Category: Interview

RA Exchange EX.459 – Modeselektor (Mai 2019)

Modeselektor waren die Tage kurz im RA Office in Berlin und haben über ihre Geschichte und die letzten 30 Jahre im Musikbusiness geredet. “The secret to their longevity? Balancing mass appeal with underground credibility.” Da bleiben natürlich auch einige Anekdoten nicht aus, wie das alle bei Hardwax zwar gerne Underground Techno über die Ladentheke verkauft haben, dahinter aber dann die Neptunes oder Kelis liefen.

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Sam Binga – NEST HQ Mix (Februar 2019)

Ein Studio Mix von Sam Binga hatte in letzter Zeit eher Seltenheitswert, wie gut das NEST HQ ihm nun einen neuen aus den Rippen leiern konnten. Das Vorschaubild auf Soundcloud trügt nicht, dass hier ist eine Bombe von Mix. Sam lässt es nämlich überhaupt nicht ruhig angehen, sondern startet mit UK Funky und House von diesem mysteriösen Bim Sanga Produzenten und Kollabos mit Marcus Visionary auf 130 BPM. Wer Sam Binga kennt, keine auch seine speziellen Edits, die er zum Leidwesen von kleinen DJs wie mir auch bei Soundcloud hochlädt, sie aber als spezielle Dancefloor Munition ausschließlich für seine eigenen Sets vorbehält. Sein Norman Bates Remix ist da mal wieder ein Paradebeispiel für einen “Hit” aus einer anderen Underground Szene, den er dann perfekt als Tool für seine Sets umprogrammiert hat. Der Murkle Man Edit ist aber auch wahnsinnig gut. Und die Sachen mit Chimpo, und und und… Wird Zeit das er mal wieder in Berlin spielt und ich alle die Tracks live über eine dicke Anlage hören kann und nicht wie ein wahnsinnger in meinem Stuhl bounce.

Tracklist:

Sam Binga x Marcus Visionary – Doubles – Hotline (Dub)
Addison Groove & Bim Sanga – Tanga Tool – Dance Trax
Taso x Siete Catorce – 2 For 20 – NAAFI
Walton – Gunshot Clap – Tectonic
Bim Sanga – The Sherm – (Dub)
Scratcha DVA ft Lady Lykez – Muhammed Ali – Scratchclart
Sam Binga x Marcus Visionary – One More Time – Hotline (Dub)
TSVI – Hossam (w/ MC Spyda ‘Style & Trend’ Vox) – Nervous Horizon
Air Max 97 – Progress & Memory (Neana RMX) – Liminal Sounds
Sam Binga & Welfare – Muirbigh (Ossia RMX) – Khaliphonic
Sam Binga OnHell – A Mighty Quest – Astrophonica (Dub)
Chimpo – Quick Queue – (Dub)
Trends & Boylan – Norman Bates (Sam Binga ReBax) – (Dub)
Sam Binga x On Hell – Untitled 160 Grimage (w/ Novelist ‘Take Time’) – (Dub)
Young T – Work Dat Lumba (Sam Binga Rebax) – (Dub)
Beatking ft Gangsta Boo – Tear Da Club God (Sam Binga Edit) – ClubGodzilla
Lil Boosie – Wipe Me Down (Sam Binga ReBax) – (Dub)
Pay As U Go Cartel – Know We (Sam Binga ReBax) – Dub
Fracture x Sam Binga – Grippin Grain VIP – (Dub)
Jammer – Murkle Man (Sam Binga ReBax) – (Dub)
Young Nino – Oak Cliff (Sam Binga ReBax) – (Dub)
Sam Binga & Halogenix – I’m An Adult (w/ Trigga ‘Me’ Vox) – Critical (Dub)
Skepta – Man (Yung Bingles & Lil Chimpz ReBax) – (Dub)
Sam Binga x Was A Be – All In Ur Head (w/ Slick Don ‘Run The Dance’ Vox) – Critical
Sam Binga ft Redders & Rider Shafique – Da Freakz – Dub Stuy
Hyph Mngo x We’re Ready RMX (Yung Binga x Lil Chimpz ReBax) – (Dub)
Fox x Sam Binga x Foreign Concept – Simmer Down – Critical
Sam Binga & Redders – Vandilero – Critical (Dub)
Sam Binga x Lewis James x Rider Shafique – Everfresh – Astrophonica
Sam Binga – Tha Area – (Dub)
Show Banga – Da Nig – Empire
Sam Binga x Taso – The Mud – (Dub)
P-Lo – In That – HBK
Sam Binga – One Hunnid – (Dub)
Clyde Carson – Let’s Get It – Moe Doe
Machine Drum x Sam Binga – Fizzzz – (Dub)
Koffee – Toast – Columbia

Beatport Podcast: Om Unit (Februar 2019)

Om Unit ist nicht nur ein begnadeter Produzent und DJ sondern einfach auch immer ein guter Gesprächspartner, weshalb ich jedes Interview/jeden Podcast mit ihm gerne lese/höre. Mit HighClassFilter hat er sich nun über seine Reise in der Musik und das Clubsterben unterhalten, welches sich mittlerweile auch in seiner Heimatstadt Bristol deutlich bemerkbar macht.

RA Exchange EX.443 – Mantra (Januar 2019)

Eventuell ist Mantra nicht der erste Name, der einem in den Sinn kommt, wenn man an Drum & Bass/Jungle DJs aus London denkt. Eher im Hintergrund managt sie aber schon seit langer Zeit das Rupture Label und die dazugehörigen Parties und ist auch immer mal wieder als Produzentin aktiv. Schön das sie ihr Treiben in neuesten Exchange Podcast von Resident Advisor dann gleich selbst erläutern kann.

RA Exchange EX.434 – dBridge (November 2018)

Was ich an dem Exchange Podcast von RA so gut finde, hatte ich neulich bei der Ausgabe mit Ivy Lab schon beschrieben, nun darf Exit Chef dBridge ran. Interviewt wird er von Joe Muggs, der als Profi bereits für FACT oder eben RA schon so einige Interviews oder Artikel verfasst hat. Logisch das also auch diese 56 Minuten weniger Promo Gebabbel zum neuen Album sind sondern wir vielmehr ein bisschen in die Welt von dBridge eintauchen dürfen.

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Resident Advisor Origins: Martyn

youtube

Ich wusste bisher nichts von der Nahtoderfahrung von Martyn und seinen Schritten zurück in die Musik, aber diese halbstündige Doku von RA erzählt seine Geschichte sehr tiefgehend und wirklich gut.

One day, while working in his studio, Martyn Deijkers’ heart stopped. It was an experience the Dutch artist feared may someday happen: he has a genetic heart defect, which caused his father, a former professional footballer, to die suddenly of a heart attack aged 56. That day in the studio, Deijkers collapsed on the floor and lay there for a full minute before his pacemaker kicked in and saved him. It was a moment that caused him to reflect on his life, his family and his music. When he was able to return to the studio, he realised something had changed. “It was clear I had to musically go back to where I came from”.

RA Exchange EX.417 – Ivy Lab (August 2018)

Ich mag den Interview Podcast “RA Exchange” von Resident Advisor sehr gerne, besonders natürlich wenn dort meine Lieblingskünstler zu Wort kommen. Nun habe ich mir die Tage auch endlich mal den mit Ivy Lab angehört und der ist mal wieder gutes Kontrastprogramm zu den üblichen Promo Interviews. Wer mit dem Namen Ivy Lab gar nichts anfangen kann, wird hier erstmal vorher ein wenig Substanz aufbauen müssen, alle anderen steigen dann gleich mit den interessanten Fragen ein.

Überrascht war ich, dass selbst Künstler auf einem Level von Ivy Lab sich Geld für ein Label beiseite legen müssen und zunächst nichts sich selbst bezahlen, sondern alles in das Label stecken. Die Frage nach den Veränderungen vom Trio zum Duo waren auch recht aufschlussreich, witzig auch das Kapitel über Jump Up (und das sie ihre Musik als Jump Up auf 85 BPM bezeichnen). Nur das Jump Up besonders in Ostdeutschland besonders angesagt sein soll konnte ich jetzt noch nicht so beobachten…