Category: Club

7.2. – Begrime x Dark Real Dark ft. Jamakabi, JLSXND7RS, Sun People @ Burg Schnabel, Berlin

Unser Dark Real Dark Kollektiv hat sich mit der Grime Crew Begrime zusammengetan und gemeinsam übernehmen wir im Februar für eine Nacht den Burg Schnabel Club in Berlin. Begrime sorgt für ordentlich Power um die 140BPM mit den Headlinern Jamakabi und JLSXND7RS, Jamakabi kennt ihr ja sicherlich alle von seinem Hit auf Bandulu, JLSXND7RS hat gerade sehr erfolgreich sein eigenes Label an den Start gebracht und produziert dann nebenbei mal eben noch Beats für Grime Godfather Wiley.

Auf dem zweiten Floor sorgt dann meine Dark Real Dark Crew für Rave Feeling, ich freue mich sehr das wir Sun People endlich nach Berlin holen konnten, gemeinsam mit ihm feiern wir eine kleine Record Release Party, dazu später dann mehr! ;) So wie es aussieht werde ich dort wohl das allerletzte DJ Set meiner “Karriere” spielen, kommt also gerne rum und feiert noch einmal zusammen mit mir.

Mehr Infos gibt es bei facebook und Resident Advisor, dort bekommt ihr derzeit auch noch vergünstigt Tickets im Vorverkauf.

L U C Y – DJ Mag Recognise Mix (Dezember 2019)

L U C Y und ihr Sound gefällt mir immer besser, ihr Label SZNS7N (ausgesprochen Season 7) veröffentlicht wirklich gute Bassmusik aus allen Genres und jetzt legte sie selbst auch noch gerade mit einer eigenen EP nach, die Breakbeats in allen Spielarten bedient. Und auch als DJ allein oder mit der 6 Figure Gang liefert sie jedes Mal wieder wirklich gute DJ Sets ab, jenseits von irgendwelchen Genre Beschränkungen, dafür immer mit viel Bass und Breaks. Grund genug für das DJ Mag sie für einen Mix anzufragen und ihr ein paar Fragen zum Label und ihren Produktionen zu stellen. Der Mix transportiert dann ihren Vibe sehr gut, breakbeat culture at its best mit Tracks von Sinistarr, Ipman, Dead Man’s Chest, Yazzus oder L U C Y selbst. Der Sully Tune am Ende hat mir hart Gänsehaut beschert, war er doch einer meiner Lieblingstunes zu der Zeit und doch habe ich ihn bestimmt schon zehn Jahre nicht mehr gehört…

Tracklist:

  1. Ship Sket – Ritual Riddim
  2. G3 – Drum 2 (Peanut)
  3. Bandshell – Rise Em
  4. Raheim – Baby
  5. 4thsex – Bagarre
  6. Killawatt – Sidewinder (Ipman Remix)
  7. Dead Man’s Chest X Sonic – Pum Flex
  8. Aquarian – Leisure Techno
  9. Harry Oscillate – 909 Rhythm
  10. Greazus X Sinistarr – Ur4cr33per
  11. Casement – Bellvine
  12. Hezziane – Kv-08
  13. Aquarian – Sam Handwich
  14. Dawl – Let’s Go
  15. Text Chunk & Hood Joplin – Bank Account
  16. Pangaea – Bone Sucka
  17. Bastiengoat – Chelt
  18. Kosmodod – Skynsemi
  19. Yazzus – Mitsibushi Dizzle
  20. Harmony & Xtreme – Temple Of Heaven
  21. Pete Cannon – There Is Hope
  22. Objekt – Theme From Q (L U C Y Refix)
  23. Sully – Give Me Up
  24. Sempra – Human (Sempra Re-Lick)
  25. Sempra – Vocal Tune (Sempra Re-Lick)
  26. Thugwidow – The Phone Never Rings For Good News
  27. L U C Y – Attack
  28. Muhla – Portland (Aæe Remix)

Linko – Valian Podcast 052 (November 2019)

Linko sucht mal wieder nach neuen Herausforderungen als DJ, es soll ja nicht langweilig werden. Nach 3 Deck Set Wahnsinn auf 170 BPM nun also Bassmusik auf ca. 130 BPM, mit Anleihen aus Grime, Baltimore Club, Breaks oder Techno. Macht wirklich Spaß der Mix, passt also perfekt in den Freitag und das Wochenende!

 

9 Jahre Impulse Berlin

Die Impulse Crew versorgt uns nun bereits schon seit 9 Jahren mit Bass und feiert dies heute in der Box 2 im Gretchen. Ich werde auf jeden Fall für ein Geburtstagsständchen vorbeischauen, Penelope, Kabuki (live) und die Impulse Allstars hinter den Decks klingen auf jeden Fall nach einem wirklich guten und diversen Line Up. Auf dem Mainfloor feiert die Recycle Partyreihe 23-jähriges (!) und dort sieht die Liste an DJs auch ähnlich gut aus. ;) Mehr Infos bei facebook oder RA oder Gretchen Homepage.

Ben UFO b2b Joy Orbison – DJ Set at XOYO, London (09.08.2019)

Calibre hatte von Juli bis September diesen Jahres seine Residency im Londoner Club XOYO am Start und lud dazu so ziemlich alles an britischer Clubmusik ein, was in den letzten Jahren von Bedeutung war. Unter anderem waren Ben UFO und Joy Orbison für ein back2back Set eingeladen, welches beide dann auch gleich mal für einen dreistündigen Rundumschlag in Sachen britischer Tanzmusik nutzten. Ich habe ehrlicherweise schon länger auf “so ein Set” von jemandem aus dem Hessle Audio Umfeld gewartet, auch wenn es natürlich ein wenig naiv ist, genau danach die zweistündigen Rinse Sessions oder Live Aufnahmen durchzustöbern. Häufig war es dann aber doch “nur” Techno im weitesten Sinne, von den sagenumwobenen genreübergreifenden Sets war nichts zu hören und ich drückte enttäuscht auf Stop. Nun hatten die beiden aber anscheinend die “open minded crowd” vor sich, die sie für solch eine Reise benötigten und ich bin im Basshimmel.

Sie starten mit Klassikern von Martyn und Untold auf 140 BPM und dann gibt es Acid, Hardcore, Grime, UK Funky, House, Jungle und Drum & Bass auf die Ohren. Sie schaffen es wirklich perfekt Tunes von 1991 (Doc Scott – Surgery, was ein Brett!) oder Paradox Releases auf Reinforced mit neueren Tracks von Karenn, Dubstep Klassikern von Mala oder Musik von Labels wie Poly Kicks oder Ghost Phone zu vermischen und das macht in der Kombination Sinn und einfach nur Spaß!

Tracklist gibt es bei mixesdb.

P.S.: Wer sich wundert, warum die beiden auf dem Foto so frisch aussehen, das ist bei ihrem ersten back2back vor 9 Jahren entstanden.

Kein Burial auf dem Carnival bitte

Letztes Wochenende wurde in England wieder ordentlich Carnival gefeiert, zu dem Soundsystem Event pilgern ja regelmäßig Leute auf die Insel um die ganz besondere Stimmung mitzubekommen. DJs müssen sich aber anscheinend an strenge Auflagen halten, wie dieses Foto von Barely Legal beweist. Also bitte kein Burial spielen, ansonsten ist Schluss.

EDIT: Das Foto stammt allerdings allem Anschein nach von einer der Afterpartys in einem Club und die Regeln gelten wohl kaum für den gesamten Open Air Carnival.

via Scratcha DVA

 

Om Unit – On Cue DJ Mix (Juli 2019)

Wenn ein Turntable Virtuose wie Om Unit schreibt, er hat den besten Mix seit seinem 2011er XLR8R Podcast aufgenommen, dann will das schon was heissen. Und wenn er dann auch noch einen Track von meinem Label in genau diesem Mix verwendet, bekomme ich das Grinsen natürlich gar nicht mehr aus dem Gesicht. Er hat nicht zu viel versprochen, es ist wirklich eine Reise durch die Tieffrequenzen, angefangen irgendwo in Chicago mit Electro-infizierten Bass Nummern, über Footwork Nummern hin zu Jungle und am Ende wieder ein bisschen ruhigerer Halfstep. Und natürlich (wie eigentlich immer bei Om Unit) mit einem Blick über den Tellerrand.
Das Interview bzw. der Artikel von DJ Mag ist auch lesenswert, selbst wenn man Om Unit’s Diskographie schon auswendig kennt.

Am 21.9. ist er übrigens mal wieder in Berlin zu Gast, den Termin darf man sich also schon mal gerne rot im Kalender markieren.

Tracklist:

DJ Stingray ‘Sphere Of Influence’ [Naked Lunch]
Jodey Kendrick ‘Item 3 [Rephlex]
Lewis James ‘KIT 5000’ [forthcoming Astrophonica]
CRZKNY ‘Futuro’ [Atomic Bomb Compilation]
ReDraft ‘4real’ [Depth Range]
Client_03 ‘Hope Repeater’ [forthcoming Astrophonica]
Om Unit ‘Untitled’
Sun People ‘Give It UP’ [forthcoming Rua Sound]
Philip D Kick ‘Bleach’ [forthcoming Astrophonica]
Mel G + Nikes ‘Bounce (A.Fruit Remix)’ [Black Marble Collective]
Captivate ‘Shimmer’ [Sublimate/Noctilux]
Fracture ‘Brothers And Sisters’ [1985]
Mala ‘Left Leg Out (Legend4ry Edit)’
EQ WHY ‘Get Out The Street’ [Zona Music]
FFF ‘Turn Bad’ [Sozialistischer Plattenbau]
Coco Bryce ‘Adventures In Perception’ [Western Lore]
Mahakala ‘The Realms’ [forthcoming White Label]
SP:MC ‘Taiko Dub (edit)’ [Tempa]
A.Fruit ‘Deep Insight’ [Cosmic Bridge]
Om Unit & Djrum ‘Ruins’ [forthcoming Cosmic Bridge]
Adrich ‘Telecon Shift’
Champion Sound ‘Vershun Excurshun’ [forthcoming Through These Eyes]
Rude Operator ‘Broken Sky’ [forthcoming Cosmic Bridge]
Es.tereo ‘Temple Of Rah’ [forthcoming Cosmic Bridge]
J:Kenzo ‘Dub For Bashenga’ [forthcoming Cosmic Bridge]
Vromm ‘Decentralized’ [forthcoming Cosmic Bridge]
Fracture ‘Give Me Love (feat. Fox)’ [1985]
Om Unit ‘Ulysses Returns’
Sepehr ‘Party At Heaven’s Gate’ [SPE:C]
Bop ‘Waterfall’ [Microfunk Music]
Leftfield ‘Melt’ [Colombia]

22.06. – Bass Prediction x Dark Real Dark @ Spartacus, Potsdam

Am 22. Juni lädt meine Dark Real Dark Gäng mal wieder zum Tanz ein, wir sind zum zweiten Mal als Crew im Spartacus in Potsdam zu Gast. Das Line Up besteht fast aus der gesamten Crew, leider ist es immer ein wenig schwer unsere internationalen Mitglieder an den Start zu bekommen. Dafür haben wir diesmal Unterstützung von Jimi Handtrix, den ihr ja sicherlich von seinen zahlreichen Veranstaltungen in Berlin (A Bass Odyssey, Serendubity, etc.) oder seinem Label Higher Ground Recordings kennt. Das Spartacus ist ja jedes mal wieder etwas ganz Besonderes, ich freue mich also sehr auf den Gig. Mich gibt’s dann zu späterer Stunde b2b mit Linko hinter den Decks, ihr wisst also Bescheid! Mehr Infos wie immer bei facebook.

Champion Sound – Through The Roots [TTE007]

Das hat jetzt aus diversen Gründen schon wieder länger gedauert als geplant, aber hier ist sie nun endlich: Katalognummer 007 meines kleinen Labels Through These Eyes. Das Champion Sound Trio aus Moskau hatte ich schon länger auf dem Radar, ihre Mischung aus Dub, Jungle und Drum & Bass passte mir sehr gut in’s Soundspektrum und so war ein Release auf Through These Eyes eigentlich unausweichlich.

Als erstes bekommt ihr die B- Seite ihrer 12″ zu hören, die sich mit einem eingängigen Lead Synth, tiefem Bass und unterschwelligen Breaks in eure Gehörgänge schraubt. Mir gefällt dieser subtile Ansatz sehr gut, der Tune entfaltet dabei seine ganz eigene Energie und ist für mich die typische B-Seite, die erst einen Moment braucht und eben nicht direkt “in your face” ist, danach aber voll und ganz zündet.

Pre-order ist bereits jetzt bei Bandcamp freigeschaltet, Release Datum ist der 28.6.2019.