Category: Club

23.02. – Deep Sequence w/ RBYN and [tbats] @ Chemiefabrik, Dresden

Kleine Vorschau auf nächsten Monat, wenn ich zusammen mit [tbats] und Artists der Crews Deeper Access und Infinite Sequence die Chemiefabrik in Dresden beschallen werde. Das Motto des Abends lautet Dubstep, für mich also zurück zu den Wurzeln, startete ich doch auf 140 BPM meine Laufbahn als DJ. Und da in dem Segment heutzutage wieder so einiges geht und frische Sounds aus allen Ecken der Welt zusammenkommen ist es mir ein inneres Blumenpflücken mal wieder tief in diesem Genre zu diggen und einige Perlen zu Tage zu fördern. Wie gut auch, dass ich bereits für beide Crews einen Podcast gemixt habe (1,2), irgendwo dazwischen wird die Reise also hingehen. Mehr Infos wie immer bei facebook.

15.12. – Berlin Bass Music Vibes @ VOID, Berlin

Morgen versammeln sich einige der Kontrahenten der Berliner Bassmusik Szene im VOID in Friedrichshain um eine Nacht lang ordentlich dem Bass zu frönen. Das Line Up kann sich sehen lassen, Tommy Lexxus und K2 feiern das Release von ihm auf Bassism, Mentha lässt die neusten basslastigen Subaltern Dubs vom Stapel, Busted Fingerz hat sicherlich auch viel eigene, frische Tracks im Gepäck, Linko und SPACEDiDi haben extra ihre Garage, 2-Step und Dubstep Platten für ein einmaliges back2back abgestaubt, 65 Shapeshifters überrascht uns ja eh jedes mal wieder auf’s Neue mit seiner Selection und ach ja: ich spiel ja auch noch. ;)

Mehr Infos gibt es wie immer bei facebook oder Resident Advisor.

RBYN – Deviate PromoMix (November 2018)

Mit Promo Mixen für Parties ist das ja immer so eine Sache, spielt man dann genau das Set, welches man auch auf der Party spielt, irgendwas in die Richtung oder doch eher entspannter als im Club? Ich hab jedenfalls einen für die Deviate Party in 2 Wochen gemacht, der in 34 Minuten klar macht, wo die Reise hingehen könnte. Jungle, Footwork, irgendwas dazwischen und natürlich Tracks von meinem Label. Wer dadurch jetzt Bock auf die Sause am 23.11. bekommen hat, ist herzlich eingeladen das Tanzbein in der Panke zu schwingen!

26.10. – Bass for Refugees w/ Sinistarr (Metalheadz/Exit Records) @ YAAM, Berlin

Kleiner Blick in die Zukunft: Meine DARK REAL DARK Crew wurde angefragt den Bass Floor bei einem Soli Event zu hosten, dessen Einnahmen an die Refugee Community Kitchen gespendet werden. Damit auch ordentlich Geld in die Kassen kommt, haben wir uns Sinistarr als Headliner gegönnt, der euch sicherlich schon durch seine Releases auf Exit, 20/20 oder Metalheadz bekannt sein sollte. Dazu kommt dann noch fast die komplette DRD Crew, es wird also wieder genreübergreifend und basslastig werden! Die komplette Party umfasst alle vier Areas des Yaams und unter anderem wird dort auch das legendäre Channel One Soundsystem spielen! Kommt also zahlreich und tanzt für einen guten Zweck! Mehr Infos wie immer bei facebook.

Ahmad & Akinsa – Kali​/​Monolith EP [VS 003]

Das Выход Силы Label aus Yekaterinburg geht weiter konsequent seinen Weg und feiert nun bereits sein drittes Release. Diesmal sind zwei der derzeit am heißesten gehandelten Drum & Bass Produzenten am Start: Ahmad & Akinsa. Beide haben sich durch diverse Releases ein gutes Standing in der Szene erarbeitet und liefern auch für dieses Release zwei ihrer Schwergewichter ab. Düster und treibend rollen die Breaks und der Bass durch den Track und liefern damit Futter für den Dancefloor und Fans von drückendem Drum & Bass. Wenn ich es richtig gesehen habe bekommt ihr das Release bei Bandcamp sogar als “name your price”-Download.

heute: DarkRealDark x GrimeGrimeGrime @ Uebel & Gefährlich, Hamburg

Heute geht es mit der Gang auf nach Hamburg um die Bristol/Hamburg/Berlin/Potsdam Connection zu feiern und zu verfestigen. Ihr wisst bescheid, los geht es ab 24 Uhr im Turmzimmer. Aktuelle Infos wird es dann bei facebook geben.

Schmeichel – Alteration EP [DICA 006]

Nach Exkursionen in die weltweite Drum & Bass- und Footwork-Szene und der Suche nach Einflüssen der B-Boy Kultur in heutigen Produktionen von Artists wie Digital, Fanu oder Sinistarr, kehrt das Defrostatica Label wieder in seine Homebase zurück. Und die liegt ja bekanntermaßen in Leipzig. Dort ist nämlich auch Schmeichel beheimatet, der für die nächste EP auf dem Label von TINA und Booga verantwortlich ist. Wenn man sich aufgrund der Studionähe oder im Lieblingsplattenladen (wo heute auch das Release gefeiert wird) öfters über den Weg läuft ist das anscheinend kein Nachteil und so war ein Release auf Defrostatica unausweichlich.

Auf seinen fünf Tracks fusioniert Schmeichel Einflüsse aus Footwork, Electro und Ghetto House genauso wie breakbeatgeschwängerte UK Tracks oder cleane Ambient Nummern.
Letzteres wird besonders auf dem Opener Evidence deutlich, der sich ganz viel Raum und Zeit nimmt und von einer wunderbaren Melodie getragen wird. Immer mal wieder nimmt er Anlauf und es wird ein wenig hektischer, nur um dann wieder langsam runterzufahren und eine entspannte Grundstimmung aufrecht zu halten. Bei IKillWantU wird ganz genretypisch ein Vocal Sample zerhackstückelt, durch Filter gejagt und welches uns durch die ganzen sieben Minuten des Tracks begleitet. Zusammengehalten wird das ganze durch zischende Hihats und einen taktegebeneden Rimshot. Bei Talkin und Uhhhwheeee (das Om Unit bereits als Intro seines Minirig Mixtapes diente) gilt mal wieder die alte Faustformel: Weniger ist mehr. Schmeichel verlässt sich auf die gezielte Wirkung einiger Samples und erschafft damit Tracks, die eine Geschichte erzählen. DoInIt passt perfekt ans Ende der EP, ist es doch quasi die musikalische Vertonung einer durchfeierten Clubnacht. Ganz dumpf und düster rollt der Bass direkt von Anfang an los, nur um sich dann ein paar Noten höher zu schrauben und von sonnendurchtränkten Pads abgelöst zu werden.

Irgendwo hatte ich was von “throwaway titles” gelesen, ich finde Schmeichel integriert hier perfekt die Footwork-Ästhetik (in der schon immer die Regel Sample=Tracktitel galt) in seine modernen Tracks und schafft somit perfekt eine Brücke zwischen abstrakten Chicago Sounds und (eventuell) leichter zugänglicheren Klängen aus dem Rest der Welt. Ich musste beim Durchhören unweigerlich an die DICA002 von Kator denken. Auch dort war so viel Raum und Platz und trotzdem funktionieren die Teile im Club. Kein Wunder eigentlich, war die EP doch der Auslöser für Schmeichel auch selbst 160 BPM Tracks für Defrostatica zu produzieren. Schön, dass wir sie das Ergebnis nun anhören dürfen!