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Various – Cosmology Dark Matter [Cosmic Bridge]

Om Unit schart erneut seine Label Gang um sich und präsentiert uns eine ganz besondere Compilation namens Cosmology Dark Matter. Die Reise beginnt diesmal auf 140 BPM, mit einem Remix von Wunderkind Samba, der Om Unit’s The Lake eindrucksvoll mit seinen Trademark Sounds in eine moody Dubstep Nummer verwandelt. TMSV ist ja in letzter Zeit auch wieder mehr im Dubstep unterwegs, konsequenterweise bewegt sich sein Beitrag für die Compilation auch in diesem Tempo. Er macht einfach nix falsch und so ist die percussion-intensive und von einer spooky Melodie begleitete Nummer Ominous einfach die perfekte Definition von deepem Dubstep in 2019. Proc Fiskal erhöht mit Death das Tempo und serviert uns ebenfalls einen Trademark Nummer, voll mit Jungle und Grime Samples, nur eben auf 160 BPM. Danny Scrilla lässt dann mal eben einen von diesen tiefen, emotionalen und subtilen Steppern vom Stapel bevor dann Moresounds, J:Kenzo und Rude Operator Jungle in all seinen Formen und Farben explorieren. Vromm leitet dann die vom Autonomic Sound beeinflussten Drum & Bass Tunes ein, bei der sich neben Oliver Yorke auch Es.tereo einreiht, der hier mit hypnotisierenden, rollenden Breaks eine ganz besonders dichte Atmosphäre schafft. Margari’s Kid erschafft dann eine leicht burial-esque Stimmung, bevor dann Om Unit himself mit zwei Kollaborationen an den Start geht. Zusammen mit Djrum bekommen wir old-school Rave Referenzen und kurze Stakkato 4/4 Sequenzen gepaart mit Harfen Melodien um die Ohren gehauen. Man hört Djrum auf jeden Fall sehr deutlich raus in dem Track! ;) Die Kollaboration mit Synkro hält auch was sie verspricht, entspannt, wunderschön und ganz weit weg vom Dancefloor. Musik zum Träumen und Fliegen… Passend dazu liefert Crypticz als Abschluss eine epische 12-minütige Reise durch wunderschöne Vocals, Jungle Breaks und Melodien von fernen Welten.

Om Unit’s neue Aufteilung in club-orientierte Releases auf der Earthbase Serie und einfach guter elektronischer Musik auf dem Mutterlabel Cosmic Bridge macht jetzt noch mehr Sinn, findet sich von den 14 Tracks keiner, den ich jetzt sofort in eine “peaktime” Playlist packen würde. Aber eben qualitativ ganz hochwertiger Output wenn es um Musik zum intensiven Hören geht. Zu kaufen gibt es die Compilation bei Bandcamp.

Nayrah – You’re Not Shy (160 Mix) (September 2019)

Nayrah aus Brüssel mixt sich hier durch ein paar Perlen der atmosphärischen, basslastigen Tracks auf 160 BPM. Wunderbare Musik um dabei den Regentropfen am Fenster beim Wettlaufen zuzuschauen.

Tracklist:

Indigo – Absent [Samurai Horo]
Owl – Presolar Grains [Paradise Lost Recordings]
Om Unit & Kid Drama – Untitled 1 [Apollo Records]
Joakuim – Tortuga [Deep Heads]
Crypticz – Echoes Past (What I Am) [Bandcamp]
Om Unit – City Lights [Bandcamp]
Synkro – Saintklet [Free]
Dominic Ridgway – Memory Lapse [Free Love Digi]
Photek – T’Raenon [Applied Rhythmic Technology]
Crypticz – Teachings [Bandcamp]
Ash Walker Feat. Zeb Samuels – Blue Veins (Synkro Remix)[Deep Heads]
Mystic State – Shadowlands (feat. Ilk)(Crypticz Remix) [The Chiraka Project]
Djrum – Induction [2nd Drop Records]

 

Instra:mental – Timelines LP [NONPLUS050]

Über längere Zeit wurde es nun schon angeteasert, nun gab es gestern wohl einen “Distro Leak” zum neuen/alten Album von Instra:mental. Manche Plattenshops nutzten diesen dann gleich für einen vorschnellen Pre-order, ich würde vom Kauf dort allerdings erstmal abraten und warten. Zu den Fakten: Das Album besteht aus zwei Vinyl EPs, auf denen sich jeweils vier Tracks befinden. Part 1 umfasst drei Produktionen aus der Darkestral Zeit (Pacific Heights, Sakura, Photograph) und End Credits, den es bisher auch nur auf Vinyl gab, und die auf Discogs zu horrenden Preisen verkauft wurden. Eine wirklich gute Auswahl finde ich, die meiner Meinung nach den Sound von Instra:mental und Autonomic am besten repräsentieren.

Auf Part 2 finden sich vier bisher unveröffentlichte Instra:mental Nummern, mit dabei sind Auto Love, Elsewhere, Encke Gap und More Than. Letzterer soll wohl der einzige Tune sein, der nicht auf Drum & Bass Tempo läuft.

Dazu kommt dann noch ein digitales Release des Albums, auf dem dann insgesamt 11 Tracks sein werden, 5 bisher bereits auf Vinyl veröffentlichte und 6 unreleaste Tracks. Die Tracklist des kompletten Albums gibt es noch nicht, kommt dann wohl mit der offiziellen Ankündigung für das Album. Release Date ist der 20. September, bis dahin müssen wir uns also noch ein wenig gedulden.

UPDATE 2: Die digitale Version des Albums kann man nun bei Beatport vorbestellen.

UPDATE: Die Tracklist für die digitale Version war in einem Artikel bei Resident Advisor angegeben, der Artikel wurde mittlerweile gelöscht, hier ist die Tracklist trotzdem:

01. Sakura
02. Deep Night
03. Auto Love
04. Watching You
05. Elsewhere
06. Shine
07. Encke Gap
08. Photograph
09. Pacific Heights
10. End Credits
11. More Than

Synkro – Live Set at Ampere Open Air (August 2019)

Der Boiler Room hat neulich live vom Ampere Open Air in Antwerpen gesendet und dort war auch Synkro als Live Act zu Gast. Der hat das Tempo definitiv ordentlich runtergeschraubt und seine Version von ruhiger, atmosphärischer Bassmusik ausgebreitet. Seine DJ Sets fand ich immer schon sehr gut, so als Live Act macht seine eigene Musik dann noch mal mehr Sinn.

Method One – Auxography: The Auxiliary Years Mix 2012-2015

In den Jahren 2012 bis 2015 war Method One aus den USA sehr produktiv auf ASC’s Labels unterwegs und veröffentlichte Tracks und EPs auf Auxiliary, Veil und Auxiliary Transmissions. Diesen drei Jahren zollt er jetzt mit diesem Mix Tribut, in dem er 19 ausgewählte Tracks in 80 Minuten vermischt. Der Sound ist wirklich wahnsinnig gut und eigen, einfach die perfekte Verschmelzung von Drum & Bass, IDM und Chillout. Die meisten der Tracks bekommt ihr mittlerweile auf Method One’s Bandcamp Account, falls der Mix euren Appetit auf seine Musik angeregt haben sollte.

Tracklist:

1. Blackwood (feat. Jamie Myerson)
2. Yesterday’s Dust (remix)
3. Pyre
4. Foundry Dub
5. Symbol 5.2
6. ASC – Reality Check (Method One remix)
7. Symbol 5.3
8. Memorial
9. Ziba’s Lullaby
10. Moonlight Mile
11. The Precipice
12. Krimpet
13. The Traveller
14. Echo Shard (with Synth Sense)
15. Symbol 5.1
16. Biscayne
17. Clustered
18. Under the Same Stars
19. High Sierra

Deeper Access – dpr_xs_podcast_84 (Juni 2019)

Nummer 84 des Deeper Access Podcasts stammt diesmal von Mitglied nsphere und ist mal wieder ein Meisterstück in Sachen tiefer Drum & Bass. Allein wie er das Teil langsam in Sachen Lautstärke, Tempo und Beats aufbaut ist schön genial, die Tracklist mit einer Auswahl aus neueren Tracks, Autonomic Klassikern und etwas unbekannteren Nummern setzt dem Mix dann die Krone auf. Bessere Sonntagsmusik gibt es heute nicht.

Tracklist:

01 – Kiyoko – Something To Think About [Samurai Horo]
02 – Ena – Dirt [Samurai Horo]
03 – Synkro – Luminous [Synkro Musik]
04 – Akuratyde – Complications [Blu Mar Ten Music]
05 – Consequence – Fog [Exit Records]
06 – Synkro – Gagaku [Synkro Musik]
07 – Consequence – Untitled Dream [Exit Records]
08 – Theme – Theme 4 [Samurai Horo]
09 – Blocks – Moon & Stars [Narratives Music]
10 – Commix – Fragile State [Metalheadz]
11 – ASC – Sympathy [Halo Cyan Records]
12 – Commix – Cherry [Metalheadz]
13 – Triad – Crooked [Nu-Directions]
14 – Thing – Keep On Running [Warm Communications]
15 – ASC – Heliocentric [Narratives Music]
16 – Ill_k & Owl – Loss Of Gravity [re:st]
17 – Hysee – Silver Lichens [Alpha Cutauri]