Tommy Lexxus – Blues & Bassism Chapter One (Juli 2019)

Tommy Lexxus hat sich ein neues Thema für die nächsten Bassism Shows auf Sub FM ausgedacht, welches er folgendermaßen beschreibt:

Focusing on the deeper sides of Dubstep, Garage, and Drum & Bass, this series will shine a light on the influences that early Afro-American Music has had on the UK Bass scene and abroad. Jazzy, melodic, melancholic, musical, liquid, whatever you want to call it, it’s Blues & Bassism.

Es geht also tief hinab in die Basswelten von Produzenten wie Biome, Phaeleh oder Labels wie Deep Heads oder Smokin’ Sessions.

Tracklist:

1. “Absence of Light” – Phaeleh – Undertow
2. “Deeper feat. Spikey Tee” – Shadow People – Deep, Dark & Dangerous
3. “Somnium (Joe Armon Jones Refix)” – Congi – Deep Heads
4. “Somnium” – Congi – Deep Heads
5. “Wet Wipes (Biome Remix)” – Escapism Refuge – Smokin’ Sessions
6. “Capturing The Storm VIP” – JaFU – Code 9 Audio
7. “Candy (Congi Remix)” – Heny G – Chord Marauders
8. “Tangent (Geode Remix)” – Amoss – Horizons Music
9. “Somber” – Perverse – New Moon Recordings
10. “Quest Hills” – Illspirit – After Hour Audio
11. “Neon Melt (feat. Geode)” – Phaeleh – Undertow
12. “Groove Booty” – Geode – Chord Marauders
13. “Bubbles” – K-Man – Surfase Records
14. “Turn” – Biome – On The Edge
15. “Standard Strain” – Subtle Mind & Saule – Subaltern Records
16. “Remembrance” – Biome – On the Edge
17. “Absence of Light” – Phaeleh – Undertow

Yoofee – Nova / Pandadub [SGDN023]

Yoofee limitiert seinen künstlerischen Output ja niemals nur auf ein Genre, wer ihn kennt weiß das sicherlich nur zu gut. Heute gibt es zwei innovative, frische Dubstep Tracks von ihm, die über das Sub Garden Label veröffentlicht wurden. Nova ist die düstere, leicht apokalyptische Nummer, Pandadub kommt dann etwas verspielter und lässiger daher. Zu kaufen wie immer bei Bandcamp.

Roel Funcken – Semtinal Convex EP [MethLab]

Ich bin derzeit eher auf der Suche nach animierender Hintergrundmusik, die man auch beim Schreiben einer Masterarbeit praktisch einsetzen kann. Meine sonstigen Vorlieben fallen da aufgrund von Hektik / Ablenkung schon mal raus, da fiel mir diese EP von Roel Funcken in die (digitalen) Hände. Seine Version von IDM mag ich eigentlich immer sehr gerne, oft verspielt und melodiös, nicht so anstrengend oder verkopft / artsy. Aber eben gleichzeitig doch komplex und interessant. Gefällt mir gerade wahnsinnig gut der Sound. Und beim Blick auf das Label musste ich dann zwei mal hinschauen, aber dicken Respekt an MethLab, dass sie sich auch so einem Sound öffnen und neue Wege gehen!

 

In the land of draught

Der 43-minütige Film “In the Land of Drought” (2015/2017), der in Marokko und im Ruhrgebiet komplett mit Drohnen aufgenommen wurde, handelt von einer Zeit nach dem Athropozän und den Spuren, die menschliches Leben in der Welt hinterlässt.

Was könnte es passenderes in Zeiten von #hitzewelle geben?

Leider nicht einbettbar, hier der Vimeo Link.

Client_03 – Hope Repeater [APHA018]

Fracture präsentiert uns auf seinem Astrophonica Label vier (schnelle) Electro Tracks vom mysteriösen Client_03 Account. Der kommt als anonyme KI Chatbot/ Programmoberfläche daher und impliziert menschliche Gefühle wie Hoffnung, Interesse oder Wohlstand und “sucht einfach seinen Platz hier”.

Die Spekulationsmaschinen laufen mal wieder auf Hochtouren, ich tippe auf eine Solo Nummer von Fracture himself oder in Kombination mit Lewis James.

Aber wie immer gilt bei mir die Devise das der/die Künstler*in hinter dem Namen nicht so wichtig ist, hauptsache die Musik ist gut. Und das ist sie in diesem Fall hundertprozentig. Die Einflüsse aus Detroit bzw. Düsseldorf sind klar erkennbar und das Tempo passt halt einfach mega gut, um es mit aktuellen Sachen von Sinistarr oder Sun People zu mixen. Die EP erscheint diesen Freitag, unten gibt’s alle vier Tracks im Powerplay. Kaufen wie immer über Bandcamp wo es auch wieder zahlreiche Bundles (T-Shirt, Poster…) zu erwerben gibt.

Ivy Lab – When I Go (official video)

youtube

Interessante Richtung, die Ivy Lab da mit ihrer neuen EP einschlagen. Mehr Dilla, weniger Trap. Mehr Sommer auf dem Festival als düstere Warehouse Raves. Natürlich hört man dann bei den “soulful” Nummern auch eher einen Link zu ihren Liquid DnB Sachen raus, ich fühle da auch eine starke Connection zu den Stray Hip Hop EPs auf Exit (insbesondere Paradise). Gefallen mir sehr gut die vier Tracks, nicht nur weil sie gerade so herrlich zur Jahreszeit passen.