Category: Trap

GREAZUS – Golden Hour [AUFLP001]

Wahnsinn, was GREAZUS da derzeit schon wieder über Aufect / Aufect Platinum raushauen. Ich komme mit dem Schreiben gar nicht hinterher, ich denke sie wollten aber auch einige EPs noch vor ihrem Album veröffentlichen. Das ist seit heute via allen gängigen Download und Streaming Portalen erhältlich und enthält eine wirklich gelungene Mischung an allen Genres mit viel Bass, die mir viel Freude bereiten.

Ihre tief verwurzelte Liebe zu Hip Hop kommt sehr gut in Boom Bap / Kopfnicker Tracks wie Smooj, Tearz oder IKC rüber aber auch moderne Hip Hop Einflüsse gibt es in Halfstep Bangern wie Gap The Mind VIP, Fuck Em oder der Kollaboration mit Shield zu hören. Apropos Kollabos. GREAZUS schwören auf die gemeinsame Arbeit mit befreundeten Produzenten und deshalb gibt es auf Golden Hour auch gleich mal 9 Feature Tracks mit 7 verschiedenen Artists zu hören. Die Philosophie geht voll auf, bringt doch jeder der Künstler seine eigene Soundpalette mit und lässt das Album so sehr interessant und divers klingen. GREAZUS gelingt es mit ihrer Debüt LP ihren Hybrid Sound auf 16 Tracks zu manifestieren, ohne sich dabei strikt auf ein Genre festlegen zu müssen bzw. zu wollen. So muss das sein, finde ich!

Weaver Beats – TRAPPIN ON ACID² (April 2019)

Herrliche, mal mehr, mal weniger entspannte Beats von Weaver Beats und Kollegen.

Tracklist:

Weaver Beats – Dead
Weaver Beats – Shizuku
Trill smith x groufs x stvshboi – straight up
Saavagebeatz x dj smokey – big bandz
SOUDIERE – Tired
Rellim – Automatic
Acidbrain – in my lane (w/ 1ony)
E R R O R – Have you ever
N X X Y $ – Reflections
Rellim – Ima dog
Soudiere – in love with the grind
Motat – been greedy
Absolute terror – demon
Glouton – bartier glouton

13.04.: 5 Jahre Eat The Bass, Berlin

Die Eat The Bass Crew feiert ihren fünften Geburtstag und ich freue mich sehr Teil ihres Geburtstags Line Ups zu sein! Wirklich wahnsinn was die Crew da seit fünf Jahren auf die Beine stellt und wie dort jedes mal auf’s neue der Untergrund zelebriert wird. Der Rest des Line Ups ist auch ziemlich magisch, sollte wirklich für jede/n Bassliebhaber/in etwas dabei sein. Und die Anlage vor Ort weiß ja auch jedes mal wieder zu überzeugen.

Wer mit der Ortsangabe auf dem Flyer nichts anfangen kann, checkt mal das Event bei facebook oder schickt mir hier ‘ne Nachricht, dann helfe ich gerne weiter! ;) Denn auch wenn die Location nicht ganz einfach zu finden ist, will man so schnell nicht wieder weg wenn man erst einmal dort ist.

Flume – Hi This Is Flume (Mixtape)

youtube

Flume hat ein neues Mixtape/Album am Start, zu dem es sehr passende Visuals von Jonathan Zawada gibt. Man kann es logischerweise auch nur streamen, aber so mit den Bildern bei Youtube macht das schon durchaus mehr Sinn. Zu hören gibt es nur eigene, neue Produktionen inklusive Kollabos mit jpegmafia, EPROM oder Slowthai. Auf Vinyl vorbestellen kann man das Teil auch schon.

0:01 Flume – Hi This Is Flume
0:28 Flume – Ecdysis
2:12 Flume ft. HWLS & Slowthai – High Beams
5:35 Flume – Jewel
8:48 Flume – ╜φ°⌂▌╫§╜φ°⌂▌╫§╜φ°⌂▌╫§
9:21 Flume – Dreamtime
11:35 SOPHIE – Is It Cold In The Water (Flume & EPROM Remix)
16:22 Flume ft. JPEGMAFIA – How To Build A Relationship
19:26 Flume – Wormhole
21:48 Flume ft. SOPHIE & Kucka – Voices
23:42 Flume – MUD
25:10 Flume – Upgrade
26:56 Flume – 71m3
28:16 Flume – Vitality
29:55 Flume – Daze 22.00
32:10 Flume – Amber
34:34 Flume ft. EPROM – Spring

SertOne – Forza EP [upfree74]

Upitup Records ist ein ganz klassisches Netlabel mit vielen Mitwirkenden in ganz Europa. Das Label existiert bereits seit 2003 und hat gerade sein 74tes Release rausgehauen. Das stammt von dem absolut talentierten SertOne aus Liverpool, den ich bereits seit seinen Fly High Society Podcasts sehr in’s Herz geschlossen habe.

Für seine Forza EP hat er sechs eher grimige, trappige Instrumental Beats zusammengestellt, von denen Leans Back mein klarer Favorit ist. Als klassisches Netlabel haben Upitup eine rudimentäre Homepage und lassen so Sachen wie Bandcamp oder Soundcloud eher links liegen. Deswegen kann ich die Tracks hier leider nur nicht einbetten, ihr kommt aber sicherlich mit dem Player auf der Homepage zurecht…

https://www.upitup.com/releases/upfree74

Silk Road Assassins – State Of Ruin [Planet Mu]

Seit ihrem ersten Release auf Coyote Records bin ich ein riesen Fan von den Silk Road Assassins. Sie nehmen Einflüsse aus aktuellen (UK-) Sounds wie Grime, Dubstep, Trap oder Hip Hop und haben sich damit über die Jahre einen sehr eigenen Stil erarbeitet. Klar, bei einem Trio wo alle Akteure auch als Solo Artists unterwegs sind ist der Output oft nicht so hoch, aber die fast drei Jahre Wartezeit auf State of Ruin haben sich definitiv gelohnt. Chemist, Tom E. Vercetti und Lovedr0id explorieren dabei die oben genannten Genres, lassen sie aber immer in einem Schmelztiegel aus Bass versinken. Und dabei legen sie immer einen großen Fokus auf (melancholische) Melodien, welche sich durch die komplette LP ziehen und ihm einen ganz eigenen Sound geben. Das Feature von Kuedo passt da perfekt in’s Bild, der ja selbst ein Meister dieses Fachs ist. Mal wird es ein wenig noisy, wenn WWWINGS auf ein Feature vorbeischwingen, mal deutlich in Richtung Grime, auch wenn das Feature von UK Drill MC K9 dem Instrumental gewichen ist. Passt aber meiner Meinung auch perfekt auf ein Album, welches sich komplett mit instrumentalen Beats beschäftigt. Lieblinge sind Split Matter, Saint (!) und Feeling Blu, auch wenn ich hier dazu sagen muss, das mir wirklich jeder einzelene Track auf State of Ruin gefällt. Das Album ist damit jetzt schon heißer Anwärter auf den Titel Album des Jahres, ich werde die 14 Tracks auf jeden Fall sehr häufig hören.

Beim Self Titled Mag erzählt Lovedr0id übrigens eine Menge über den Entstehungsprozess des Albums und der Tracks.