Tagged: Deep Drum & Bass

Buddhafinger – Adriatic Suite (Dezember 2019)

Buddhafinger‘s Mixe sind für mich was Drum & Bass angeht immer etwas ganz besonderes, dieser hier ist sogar noch einen Ticken besser als sonst. So klang nämlich sein Eröffnungsset beim Membrain Festival in Kroatien letztes Jahr und ich muss sagen diese Mischung aus ambienten Klängen von ASC, Synkro, Abstract Elements, Commix, Consequence ode Lewis James hätte ich mir gerne live vor der Kulisse und auf dicken Boxen angehört. Wie immer gibt es nicht nur strikt Drum & Bass, sondern Buddhafinger lässt uns auch seinen Einflüssen und weiteren Lieblingstunes teilhaben.

Tellus – Landscapes [LCKDPY004]

Wahnsinnig gutes Release von Tellus, der hier die frühen Autonomic Vibes aufgreift und sie in seiner eigenen Sprache neu wiedergibt. Wunderschöne, sphärische Melodien treffen auf Gitarren Riffs mit viel Hall und tiefen Subbass. Das Drum Arrangement ist bewusst minimal gehalten und passt so hervorragend zu dem Gesamtkonzept der EP. Gibt es bereits seit einer Weile bei Bandcamp.

rktic – Take it slow – or don’t (Dezember 2019)

rktic mit einem ganz besonderen Mix für Ronny’s Adventskalender. Der Dubtechno DJ aus Hamburg zieht hier einen roten Faden des Dub durch aktuelle Produktionen der Bassmusik und verbindet damit dann klassischen, ruhigen Dubtechno mit dem minimalistischen, technoiden Footwork von DJ Fulltono, Techno der anderen Art von Andrea oder Skee Mask oder Drum & Bass von DB1, Abstract Elements, dBridge, Homemade Weapons oder Shed unter seinem Hoover Alias. Ein wunderbarer Mix, den ich so nie gemixt hätte, der aber trotzdem (oder gerade deshalb) ganz toll funktioniert.

Tracklist:

Tilliander – Respect Existence
Irradial – .04
Silent Harbour – Fusiformis
Claudia Anderson – Momentum
Second Woman – Apart I
(CN)2 Untitled
DB1 – Zukr
Andrea – TP
DJ Fulltono – Melt In To The Floor
Sraunus – Grazuoliu Vasara
Ron Morelli – FXK Ripper
Jon Fay – DS Track
Grad_U – Mars Odyssey
Echologist – Restoration
Ahmad – Metabolism
Skee Mask – Session Add
Brendon Moeller – The Hike
Luigi Tozzi & BLNDR – Dawn
Synkro – Hollow
Jonas Palzer – Human Scale
Abstract Elements – Why?
Hoover1 – Hoover1A
Ninos Du Brasil – Algo Ou Alguém Entre As Àrvores
D104 – Dope
RQ – MCMXCVI
Raam – 32
Homemade Weapons – Shujinko
dBridge – Syncofated
Martsman – Human Error
DeWalta – Lyra p

FORV3RT B2B ŠUMA – DJ Set at Sektor Evolution Dresden (Oktober 2019)

FORV3RT und šuma spielten dieses Warm Up Set für den Drum & Bass Floor beim diesjährigen DAVE Festival in Dresden. Ich mag es, wie sie ganz langsam die Stimmung und die Geschwindigkeit anheben und dann schön auf diesem Niveau aufbauen. Manch einer sagt ein Warm Up Set ist schwieriger als ein Prime Time Set, einfach weil man absolut die Balance zwischen “noch tanzbar” und “nocht nicht zu doll” halten muss, ohne die Crowd zu verschrecken oder bereits alle Energie zu verschwenden. Das hier ist jedenfalls ein exzellentes Beispiel für ein solches gelungenes Warm Up Set!

Buddhafinger – VS Subchannel #3 (Oktober 2019)

Es gibt eine handvoll DJs, die können mit ihren Mixen regelmäßig eine wahre Reise zusammenstellen und mich ab Sekunde 1 in eine bestimmte Stimmung versetzen. Buddhafinger aus Los Angeles gehört definitiv dazu, seine Selektion an deepen Drum & Bass Tracks trifft jedes Mal in’s Schwarze. Meistens würzt er seine Mixe dann auch noch mit Material aus den Bereichen IDM oder Downbeats, das sich perfekt der Soundwelt anpassen. Bei Vykhod Sily hat man eigens für diesen Sound nun einen Subchannel gegründet und der Mix von Buddhafinger ist da mal wieder ein leuchtendes Beispiel in Sachen 170 BPM. Schön wie er den Tracks den nötigen Raum zum Atmen gibt und sie einfach wunderbar miteinander verbindet. Also unbedingt den Subwoofer anschalten und los geht die Reise!

Shiken Hanzo – Archives [free]

Anstatt Tunes, die nicht so recht auf ein Release passen, einfach zu löschen, kann man sie ja auch als “name your price”-Download anbieten. So fasst hier der Drum & Bass Produzent Shiken Hanzo aus England 13 genau solcher Tracks zu einem Release zusammen, welches er uns auf Bandcamp präsentiert. Sein düsterer, perkussiver Stil gefällt mir sehr gut, besonders die etwas heftigeren VIP Versionen haben es mir angetan. Aber auch ruhigere Tracks wie Kuji-In oder Everything Destroyed Destroy Everything finden hier ihren Platz und sollten definitiv mal angehört werden!