Category: House

CCTV Radio w/ 65 Shapeshifters (Dezember 2019)

Unser DARK REAL DARK head honcho 65 Shapeshifters war im Dezember letzten Jahres beim CCTV Radio in Berlin zu Gast um ein astreines DJ Set hinzulegen. Er spielt sich wunderbar durch verschiedene basslastige Genres und spannt einen perfekten roten Faden durch Bassmusik mit Niveau. Grund genug euch das Set hier nochmal wärmstens an’s Herz zu legen, live könnt ihr ihn dann am 7.2. bei der Begrime sehen, wie er hektisch zwischen zwei Floors pendelt, weil er eben einfach mal zwei Sets an einem Abend spielt…

 

High Class Filter, Rob Rua, Touchy Subject – Reprezent Radio (13.12.2019)

High Class Filter hatte letzten Freitag ein kleines Rua Sound Special in seiner Sendung auf Reprezent am Start und aus diesem Grund waren Rob Rua und Touchy Subject live bei ihm im Studio zu Gast. High Class Filter spielt die ersten 40 Minuten mit allerlei Bassmusik aus allen Genres und dann folgt ein kleines Interview mit Rob und dann ein DJ Mix von ihm gefolgt von Touchy Subject. Zwei Stunden Musik allerfeinster Güteklasse also.

Kode9 for Maharishi – Hyperdub 2014-2019 Drive By (Dezember 2019)

Kode9 lässt die letzten fünf Jahre seines Labels Hyperdub Revue passieren und da war wirklich eine Menge los. Ich habe in letzter Zeit viel Lobeshymnen auf Hyperdub gelesen und war ein bisschen so “meh…” aber habe mich dann doch noch mal intensiver mit den letzten Releases auseinandergesetzt und da war wirklich viel Neues, Gewagtes und Gutes dabei. Aber das geht eben manchmal bei Reissues von Burial Singles, Kollaborationen mit Adult Swim oder limitierten Sega Mega Drives unter. Nebenbei veröffentlich Kode9 dann aber eben auch Alben wie dieses, dieses oder dieses hier und pusht damit Genregrenzen oder hilft komplett neuen Musikrichtungen zu einer Plattform. So klingt dann auch sein retrospektiver Mix, eine sehr eklektische Mischung aus allen Ecken und Enden der Bassmusik, bei dem man aber immer wieder Konstanten wie Burial, Cooly G, DJ Rashad oder Kode9 himself trifft.

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Linko – Valian Podcast 052 (November 2019)

Linko sucht mal wieder nach neuen Herausforderungen als DJ, es soll ja nicht langweilig werden. Nach 3 Deck Set Wahnsinn auf 170 BPM nun also Bassmusik auf ca. 130 BPM, mit Anleihen aus Grime, Baltimore Club, Breaks oder Techno. Macht wirklich Spaß der Mix, passt also perfekt in den Freitag und das Wochenende!

 

Ben UFO b2b Joy Orbison – DJ Set at XOYO, London (09.08.2019)

Calibre hatte von Juli bis September diesen Jahres seine Residency im Londoner Club XOYO am Start und lud dazu so ziemlich alles an britischer Clubmusik ein, was in den letzten Jahren von Bedeutung war. Unter anderem waren Ben UFO und Joy Orbison für ein back2back Set eingeladen, welches beide dann auch gleich mal für einen dreistündigen Rundumschlag in Sachen britischer Tanzmusik nutzten. Ich habe ehrlicherweise schon länger auf “so ein Set” von jemandem aus dem Hessle Audio Umfeld gewartet, auch wenn es natürlich ein wenig naiv ist, genau danach die zweistündigen Rinse Sessions oder Live Aufnahmen durchzustöbern. Häufig war es dann aber doch “nur” Techno im weitesten Sinne, von den sagenumwobenen genreübergreifenden Sets war nichts zu hören und ich drückte enttäuscht auf Stop. Nun hatten die beiden aber anscheinend die “open minded crowd” vor sich, die sie für solch eine Reise benötigten und ich bin im Basshimmel.

Sie starten mit Klassikern von Martyn und Untold auf 140 BPM und dann gibt es Acid, Hardcore, Grime, UK Funky, House, Jungle und Drum & Bass auf die Ohren. Sie schaffen es wirklich perfekt Tunes von 1991 (Doc Scott – Surgery, was ein Brett!) oder Paradox Releases auf Reinforced mit neueren Tracks von Karenn, Dubstep Klassikern von Mala oder Musik von Labels wie Poly Kicks oder Ghost Phone zu vermischen und das macht in der Kombination Sinn und einfach nur Spaß!

Tracklist gibt es bei mixesdb.

P.S.: Wer sich wundert, warum die beiden auf dem Foto so frisch aussehen, das ist bei ihrem ersten back2back vor 9 Jahren entstanden.

Konx-om-Pax – Ways of Seeing AV – Simple Things Festival 2019

Im Oktober war Konx-om-Pax mit seinem Ways of Seeing Album als Audiovisual Live Show im IMAX in Bristol zu Gast, als er dort beim Simple Things Festival spielte. Ich mag das Album sehr, sehr gerne, vereint es doch Elemente aus einigen Musikrichtungen, die mir sehr am Herzen liegen. Ohne zu kopieren erinnern mich manche der Melodien schlagartig an Kraftwerk, es finden sich aber auch immer wieder Elemente von Dubtechno, Jungle oder Hip Hop in den Tracks wieder (nicht verwunderlich eigentlich, das LA Melody im Studio von Hudson Mohawke geschrieben wurde). Nach seinen sonst eher experimentellen und wirklich noisy düsteren Produktionen ist dieses fröhliche, sonnige Album von Konx-om-Pax wirklich eine sehr schöne, gelungene Abwechslung.

Da er seine Karriere ja als Grafikdesigner startete bevor er sich ganz der Musik widmete, war es sicherlich im Kino ein großartiges Erlebnis, uns bleibt dann zum Nachhören “nur” der Audiostream. Aber auch der überzeugt voll und ganz, sind die Tracks der LP doch leicht verfremdet und neu live eingespielt, aber immer noch wunderbar zu erkennen.