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TMSV – Jungle, Vol. 2

TMSV hat heute die zweite Ausgabe seiner in Eigenregie veröffentlichten Jungle EPs releast. Wunderbar wie das Konzept der gechoppten Breaks auch 2019 nicht langweilig wird, wenn man es nur kreativ und eigen genug angeht. Mein Favorit ist 2094 auf dem TMSV perfekt Hip Hop Vibes/Samples mit schnellen Jungle Breaks arrangiert.

Various – Cosmology Dark Matter [Cosmic Bridge]

Om Unit schart erneut seine Label Gang um sich und präsentiert uns eine ganz besondere Compilation namens Cosmology Dark Matter. Die Reise beginnt diesmal auf 140 BPM, mit einem Remix von Wunderkind Samba, der Om Unit’s The Lake eindrucksvoll mit seinen Trademark Sounds in eine moody Dubstep Nummer verwandelt. TMSV ist ja in letzter Zeit auch wieder mehr im Dubstep unterwegs, konsequenterweise bewegt sich sein Beitrag für die Compilation auch in diesem Tempo. Er macht einfach nix falsch und so ist die percussion-intensive und von einer spooky Melodie begleitete Nummer Ominous einfach die perfekte Definition von deepem Dubstep in 2019. Proc Fiskal erhöht mit Death das Tempo und serviert uns ebenfalls einen Trademark Nummer, voll mit Jungle und Grime Samples, nur eben auf 160 BPM. Danny Scrilla lässt dann mal eben einen von diesen tiefen, emotionalen und subtilen Steppern vom Stapel bevor dann Moresounds, J:Kenzo und Rude Operator Jungle in all seinen Formen und Farben explorieren. Vromm leitet dann die vom Autonomic Sound beeinflussten Drum & Bass Tunes ein, bei der sich neben Oliver Yorke auch Es.tereo einreiht, der hier mit hypnotisierenden, rollenden Breaks eine ganz besonders dichte Atmosphäre schafft. Margari’s Kid erschafft dann eine leicht burial-esque Stimmung, bevor dann Om Unit himself mit zwei Kollaborationen an den Start geht. Zusammen mit Djrum bekommen wir old-school Rave Referenzen und kurze Stakkato 4/4 Sequenzen gepaart mit Harfen Melodien um die Ohren gehauen. Man hört Djrum auf jeden Fall sehr deutlich raus in dem Track! ;) Die Kollaboration mit Synkro hält auch was sie verspricht, entspannt, wunderschön und ganz weit weg vom Dancefloor. Musik zum Träumen und Fliegen… Passend dazu liefert Crypticz als Abschluss eine epische 12-minütige Reise durch wunderschöne Vocals, Jungle Breaks und Melodien von fernen Welten.

Om Unit’s neue Aufteilung in club-orientierte Releases auf der Earthbase Serie und einfach guter elektronischer Musik auf dem Mutterlabel Cosmic Bridge macht jetzt noch mehr Sinn, findet sich von den 14 Tracks keiner, den ich jetzt sofort in eine “peaktime” Playlist packen würde. Aber eben qualitativ ganz hochwertiger Output wenn es um Musik zum intensiven Hören geht. Zu kaufen gibt es die Compilation bei Bandcamp.

TMSV – Ego Death EP [EARTHBASE01]

Om Unit splittet sein Cosmic Bridge Label ein wenig auf, Cosmic Bridge als Hauptlabel wird weiterhin experimentelle Bassmusik veröffentlichen, dazu gibt es dann jetzt aber noch die Earthbase Serie, wo mehr cluborientierte Musik erscheinen soll. Den Anfang für Earthbase macht TMSV, der auf vier Tracks zeigt, wie gut er seinen Dubstep Sound nach 160 bzw. 85 BPM transportieren kann. Wir hören Einflüsse aus Dancehall, Jungle und Footwork, aber eben alles auf diese unaufgeregte Art, die trotzdem im Club funktioniert. Getragen werden die basslastigen Nummern (wie so oft bei TMSV) von wirklich guten Synth Lines,  die die Tracks zu etwas wirklich besonderen machen. Unten könnt ihr Nobody Asks streamen, den Rest gibt es dann ab dem 8. März bei Bandcamp, wo man auch die Vinyl oder den digitalen Download kaufen kann.

TMSV – Jungle, Vol. 1

Frisch zurück und gejetlagged von seiner US Tour kränkelte TMSV ein wenig rum und entschied sich die Schlaflosigkeit einfach dafür zu nutzen mit einem minimalen Setup ein paar Jungle Tracks zu produzieren. Beeinflusst wurde er auch von den neuesten Tracks von Sully, ihr wisst also ungefähr wo die Reise hingeht. Und da wir im Jahr 2018 leben und TMSV mittlerweile ganz gut seinen Output über Bandcamp kontrolliert, gibt es die drei Tracks dann auch ab sofort dort zu kaufen. Für mich ein gelungenes Update der “alten” Breaks, ich hab’ mir das Relase jedenfalls sofort blind gekauft und es absolut nicht bereut.

Comma / A.Fruit – Gasworks / Gonman EP [RUA 007]

Auch auf ihrem siebten Release kann die Rua Sound Crew mich auf’s Neue begeistern, diesmal kommen sie mit einem doppelten A-Seiten Release an den Start, bei dem Comma aus Oakland und A.Fruit aus Moskau sich die Klinke in die Hand geben. Auch wenn die beiden Tracks auf den ersten Blick einen recht unterschiedlichen Ansatz haben, passen beide doch perfekt zu Rua und dem Trademark Sound des Labels. Comma bedient mit seinem Track Gasworks eher die glitchige Halftime Schiene, der dann alllerdings in einem Remix von Wunderkind Itoa gleich mal in ein fetziges 4/4 Percussion Monster verwandelt wird.

A.Fruit mit drückendem Drum & Bass und Reggae Vocals, die dann sehr passend von TMSV in ein neues Remix Gewand gepresst wird. Der lässt es sich nicht nehmen seine unterschwelligen Jungle Breaks auszupacken und dem Original so noch ein wenig mehr Drive zu verpassen.

Release Date ist Freitag, der 12. Oktober und vorbestellen könnt ihr die 12″ und den Download via Bandcamp.

TMSV – Innamind Promomix (September 2018)

TMSV hat bald eine EP auf Innamind draußen, die mein Herz mal wieder auf 140 BPM höher schlagen lässt. Sein Stil ist einfach seit seinen letzten Releases unverkennbar. Tief, meditativ und musikalisch interessant und ansprechend. So klingt dann auch sein Promomix für Innamind: Vibes auf 140 BPM. Wie gut das er dieses Wochenende in Berlin auflegt und wir das live hören und sehen können!

TMSV – TMSV Productions Mix (April 2018)

TMSV gewährt uns Einblick in seine Bibliothek aktueller Produktionen, die er uns in kapp 50 Minuten Mix vorstellt. Er scheint sich wieder sehr wohl im Dubstep zu fühlen, zumindest besteht der Mix zu 90% aus Tunes auf 140 BPM. Schön zu hören, dass er den Flow nicht verloren hat und diesen speziellen TMSV-Vibe auch auf neueren Produktionen fortsetzen kann. Gerade seine Percussion Arbeit finde ich sehr interessant, dürfte wohl nicht lange dauern bis die Tunes gesignt werden…

WIP Podcast 001: Om Unit (April 2018)

Tomas & Joanna (aka TMSV & Siema) haben einen Podcast am Start, bei dem sie zwei Stunden über alles mögliche, hauptsächlich aber über Musik und das Drumherum reden. Als ersten Gast haben sie Om Unit am Start, einer Person, der ich persönlich den ganzen Tag zuhören könnte. Man sagt das immer so schnell: “inspirational”, aber als ich neulich mit ihm Backstage nur 10 Minuten vor seinem Gig über dies und jenes gesprochen habe, kam ich danach mit einer Menge neuer Ideen und Sichtweisen wieder nach Hause.

Tomas und Joanna stellen auch die richtigen Fragen, so vergehen die zwei Stunden wie im Flug.

TMSV – Stress / Lost [re-release]

Da seine Tunes auf dem Box Clever nach dem Untergang von Chemical nicht mehr erhältlich sind, hat TMSV sie noch einmal zum Kaufen/Downloaden auf Bandcamp geladen. Die letzten drei sogar als “name your price”-Download, was natürlich ein sehr netter Zug ist. Ich blogge hier mal das mir liebste Release (Stress / Lost) mit dem Hinweis die anderen auf Bandcamp auch unbedingt auszuchecken!

Gohda – BTG003

Die Bun The Grid Crew kommt mit ihrem dritten Release an den Start, das diesmal 4 Tracks von Gohda aus Phildadelphia enthält, die von 2 Remixen von Bulu und TMSV abgerundet werden. Gohda kombiniert clever Hip Hop, Trap und Grime miteinander ohne dabei zu cheesy oder abgedreht zu werden. Er behält immer die Balance, so dass die vier Tracks teilweise wie Instrumentals von US Hip Hop Größen wirken. Bulu und TMSV machen mit ihren Remix Arbeiten definitiv auch nix falsch, ganz im Gegenteil: Der von TMSV ist wohl mein liebster Track vom Release!