Kurzfilm: A Second World

Die Kriegsdenkmäler aus der Tito Zeit in Jugoslawien sind dank ihres brutalistischen Stils schon sehr lange ein Hit im Internet, neuerdings natürlich auch auf instagram. Mit ihrem besonderen Design ziehen sie immer wieder Leute in ihren Bann, lassen viel Raum für Interpretation oder regen einfach zum Nachdenken an. Mit “A Second World” haben die Briten Oscar Hudson und Ruben Woodin-Dechamps nun einen Kurzfilm gedreht, der die Denkmäer in den Mittelpunkt stellt und die Mischung aus Beton-Futurismus und dessen Zerfall aufgreift. In einem dreiwöchigen Roadtrip besuchten sie die Skulpturen und betteten die Aufnahmen in eine poetische Dokumentation ein, die sich um die Visionen  eines alten Serben dreht. Ljuba Stojanovic, der dem vereinten Jugoslawien nachtrauert, glaubt seit dessen Zerfall 1992, Stimmen von einem fernen kommunistischen Planenten zu hören.

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