sven Weisemann seinen Weg durch wunderschöne Melodien und langsame, zersetzte Breakbeats. Amaru hier ist ein perfektes Beispiel für den Sound, ich bin sehr gespannt auf den Rest der LP.

Quentin Hiatus – Never Ender EP [Translation]

Quentin Hiatus hat gerade eine neue EP auf Translation am Start, die sich deutlich von den sonst eher dubbig düsteren Tracks des Labels unterscheidet. Wie auch schon auf seinen vorherigen Produktionen setzt Herr Hiatus auf eine Mischung aus Juke, Hip Hop und Drum & Bass, alles gewürzt mit fröhlichen Melodien und treibenden Breakbeats. Flutterstep könnte man sogar als souligen, rollenden Drum & Bass bezeichnen. Abgerundet wird die EP durch einen Remix von Nuage, der sich vom Tempo auch nochmal deutlich von den anderen vier Tracks unterscheidet. Bleibt also alles anders bei Translation, was in diesem Fall nichts schlechtes bedeutet.