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Various – Worst Behavior Vol. 2

Die Worst Behavior Crew aka Anna Morgan und Bell Curve aus New York hat gerade ihre zweite Compilation veröffentlicht und die hat es in sich kann ich euch sagen. Wieder einmal setzen die beiden auf Urban Bass Music als Oberthema, ohne sich dabei komplett auf ein Genre beschränken zu wollen. Die meisten der Tracks fungieren dann auch eher als Hybride der Clubsounds und lassen sich gar nicht genau diesem einen Genre zuordnen. Posij eröffnet die Compilation mit einer gelungenen Mischung aus sich immer wiederholenden Piano Stabs, die dann mit einem minimalen Halfstep Beat gepaart werden, bei dem die Snare ganz klar die Richtung vorgibt. Wunderbar, wie hier alle Elemente im Flow den Song tragen. A.Fruit setzt auch auf Piano Sounds, die ganz überraschend zum Tracktitel doch eher fröhlich und gar nicht stressig daherkommen. Liegt vielleicht auch daran, dass sie das Footwork Tempo von 160 BPM im Intro zunächst halbiert. Danach dann ordentlich Vocal Stückchen in Dauerschleife und ein gnadenlos schneller, anheizender Rhythmus. Die Kollabos von Nikes & Sharawi und Samurai Breaks & Harka lassen es jeweils auch überhaupt nicht ruhig angehen und liefern beide rasanten Footwork Jungle voll auf die 12 ab. DJ Madd und Jon1st kannte ich so als Kombi noch nicht, klappt aber sehr gut diese Verbindung aus rootslastigen Jungle Sounds von Madd und einer von Jon’s genialen Synthie Melodien. Neuropunk & DJ Lucky haben sich mit ihrem Track ganz klar dem klassischen Chicago Footwork Sound verschrieben, die Toms rummeln nur so vor sich hin, die Melodie wird beinahe vom Acid zerfressen und dann kommen auch schon die Claps voll auf 4/4. A-0 und OOTW konzentrieren sich auf Jungle Elemente, die sie aber soweit reduzieren und immer wieder auf “halbem Tempo” laufen lassen, dass es kurze Verschnaufpausen gibt, sollte es doch einmal zu stressig werden. Ani Klang liefert mit (once at a time) eine sehr düstere Warehouse Rave Nummer ab, bevor dann Walters mit einer trancigen Jungle Nummer die Compilation abschließen darf.

Unten könnt ihr in alle Tracks reinhören, die Compilation bekommt ihr als Download über Bandcamp.

Anna Morgan – Sublimix #32 (Dezember 2018)

Anna Morgan ist dieser Typus DJ, den ich jeden Tag auf einer Party hören könnte, und es würde nie langweilig werden. Für Sublimate mixt sie sich einmal durch die Worst Behavior Compilation und serviert uns obendrauf noch einen Haufen Dubs und unreleaster Tunes von Produzenten wie DJ Madd, TMSV, Homesick, OAKK oder Stranjah…

Tracklist:

Dope-Lit in the Rave
Stranjah- Rasss (Devil man VIP)
Redders ft DRS prod. Sam Binga & Hyroglifics- Vintage(Greazus Remix)
A.Fruit ft D.E- Gonman
Oakk ft Rider Shafique- Growing
Om Unit – Righteousness
DJ Madd & Jon1st- Roots Fashion
Subp Yao- Bubbles
Comma-Gasworks
Homesick- Nobody likes the records that I play
Fracture- Turbo Toms
Littlesnake- HXD
ONHELL & Sigrah- On sight
Moresounds- Who goes there
Bastiengoat- Bitch Imma Dog
Walton-Mad Zapper
Fracture-Sound Boy Get Nervous
Doctor Jeep-Titan
Kala Btz- No text back
DJ FLP- Electrostatic
Lamont-shots (Doctor Jeep flip)
Subp Yao- Backwitda
Greazus- We don’t give a damn (instrumental)
Bastiengoat-Nike forks
Ivy Lab-Ugly Bubble
Luke Leadbelly & Samurai Breaks-Send Back
soon-Lunar twist
Lamont- Titanic (Anna Morgan flip)
Gangsta Boo & Sinjin Hawk – Yea Hoe
Stranjah- JWBRKR
Hendy-What Herby Said
TMSV- Curtains Close

Various – Worst Behavior Vol. 1

Anna Morgan und Bell Curve, zwei DJs, Producer und Veranstalterinnen aus New York haben nun auch ihr eigenes Label und eine Partyreihe gegründet, die den Namen Worst Behavior trägt. Die erste Veröffentlichung ist eine Compilation mit sieben Tracks von befreundeten Produzenten und Produzenten, von denen euch einige sicherlich bekannt sind. DJ Madd liefert mal wieder einen Hit ab, der sich irgendwo zwischen Dub und Jungle bewegt, Bell Curve herself, soon und PlayPlay liefern zuckende Juke Tracks ab, die aber immer auch Einflüssen von anderen Genres beinhalten und Hendy liefert für mich den besten Track des Releases ab: ein Halfstep Monster namens What Herbie Said.

Die sieben Nummern sind wirklich abwechslungsreich und alle für sich wirklich gut. Ich freue mich schon auf die nächsten Releases aus dem Hause Worst Behavior.