Tagged: DJ Madd

Various – Worst Behavior Vol. 2

Die Worst Behavior Crew aka Anna Morgan und Bell Curve aus New York hat gerade ihre zweite Compilation veröffentlicht und die hat es in sich kann ich euch sagen. Wieder einmal setzen die beiden auf Urban Bass Music als Oberthema, ohne sich dabei komplett auf ein Genre beschränken zu wollen. Die meisten der Tracks fungieren dann auch eher als Hybride der Clubsounds und lassen sich gar nicht genau diesem einen Genre zuordnen. Posij eröffnet die Compilation mit einer gelungenen Mischung aus sich immer wiederholenden Piano Stabs, die dann mit einem minimalen Halfstep Beat gepaart werden, bei dem die Snare ganz klar die Richtung vorgibt. Wunderbar, wie hier alle Elemente im Flow den Song tragen. A.Fruit setzt auch auf Piano Sounds, die ganz überraschend zum Tracktitel doch eher fröhlich und gar nicht stressig daherkommen. Liegt vielleicht auch daran, dass sie das Footwork Tempo von 160 BPM im Intro zunächst halbiert. Danach dann ordentlich Vocal Stückchen in Dauerschleife und ein gnadenlos schneller, anheizender Rhythmus. Die Kollabos von Nikes & Sharawi und Samurai Breaks & Harka lassen es jeweils auch überhaupt nicht ruhig angehen und liefern beide rasanten Footwork Jungle voll auf die 12 ab. DJ Madd und Jon1st kannte ich so als Kombi noch nicht, klappt aber sehr gut diese Verbindung aus rootslastigen Jungle Sounds von Madd und einer von Jon’s genialen Synthie Melodien. Neuropunk & DJ Lucky haben sich mit ihrem Track ganz klar dem klassischen Chicago Footwork Sound verschrieben, die Toms rummeln nur so vor sich hin, die Melodie wird beinahe vom Acid zerfressen und dann kommen auch schon die Claps voll auf 4/4. A-0 und OOTW konzentrieren sich auf Jungle Elemente, die sie aber soweit reduzieren und immer wieder auf “halbem Tempo” laufen lassen, dass es kurze Verschnaufpausen gibt, sollte es doch einmal zu stressig werden. Ani Klang liefert mit (once at a time) eine sehr düstere Warehouse Rave Nummer ab, bevor dann Walters mit einer trancigen Jungle Nummer die Compilation abschließen darf.

Unten könnt ihr in alle Tracks reinhören, die Compilation bekommt ihr als Download über Bandcamp.

Preacha feat. Rider Shafique – Chasing Dreams [NICE UP!]

Bukkha ist ja derzeit gut unterwegs was Releases und Gigs angeht, die nächste Veröffentlichung lässt auch nicht mehr lange auf sich warten und wird diesmal unter seinem Preacha Alias sein. Passt sehr gut, tauscht er doch den dubbigen Sound gegen mehr vom Trap und Grime beeinflusste Sounds, über die dann Rider Shafique perfekt seinen Stil am Mic entfalten kann. Remixe kommen von DJ Madd, der das Teil gewohnt gut in 160BPM Gewässer kutschiert und dann noch von Casement, der noch mal ein wenig mehr Energie in seinen Remix pumpt. Release Datum ist der 25. Januar und wem die Tracks gefallen, kann sie hier als Platte oder Download vorbestellen.

Various – Ten Years Of Aufect [AUFX 666]

So “zwischen den Jahren” ist es ja mit Releases immer ein bisschen schwierig, aber was willste machen wenn du dann eben den 10-jährigen Geburtstag deines Labels feierst. Cure und HxdB aka Greazus haben vor ziemlich genau 10 Jahren ihr Aufect Label gestartet und es vor einiger Zeit dann noch einmal von Grund auf geupdated. Seitdem sind da wirklich ein paar wirklich gute Releases erschienen, oftmals von lokalen Produzenten aus Kanada, aber eben auch von befreundeten Künstlern aus Amerika oder Europa. Das Aufect Label ist für mich nicht mehr wegzudenken, was nicht zuletzt daran liegt, dass Greazus verdammt viel Arbeit und Zeit in ihr Projekt stecken.

Das sieht man auch sehr deutlich an der Compilation, die sie anlässlich ihres Geburtstages zusammengestellt haben. So ziemlich alle relevanten Künstler des Rosters haben einen Track beigesteuert, dazu kommen dann noch einige aktuelle Favoriten wie D’TCH, Samurai Breaks oder CRIMES!. So kommen dann 28 Tracks von 32 Künstlern zusammen, die es in sich haben. 3 Remixe von DJ Madd, Moresounds und Fixate sind bereits schon einmal veröffentlicht worden und bekommen nun noch einmal neue Aufmerksamkeit, der Rest ist brandneu und gefällt mir durch die Bank super gut. Das muss man auch erstmal schaffen bei so viel Material. Greazus waren so nett einen Mix aus allen Tracks zu basteln, so dass ihr die Compilation einfach so durchlaufen lassen könnt.

Wer auf den Geschmack gekommen ist, findet den digitalen Download oder eine CD Version auf der Bandcamp Seite von Aufect.

Various – Worst Behavior Vol. 1

Anna Morgan und Bell Curve, zwei DJs, Producer und Veranstalterinnen aus New York haben nun auch ihr eigenes Label und eine Partyreihe gegründet, die den Namen Worst Behavior trägt. Die erste Veröffentlichung ist eine Compilation mit sieben Tracks von befreundeten Produzenten und Produzenten, von denen euch einige sicherlich bekannt sind. DJ Madd liefert mal wieder einen Hit ab, der sich irgendwo zwischen Dub und Jungle bewegt, Bell Curve herself, soon und PlayPlay liefern zuckende Juke Tracks ab, die aber immer auch Einflüssen von anderen Genres beinhalten und Hendy liefert für mich den besten Track des Releases ab: ein Halfstep Monster namens What Herbie Said.

Die sieben Nummern sind wirklich abwechslungsreich und alle für sich wirklich gut. Ich freue mich schon auf die nächsten Releases aus dem Hause Worst Behavior.

Greazus – 100 percent Greazus x Aufect Mix (März 2018)

Patrik & Severine von Greazus haben einen neuen Mix gebastelt, der zu 100% nur aus eigenen Produktionen und Releases ihres Aufect Labels besteht. Das Duo aus Vancouver war in letzter Zeit wirklich produktiv und hat aus Aufect wirklich ein sehr gutes, respektiertes Outlet für großartige Musik internationaler sowie lokaler Künstler gemacht. Das stellen die beiden auch in diesen 71 Minuten Mix gut dar.

Tracklist:

COLTCUTS – DHVANI
GREAZUS & SINISTARR – BOOM
OAKKMUSIC- TALK TO ME
SHINYTHINGSSHINYTHINGS – HARAMBE
HUSKIEYYC – DEAD WEIGHT
STRANJAH – WILDSTYLE
TINGMUSICOFFICIAL – CHEDDAR
METAFLOOR – FISH FRUIT (FIXATE_UK REMIX)
FIXATE_UK & GREAZUS – ????????????
GREAZUS – SWEAT EQUITY
GREAZUS & @BLIND-PROPHET – RISQUE
GREAZUS & @FOREVERHOMESICK – BAD HABIT
GREAZUS & @JON1ST – YAM CAKES
DJMADD – UNTITLEDX
LEO-ZEN & WESTONDUBS – TUNNEL
SHINYTHINGSSHINYTHINGS & OAKKMUSIC – HOLLA
GREAZUS & COCA COBRA – FUEGO
STRANGETHINGG & KONKABASS – STRAP UP
GREAZUS & ABSTRAKTSONANCE – FUCK EM
GREAZUS & DJ-SHIELD – ROADTRIP RIDDEM
SUBREACHERS – YKTN
DOMHz – FORWARD
LEVRIGE – BUSSDEMOUT
PIGEON_HOLE & MARK_INSTINCT (SISTER MARY) – MF RUCKUS
GREAZUS – SPOOKY MULDER
STRANJAH – RASSS
HOST_SC – TN9
DOMHz – MAD
SUBREACHERS – PISTOL GRIP
DRJEEP – BC MOSH
OAKKmusic – BENGALI
ROHMZ – VAGARIOUS

 

Various – Dub​​​-​​​Stuy Presents Dubvault Vol​​​.​3 [free]

In ihrer Dubvault Serie präsentiert uns das Dub-Stuy Label aus Brooklyn immer frische Produktionen aus ihrem Label Roster oder von befreundeten Produzenten. Dieses mal liest sich die Tracklist wie eine Liste meiner liebsten Producer: DJ Madd, Blind Prophet, Moresounds, Von D… Und die produzieren diesmal eben abseits von ihrem sonstigen Genres astreine Dub Tracks. Gibt’s als gratis Download via Bandcamp.

Doctor Jeep – Jawbreaker EP [Aufect]

Das Aufect Label pusht sich mit jedem neuen Release höher in meiner Lieblingslabel Liste und die neue EP von Doctor Jeep ist da auf jeden Fall nicht unschuldig bei. Auf drei Tracks kombiniert er mit viel Spaß an der Freude Breakbeats, Hip Hop Beats und Jungle Rhythmen miteinander, so dass man den Dancefloor förmlich danach rufen hört. Fixate‘s Remix von Laff Trak ist mal wieder ein Paradebeispiel wie ehemalige Dubstep Produzenten ihre Skills im 85 BPM auslassen und kommt auch nicht gerade zurückhaltend daher. DJ Madd rundet die EP ab und macht das, was er am besten kann: Kräftige 808 subs, eingängige Vocals und ein Hauch von Breakbeats.