Category: News

Moresounds – Warriah VIP [Astrophonica]

Ich sagte es bereits, aber wiederhole es gerne noch einmal: Moresounds ist der König der Remixe, selbst wenn es um seine eigenen Tunes geht. Warriah habe ich nach dem Erscheinen der Gradients Compilation rauf und runter gespielt, diese Mischung aus Halfstep und Jungle geht einfach sowas von in die Füße und nach vorne, ein Allround Tune, der immer funktioniert.

Nun gibt es eine für Moresounds typische VIP Version des Hits mit ausgedehnten Vocal Samples noch mehr Stakkato Jungle Breaks und noch etwas mehr Drive. Schön wie Fracture seine Astrophonica APHALTD Serie fortsetzt, die mit dem Design von UTILE Studio echt was her machen.

TCFTC presents: No one’s listening Vol. 1

Aus dem Umfeld der Depth Range Crew aus Ulm hat sich ein neues Projekt aufgetan, dass auf den kryptischen Titel TCFTC hört. Nach dem ersten Podcast von Kid Kun gibt es nun auch eine Compilation, die man sich auf Bandcamp anhören und herunterladen kann. Es gibt wonky Bassmusik zu hören, alles irgendwo zwischen Hip Hop und Halfstep zu verordnen, aber doch irgendwie zwischen den Stühlen.

Seahorse – BCSM001 EP

Basscomesaveme aus Erfurt kennt ihr ja mittlerweile sicherlich schon durch ihre Podcast Reihe, ihren Blog oder den Webshop. Nun starten sie auch ihr eigenes Vinyl Label und haben sich für die erste EP vier Tunes von Seahorse aus München gesichert. Der macht schön tiefen, rootslastigen Dubstep und alle vier Tunes dieses Releases gefallen mir außerordentlich gut. Wirklich eine gelungene Hommage an die Soundsystem Kultur, die Basscomesaveme ja auch perfekt repräsentieren. Release Date ist der 21. September, alle vier Tracks kann man allerdings bereits bei Soundcloud anhören.

Chrizpy Chriz – Scattered [VALE]

Das VALE Label entstand aus einer Zusammenarbeit von Fans der düsteren Seite der Bassmusik, die irgendwann beschlossen jungen Talenten eine Chance zu geben und ihre Tracks einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen. Mehr zu den Hintergründen könnt ihr in diesem Interview nachlesen. Vom neuen Release des Künstlers Chrizpy Chriz gefallen mir zwei Tracks außerordentlich gut, die eher in Richtung Hip Hop schielen. Einflüsse von Künstlern wie EPROM oder Ivy Lab lassen sich nicht leugnen, aber trotzdem behält Chrizpy Chriz einen eigenen Stil und ist keine schlechte Kopie. Bleepige Melodien, ein leicht versetzter, kopfnickender Beat und dicker Bass zeichnen seinen Track Scattered aus, den es als “name your price-Download” via Bandcamp zu erwerben gibt.

Thieves Of Happiness schlägt in eine ähnliche Kerbe, auch wenn es hier noch einen Ticken weirder zugeht. Der Rest der EP ist mir leider zu “Neurohop” mäßig, aber ihr könnt ja trotzdem gerne reinhören! ;)

Om Unit – Tahatan (O$VMV$M Redux) [Cosmic Bridge]

Das Self Album von Om Unit war ja nicht gerade gefüllt mit Dancefloor Smashern, was ich aber ehrlich gesagt auch nicht erwartet hatte und was auch ein Grund ist, warum ich es immer mal wieder einfach durchlaufen lassen kann. Der einzige wirklich Dancefloor taugliche Track war eigentlich nur die Jungle Nummer Twilight. Irgendwie hatte ich jetzt aber dementsprechend erwartet, dass Om Unit für die Remix EP Künstler aussuchen würden, die das Album ein wenig mehr in die Clubs zurückholen. Tja, Pustekuchen. Om Unit wäre nicht Om Unit wenn er mich als Hörer und Fan nicht hin und wieder überraschen würde. Und so hat er Artists ausgewählt, die vier Stücke seiner LP noch weiter weg von der Tanzfläche holen, als sie es vorher bereits waren.

Einen ganz großartigen Job machen hier Neek und Jabu vom Young Echo Kollektiv, die hier unter ihrem Pseudonym O$VMV$M den Track Tahatan noch weiter reduzieren. Und dabei schaffen die beiden eine so intensive und dichte Stimmung, dass ich mir den Track in Dauerschleife anhöre um annäherend drauf klarzukommen. Wirklich einzigartiger Sound irgendwo zwischen Ambient und Downbeats angesiedelt, mit ganz viel Seele und Sounds die direkt das innere Auge stimulieren.

 

Vorbestellen könnt ihr die EP ab sofort auf der Cosmic Bridge Bandcamp Seite, die anderen drei Remixe stammen von dBridge, SKRS und Sorrow.

Mesck – Doomsayer EP [TRSK 003]

Trusik, damals als Bassmusik Blog gestartet, haben mittlerweile ihr drittes Release am Start. Bereits seit Release 001 von Headhunter setzen sie auf Vinyl und Digital Releases, die neue EP (produziert von Mesck aus Denver) wird auch in diesen beiden Formaten erhältlich sein.

Der Titel und das Cover der EP lassen es bereits erahnen, auf der Doomsayer EP geht es düster zu. Mesck verlässt sich auf seinen rumpelnden, dunklen und tiefen Bass, der von harten Snares und klickenden Percussions immer wieder durchbrochen wird. Psychodrama ist dann eins dieser Dubstep Stücke mit psychadelischer Melodie und angsteinflößenden Vocal Samples, zusammen mit Kālī geht es dann etwas trappiger zu, während Pills & Chains dann wieder mit distorted bass und Trademark Snare aufwartet. Release Date ist übrigens heute, die Platte bekommt ihr bei Unearthed.