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Jaskin & Uneven – Safe Edge EP [NSY038]

Das Produktionsduo Jaskin & Uneven aus London begeistern mich mit ihren Produktionen derzeit immer wieder, wenn es um deepen Drum & Bass geht spielen die beiden definitiv in der Champions League von 170 BPM mit. Ihre Safe Edge EP für Silent Dust’s None60 Label startet dann auch gleich mal mit so einem Beweisstück. Again besticht durch eine wunderschöne Melodie, die von einem tiefen Bass und eleganten Drums umgarnt wird. Auf Fiction brechen dann ab und an mal kurz die Jungle Breaks durch, was für eine gelungene Abwechslung bei dem sonst eher reduziert gehaltenen Halfstep Beat sorgt. Der Titeltrack ist eine von Jaskin & Uneven’s hypnotischen Steppern, die einen einfach immer tiefer mit in die Soundwelt hineinziehen und nicht mehr loslassen. Wie mit der ganzen EP beweisen sie hier ihr Können Musik für den Dancefloor und für Kopfhörer Sessions zu Hause zu erschaffen, bei der man loslassen und träumen kann. Als vierter Track ist Signal der düsterste Track der EP, bei dem der Vibe durch die distorted Drum Kicks und einer weirden Melodie noch zusätzlich unterstützt wird. Die EP könnt ihr ab heute bei None60’s Bandcamp Store kaufen.

Silent Dust – Jupiter [free]

Silent Dust haben einige ihrer Tracks, Ideen und Loops, die so auf ihrem Rechner rumflogen, auf einem Album namens Relic zusammengefasst. Das Release gibt es in zwei Varianten, entweder als name your price Download bei Bandcamp oder als Kassette. Unten mal mein Lieblingstrack vom Release namens Jupiter, irgendwo zwischen Footwork, Halfstep und Drum & Bass.

Various – None of the Above [NSY035]

Mit so Compilations ist das ja immer so eine Sache. Oftmals hat man als Konsument das Gefühl sich erstmal durch eine Menge Beiwerk hören zu müssen, bevor man an die wahren Perlen gelangt nur um sich dann am Ende die Frage zu stellen, ob eine EP nicht vielleicht auch ausgereicht hätte.

Silent Dust treten zum Gegenbeweis an und präsentieren uns 13 Tracks, die ihr None60 Label repräsentieren. So gibt es also “emotive, daring, intricate and sometimes challenging music” von bereits bekannten Namen des None60 Rosters auf die Ohren. Lewis James visiert gleich mal wieder die Kopfkino Leinwand an und präsentiert uns ein wunderbar verträumtes Stück Musik, aber auch Hathor, Dissident oder Altitude halten sich mit tiefgehenden, emotionalen Melodien nicht zurück. Teilweise gibt es Ausflüge in Richtung Jungle (Dominic Ridgway) oder Halfstep (Quentin Hiatus), aber nie ohne diesen gewissen Touch, den None60 eben ausmacht.
Mein Highlight ist der Track von Jaskin & Uneven, der sich wunderbar hypnotisch entfaltet und Elemente aus Autonomic und düsteren Steppern zu einem grandiosem Klangteppich verwebt. Genau in der Nummer findet sich dieser von mir beschriebene Vibe perfekt wieder, sie funktioniert auf Kopfhörern zu Hause ebenso gut wie auf dem Dancefloor im Club.

Wer keine Lust auf ein reines Digital Release hat kann sich bei Bandcamp noch eine von 50 Dubplates gönnen, auf der die Tracks von Lewis James und Oliver Yorke zu finden sind.

Silent Dust & Dominic Ridgway / Silent Dust & Hathor – Don’t Think / Mirrored [NSY032]

Für das nächste Release auf ihrem eigenen None60 Imprint haben sich die Labelbosse Silent Dust mit dem Londoner Drum & Bass Produzenten Dominic Ridgway und (für die B-Seite) mit Hathor aus Litauen zusammengetan. Die beiden Kollaborationen entstanden komplett online in einem “virtuellen Studio” wie Silent Dust es formuliert haben. Zu hören gibt es tiefen Drum & Bass mit vielen Flächen und inspirierenden Vocal Samples, bei denen schöne Melodien vom tiefen Bass getragen werden. Wie immer werden die kurzen Clips auf soundcloud den tatsächlichen Tracks nicht gerecht, die auf knapp sechs Minuten dann noch einmal einen ganz anderen Klangteppich ausrollen und eine tiefere Atmosphäre verbreiten können, als auf zwei Minuten Spielzeit.

Silent Dust haben gerade auch einen neuen Podcast am Start, den ich auch wirklich an’s Herz legen möchte, nimmt er einen doch auch so richtig schön mit auf eine tiefe Reise durch die Welt des Drum & Bass.

 

 

Oliver Yorke & Silent Dust – Wanderer / Not Giving Up [NSY021]

Es freut mich sehr, dass Oliver Yorke mit einem neuen Release auf None60 am Start ist, gefällt mir seine erste Single für das Label von Silent Dust doch immer noch sehr, sehr gut!

Auf Katalognummer 21 geht er es ein wenig progressiver an, Wanderer ist ein derber Halfstep Tune, der immer mal wieder von schnellen Breaks und einem tiefgehenden Vocal Sample unterbrochen wird. Auf der B-Seite bekommt er produktionstechnisch Unterstützung von Silent Dust und gemeinsam lassen sie dann die Jungle Breaks von der Leine, die sich dann schön austoben dürfen. Release Date ist heute, kaufen könnt ihr das Release (digital) bei Bandcamp.

Sinistarr – I Am Not Invincible (Silent Dust Remix ) / Regrets feat. Brownstudy [None60]

Sinistarr ist derzeit so produktiv wie schon lange nicht mehr und darf diesmal auf dem None60 Label seine Liebe zum Hip Hop ausleben. Die zwei Tracks sind der perfekte Crossover Sound zwischen Halfstep Hip Hop Sounds und Jungle Breaks und gefallen mir genau deshalb sehr gut. Gerade der Silent Dust Remix von I Am Not Invincible sticht hier heraus. Die Single kann man ab sofort auf None60’s Bandcamp Seite kaufen.

Vostok 1

You know that story of the Russian cosmonaut? So, the cosmonaut, He’s the first man ever to go into space. Right? The Russians beat the Americans. So he goes up in this big spaceship, but the only habitable part of it’s very small. So the cosmonaut’s in there, and he’s got this portal window, and he’s looking out of it, and he sees the curvature of the Earth for the first time. I mean, the first man to ever look at the planet he’s from. And he’s lost in that moment.