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Levrige – Iced Up [AUF041]

Ich kann es nicht oft genug betonen, Greazus machen mit ihrem Aufect Label derzeit wirklich einen wahnsinnig guten Job. Bei dem hohen Output die Qualität so hoch zu halten ist nicht einfach, die beiden Labelbesitzer aus Kanada meistern ihren Job aber wirklich gut.

Katalognummer 41 stammt aus der Feder des ebenfalls aus Kanada stammenden Duos Levrige. Die beiden haben bereits in der Vergangenheit bewiesen, wie gut ihre Mischung aus Jungle und Halfstep zu Aufect passt, ihre EP steht dem in nichts nach. Grey Matter ist genau so eine Nummer, bei der sich eine wabernde Bassline und stotternde Breaks die Klinke in die Hand geben und so das beste aus beiden Welten vereinen. Hum Sa und der Titeltrack Iced Up kommen da schon Eastcoast-Hip-Hop-mäßiger um die Ecke – mit Fokus auf ausgefeilten (eiskalten, haha) Melodien und drückendem Bass. Mavrick und That Thing sind durch ihre Percussion Elemente schön treibende Nummern, die nur auf den passenden Einsatz in DJ Sets warten.

Unten könnt ihr alle Tracks streamen, den Download gibt’s bei Bandcamp.

GREAZUS – Golden Hour [AUFLP001]

Wahnsinn, was GREAZUS da derzeit schon wieder über Aufect / Aufect Platinum raushauen. Ich komme mit dem Schreiben gar nicht hinterher, ich denke sie wollten aber auch einige EPs noch vor ihrem Album veröffentlichen. Das ist seit heute via allen gängigen Download und Streaming Portalen erhältlich und enthält eine wirklich gelungene Mischung an allen Genres mit viel Bass, die mir viel Freude bereiten.

Ihre tief verwurzelte Liebe zu Hip Hop kommt sehr gut in Boom Bap / Kopfnicker Tracks wie Smooj, Tearz oder IKC rüber aber auch moderne Hip Hop Einflüsse gibt es in Halfstep Bangern wie Gap The Mind VIP, Fuck Em oder der Kollaboration mit Shield zu hören. Apropos Kollabos. GREAZUS schwören auf die gemeinsame Arbeit mit befreundeten Produzenten und deshalb gibt es auf Golden Hour auch gleich mal 9 Feature Tracks mit 7 verschiedenen Artists zu hören. Die Philosophie geht voll auf, bringt doch jeder der Künstler seine eigene Soundpalette mit und lässt das Album so sehr interessant und divers klingen. GREAZUS gelingt es mit ihrer Debüt LP ihren Hybrid Sound auf 16 Tracks zu manifestieren, ohne sich dabei strikt auf ein Genre festlegen zu müssen bzw. zu wollen. So muss das sein, finde ich!

Various – Ten Years Of Aufect [AUFX 666]

So “zwischen den Jahren” ist es ja mit Releases immer ein bisschen schwierig, aber was willste machen wenn du dann eben den 10-jährigen Geburtstag deines Labels feierst. Cure und HxdB aka Greazus haben vor ziemlich genau 10 Jahren ihr Aufect Label gestartet und es vor einiger Zeit dann noch einmal von Grund auf geupdated. Seitdem sind da wirklich ein paar wirklich gute Releases erschienen, oftmals von lokalen Produzenten aus Kanada, aber eben auch von befreundeten Künstlern aus Amerika oder Europa. Das Aufect Label ist für mich nicht mehr wegzudenken, was nicht zuletzt daran liegt, dass Greazus verdammt viel Arbeit und Zeit in ihr Projekt stecken.

Das sieht man auch sehr deutlich an der Compilation, die sie anlässlich ihres Geburtstages zusammengestellt haben. So ziemlich alle relevanten Künstler des Rosters haben einen Track beigesteuert, dazu kommen dann noch einige aktuelle Favoriten wie D’TCH, Samurai Breaks oder CRIMES!. So kommen dann 28 Tracks von 32 Künstlern zusammen, die es in sich haben. 3 Remixe von DJ Madd, Moresounds und Fixate sind bereits schon einmal veröffentlicht worden und bekommen nun noch einmal neue Aufmerksamkeit, der Rest ist brandneu und gefällt mir durch die Bank super gut. Das muss man auch erstmal schaffen bei so viel Material. Greazus waren so nett einen Mix aus allen Tracks zu basteln, so dass ihr die Compilation einfach so durchlaufen lassen könnt.

Wer auf den Geschmack gekommen ist, findet den digitalen Download oder eine CD Version auf der Bandcamp Seite von Aufect.

Sister Mary – Omega EP [AUFP006]

Sister Mary kehrt mit düsteren Halfstep Sounds zum Aufect Label von Greazus zurück und kann mit den vier Tracks auf der Omega EP durchaus überzeugen. BPM-technisch ist von 140 – 172 alles dabei, der Bass drückt, die Samples sitzen und die Snare knallt. Wie gesagt, alles sehr dunkel und schemenhaft, aber Mark sagt über seine neue EP ja auch selbst: ” 4 brand new tracks straight from the darkest parts of my psyche”. Wisster bescheid.

Zu kaufen gibt es die Omega EP bei Bandcamp oder allen anderen digitalen Shops.

SISTER MARY – 7th Incision EP [AUFP004]

Mark Instinct hat ein neues Alias am Start, unter dem er gerade eine ziemlich geile EP auf Greazus’ Aufect Platinum Label veröffentlicht hat. Als SISTER MARY kümmert er sich weiterhin um Tracks mit viel Subbass, diesmal aber auch auf anderem Tempo als 140 BPM. Die vier Nummern auf der 7th Incision EP haben alle einen düsteren, melancholischen Touch, der perfekt zum Cover selbst passt. Coalescence, diese dubbige Trap Nummer, hat mich sofort von den Socken gehauen, aber die drei schnelleren Tracks dürften sicherlich auch einige Clubwände zum Wackeln bringen. Hier sticht für mich ganz klar der 7th Incision raus, bei dem sich ein eindringliches Vocal Sample mit einer düsteren Melodie paart und so eine ganz besondere Stimmung entsteht. Kaufen könnt ihr die EP bei Bandcamp.

Doctor Jeep – Jawbreaker EP [Aufect]

Das Aufect Label pusht sich mit jedem neuen Release höher in meiner Lieblingslabel Liste und die neue EP von Doctor Jeep ist da auf jeden Fall nicht unschuldig bei. Auf drei Tracks kombiniert er mit viel Spaß an der Freude Breakbeats, Hip Hop Beats und Jungle Rhythmen miteinander, so dass man den Dancefloor förmlich danach rufen hört. Fixate‘s Remix von Laff Trak ist mal wieder ein Paradebeispiel wie ehemalige Dubstep Produzenten ihre Skills im 85 BPM auslassen und kommt auch nicht gerade zurückhaltend daher. DJ Madd rundet die EP ab und macht das, was er am besten kann: Kräftige 808 subs, eingängige Vocals und ein Hauch von Breakbeats.