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Hat Burial gerade eine neue 12″ auf Hyperdub veröffentlicht?

Das würde zumindest dieses Bild dort oben bestätigen, das von einem Eintrag auf Discogs stammt. Dort wird eine neue 12″ von ihm angegeben, die die Katalognummer HDB100 trägt und anscheinend als “Surprise Release” zum Black Friday Record Store Day 2016 releast wurde. Was auch immer dieser Tag sein soll. Im Hyperdub Store gibt’s die (natürlich) noch nicht, aber das Bild da oben sieht schon ziemlich real aus. Außerdem sind die bei Discogs eigentlich immer ziemlich genau und übeprüfen die Releases, die dort eingetragen werden…

Es würde halt auch perfekt zu ihm (und Hyperdub) passen ein neues Release komplett ohne Ankündigung und Werbung “einfach so” in die Plattenläden zu geben. Mal sehen, vielleicht spielt er ja dieses Jahr wieder den “Weihnachtsmann” und die Platte bekommt im Dezember noch mal ein richtiges Release.

UPDATE: Trusik sagt die 12″ wird regulär am 2. Dezember veröffentlicht!

UPDATE2: Da wurden wohl aus Versehen fünf Platten in einem Shop in Toronto verkauft, obwohl die 12″ eigentlich erst ein paar Tage später als Überraschung erscheinen sollte.

via FACT

Burial – Truant [Hyperdub]

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Der Track ist jetzt schon 3 1/2 Jahre alt, ich bin aber erst neulich wieder mal auf ihn gestoßen, da Thom Yorke ihn in einer aktuellen Radioshow als seinen derzeitigen Lieblingstrack bezeichnet hat. Truant war der erste Burial Track, der diese Skizzenhaftigkeit und eine Laufzeit von über 10 Minuten aufwies, nachdem die vorherige EP mit Stolen Dog und NYC für seine Verhältnisse schon sehr zugänglich war.

Als ich den Track im Dezember 2012 das erste Mal hörte, konnte ich auch nicht so recht was damit anfangen. Klar, man hört den “alten” Burial noch raus, aber diese aneinandergereihten Skizzen und wechselnden Geschwindigkeiten haben mich irgendwie verwirrt und mein vorgefertigtes Bild davon, wie ein Track zu sein hat, zerstört.

Natürlich habe ich mir die EP immer mal wieder angehört und bin tiefer in die Musik eingedrungen. Und erst jetzt kann ich glaube ich sagen, dass ich den Track komplett verstanden habe. Auf 11 Minuten und 48 Sekunden arbeitet Burial hier einmal komplett die urbane Dancemusik der 90er Jahre ab. Von Trip Hop und Garage aus Bristol, bis hin zu Trance (der Part ab 6:30) oder Jungle (die Melodie, die er gesamplet hat, stammt aus einem Aphrodite Track von ’95). Dazu dann noch Samples aus Spielen wie Doom II und dann obenrauf der Titel. “Truant” kann man zu deutsch als “Schwänzer” (wie in Schule schwänzen) übersetzen. Und die Stories von Musik Produzenten, die lieber im heimischen Studio an Tracks geschraubt haben anstatt die Schulbank zu drücken, ziehen sich durch die Interviews der 90er Jahre wie ein roter Faden.

Das Ende des Tracks klingt dann wie ein Mashup aus seinen beiden Alben, was für mich auf einen Abschluss dieses Sounds für ihn bedeutet. Es ist quasi ein Best-of seiner Garage Sounds, die er auf Burial und Untrue zur Perfektion gebracht hat und die wir (vermute ich jetzt mal) so nie wieder hören werden. Die bisherigen Releases geben mir da ja auch recht.

The Bug & Killa P – #Leng [free]


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Killa P hat einen Nachfolger zum Klassiker Skeng aufgenommen, der 2007 auf Hyperdub erschien und auch heute noch regelmäßig auf Dubstep Parties gespielt wird. Die neue Version nennt sich #Leng und kommt sogar mit professionellem Video daher. Von einem Release ist bisher noch nichts bekannt, The Bug mag die Version aber schon mal.

UPDATE: Ab jetzt als Free Download!

Darkstar – Live at Kantine am Berghain (Februar 2016)


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Darkstar machten auf ihrer Europa Tournee im Februar auch in Berlin halt und spielten ein ausverkauftes Konzert in der Kantine am Berghain. Electronic Beats waren auch vor Ort und haben Teile des Konzerts mitgeschnitten, die man nun auf ihrem YouTube Channel ansehen kann. Neben Tracks ihres neuen Albums Foam Island gibt es auch den Hyperdub Klassiker Need You zu hören, was mich sehr gefreut hat.

Fatima Al Qadiri kündigt neues Album Brute auf Hyperdub an

Fatima Al Qadiri hat gerade ihr zweites Album auf Hyperdub angekündigt, welches am 4. März in den Plattenläden stehen soll. Wenn man vom Sound der ersten Single Battery ausgehen kann, hat sie ihren Stil von Asiatisch noch weiter verfeinert und in noch ein wenig mehr ins Düstere und Dunkle verlagert. Was dann ja auch wieder perfekt zu dem Teletubby Riot Police Cover passen würde. Gefällt mir auf jeden Fall sehr gut, ich bin gespannt was da noch so kommt.