Category: Just Like The Old Days

Tim Reaper – Pony / Fridge Magnets [FOXY3]

Es war ja nur eine Frage der Zeit bis Tim Reaper auf dem Foxy Jangle Label der Rua Sound Crew landet. Er ist ja bereits seit einigen Jahren einer der “leaders of the new school” und hat mit Releases auf Alphacut oder 117 Recordings bewiesen, dass die alten Breaks keineswegs zu verstaubten Tunes gehören müssen.

Nun kommt er also mit zwei dicken Nummern für Foxy Jangle angerannt und holt sich für Pony dann auch gleich mal Verstärkung eines weiteren aktuell heiß gehandelten Produzenten ran. Zusammen mit Sonar’s Ghost gibt es einen uplifting Jungle Track mit fröhlichen Vocal Samples, kickenden Claps und nach dem Break ordentlich Dampf für den Dancefloor. Macht richtig Spaß die Nummer, bei der man schön hört wie neue Einflüsse auf die Liebe zu alten Breaks und Piano Melodien treffen. Tom & Jerry inna 2018 Style!

Auf der B-Seite gibt es dann den rollenden Amen Kracher von Tim himself. Beim Break in der Mitte gönnt er uns eine kurze Verschnaufpause, danach rollen und rennen die Breaks mit dem Vocal um die Wette und es gibt kein Entkommen.

Anhören könnt ihr beide Tracks unten im Player, die Platte und den Download bekommt ihr bei Bandcamp.

Coco Bryce – Fresh Kicks 72 (Juni 2018)

Wenn es um Jungle im modernen Gewand geht, kommt man derzeit an Coco Bryce aus den Niederlanden nicht vorbei. Sei es mit seinem eigenen Label Myor oder seinen Produktionen auf diversen Labels, der Mann trifft immer direkt in’s Schwarze. Kein Wunder das die Vinyl only Releases immer sehr schnell vergriffen sind, die Jungle Szene ist was Platten kaufen geht halt immer noch sehr aktiv. In seinem Mix für die Fresh Kicks Reihe dreht er zum Glück  nicht sofort voll auf (es ist schließlich waaarm!), sondern spielt eher die fröhlichen, teilweise auch eher reduzierteren Nummern. Was aber nie fehlen darf: Breaks in allen Varianten, Formen und Farben.

Tracklist:

1. Coco Bryce – Wish We Didn’t
2. Foul Play – Being With You
3. Wraggy & The Riggler – Keeping Me High
4. Coco Bryce – Night On Earth
5. Kid Lib – Districts
6. Sonic – Psychadelic Soul
7. FFF – Krisp Biscuit
8. Response & Pliskin – Anima Morta
9. Etch – Flamingo Grove
10. Dead Man’s Chest – Fuk Ya Hed
11. Naughty Naughty – Darkside Of The Moon
12. FX – Medusa
13. Pangaea – Bone Sucker
14. Kloke – Twin Peaks
15. Amazon II – Deep In The Jungle
16. Gin & Tonic – Baby Born
17. Uplifting Association – Lost 157
18. Trigger Happy – Untitled

Various – Hardcore Will Never Die [free]

Etch, Coco Bryce, Filter Dread oder Prayer produzieren Hardcore als wäre es ’93 und wir müssten uns nicht mit Gewalt im Gazastreifen oder türkischen Despoten auseinandersetzen sondern uns nur fragen wo wir nun die besten weißen Handschuhe zum Raven herbekommen.

Corrupt Data will mit dieser Compilation dem Genre Hardcore ein Denkmal setzen und hofft darauf, eure Liebe neu zu entfachen. Auf das es heiße: Hardcore Will Never Die!

Special Request – Light In The Darkest Hour (official video)

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Das war der Track, der mich vom letzten Special Request Album am nachhaltigsten beeindruckt hat, diese Melodie, die rohen Breaks und dieses tolle Old School Jungle Feeling, welches nicht aufgesetzt wirkt, stechen wirklich heraus. Kam auch im about blank um 7 Uhr morgens gut an. ;) Jetzt auch mit offiziellem Video von Houndstooth, auch wenn das leider nicht mal halb so lang wie der Original Tune ist.

Goldie – Live at Boiler Room Berlin x Trainspotting 2 (Februar 2017)

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Im Februar hatte der Boiler Room Berlin zum Launch des zweiten Trainspotting Teils zu einem Old School Rave in Berlin geladen. Modeselektor, Sasha, Ellen Allien, Head High und Goldie spielten dort “Throwback Sets” mit ihren liebsten Tracks aus den 90ern. Goldie räumt hier mit zahlreichen Klassikern alles ab, die anderen Sets gibt’s hier.

Zomby – Multiplayer [Ogritch Tapes]

UPDATE: Auf Bandcamp wurde das Album gelöscht, Ogritch beschwerte sich auf Twitter darüber, er wüsste davon nix und wurde auch nicht gewarnt, mittlerweile existiert auch sein Twitter Account nicht mehr…

Ich kann gerade nich verifizieren ob das hier echt ist, aber ein Typ namens Ogritch aus Hawaii hat gerade sein eigenes Label gestartet und darauf eine EP mit Jungle Tracks von Zomby veröffentlicht. Sogar eine Kollaboration mit Burial hat es in die Tracklist geschafft, was die ganze Sache noch ominöser macht.

Die meisten Tracks sind recht kurz und manche sind einfach “verlangsamte” Versionen bekannter Jungle Hits von Goldie oder Dillinja. Von Zomby habe ich bis jetzt nichts gegenteiliges zu der EP gehört, ich glaube es wäre schon schräg 2017 eine EP zu veröffentlichen, die überhaupt nicht von dem Artist stammt.

UPDATE:Scheint wohl real zu sein, zumindest folgt Zomby dem Twitter Account von Ogritch.

Gibt’s als “Name your price” Download bei Bandcamp.