Das böse Wort mit G


klick für in groß, via KFMW

Schön formulierter Text, weil eben nicht so sehr auf Klischees herumgeritten wird und sich einfach mal adäquat Luft verschafft wird. Und auch weil das böse Wort mit “G” nicht fällt. Erschreckend zu sehen, wie Makler oder Hausverkäufer solche Wohnungen anpreisen und so natürlich Ahnungslosen erstmal schön eins vorlügen. Obwohl natürlich jeder Mensch in Deutschland weiß, was St. Pauli allgemein und die Reeperbahn im Speziellen ist. Da kann ja von “ruhiger Wohnlage” nicht die Rede sein.
Bei meinem letzten Besuch in Hamburg war zufällig auch genau eine Demo zu dem Thema am Start und auch sonst habe ich in St. Pauli und im Schanzenviertel sehr viel öffentliche Kritik und Gegenwirken bemerken können. Nach kurzem Plausch mit der Freundin kamen wir dann auch zu der Erkentniss, dass wir Berliner es da natürlich noch viel besser haben. Wird es in Prenzlauer Berg oder in Friedrichshain zu “unangenehm”, teuer oder zu “aufgewertet” gibt es halt noch Wedding, Neukölln oder Treptow. Alles am Ring, alles zentral und trotzdem “cool” und mit Charme. Ich will jetzt hier nicht den Eindruck erwecken, dass es in Ordnung ist irgendwo wegziehen zu müssen nur weil man sich die Miete nicht mehr leisten kann oder der eigene Kiez einem nicht mehr gefällt. Auffällig ist nur, dass in Hamburg mehr gekämpft wird.

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